attac.peter

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RE: "Sommer der Männerbewegung" startet mit Verschwörungstheorie | 26.05.2011 | 22:10

@baphomed:
die radikalen Männerrechtler haben nicht alle explizit was gegen Linke. Ebenso sind Linke ja auch nicht an allen Stellen , sry, wirklich links. wenn man www.wgvdl.com mal ein zwei mal anschaut und ein paar sachen in deren "Forum" liest, dann merkt man aber wessen Ideologie die vertreten: von stramm rechts bis konservativ, über beleidigte Leberwurst bis hin zu ein paar Ex-Linken.

Arne Hoffmann hat ja auch für die "Juneg Freiheit" geschrieben, was er damit begründete, dass ja sonst nirgends Männerthemen unterzubringen gewesen wären. Die Junge Freiheit findet er "inzwischen" jetzt nicht mehr "so toll", jetzt wäre sie zu rechts. ich glaube ihm das nur so bedingt. Weil, dass hieße, er fand sie früher ganz ok, so wie sie früher war. Tja, früher war die aus meiner Sicht wesentlich weiter rechts!
Heute tritt Arne Hoffmann aber (und das ist ok!) gegen antimuslimischen Rassismus ein, gleichzeitig hasst er "den" Feminismus, hasst "Pudel" (d.h. alle die sich seinem antifeministischen Geplärre nicht anschließen).....

man kann dazu ganz gut Thomas Gesetrkamp lesen, d.h. was der zu den "rechten" Männern schrieb

www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/die-maenner-rechte/

Dafür kriegt er von den radikalen Männerrechtler um Arne Hoffmann verbal regelrecht immer wieders auf s Maul und was man da auf www.wgvdl.com liets , liest sich echt unangenehm. Aber , thomas gesterkamp ist taff genug um das durchzustehen!

ich glaube aber das das Büchlein non Andreas Kemper
noch viel besser ist!:
"(r)echte Kerle. Zur Kumpanei der Männerrechtsbewegung."

RE: "Sommer der Männerbewegung" startet mit Verschwörungstheorie | 26.05.2011 | 21:59

Umso wichtiger ist, dass die ersten Kommentare hier nicht von denen stammen.
Strategisch versuchen sie halt möglichst als erstes nen Kommentar zu hinterlasse , um dann ganz oben zu stehen, was ja manchmal auch "gut" sein kann. Manchmal versuchen sie auch bewußt den letzten Kommentar zu verfassen, um ganz oben z ustehen. Wie einer_m das auch immer gefallen mag, die sind halt inzwischen auch einigermaßen gewitzt. Die taz lies sich das nicht mehr gefallen und schaltet Kommentare z uden Themen nur noch einmal am Tag frei. Woraufhin ein ganz "Schlauer"(wahrscheinlich Arnie Hoffmann) inzwischen öfters versucht kurz vor 0.00 Uhr Kommentare abzugeben, tja, aber die "Freischalter_innen" bei der taz sind wohl nicht so berechenbar wie die Männerrechtler meine!
siehe:
www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/sie-hat-ihr-amt-falsch-verstanden/

lg peter

RE: "Sommer der Männerbewegung" startet mit Verschwörungstheorie | 26.05.2011 | 21:54

@Magda
ich hab das Büchlein

(r)echte Kerle. Zur Kumpanei der Männerbewegung

auch schon zur Hand.
und bin mal gespannt wer schneller was dazu hier rein stellt.
Arne Hoffmann liest es auch schon. und er wird es bald zerreissen.
es lohnt sich also auf jeden fall, dieses Büchlein zu lesen.

Zu Frau Ebeling:
bemerkenswert finde ich,dass die radikalen Männerrechtler vor der Abberufung von Monika Ebeling von der "Schlacht um Goslar" geredet haben, was einige Medien bereitwllig übernommen haben, Arne H. und co. sprachen dann auch von einer "Hexen-" manchmal auch von einer "Hetzjagd", explizit shcwadronierten sie aber von eiiner "linken" Hetzjagd.
NAchdem aber sowohl 3 Leute der CDU als auch Teile der SPD und der Bürgerpartei für eine Abberufung von Ebeling war, haluzinierten Arne Hoffmann und Co. plötzlich von einer feministischen Hetzjagd.....

Wie auch immer: die fortschrittlicheren Männer sind teilweise im "Bundesforum Männer" zusammengeschlossen. Arne Hoffmann un Co. (AGENS e.V., manndat, www.wgvdl.com) hassen das Bundesforum. Und zwar, weil das "Bundesforum Männer" sich nicht an einer Hetze gegen Feministinnen, Frauenhäusern und Mädchenarbeit beteiligen wollte!

RE: "Sommer der Männerbewegung" startet mit Verschwörungstheorie | 26.05.2011 | 21:47

Jetzt geht s los.
Danke für den Beitrag, freut mich auch, dass ich s gerade noch schaffe unter die ersten 20 ersten Kommentare zu kommen, den gleich wird es hier eine Kommentarflut geben, weil die Männerrechtler unter Arne Hoffmann trommeln auf www.wgvdl.com schon in bezug auf diesen Artikel.

Ich glaube übrigens nicht, dass Arne Hoffmann es geschafft hat, die Piratenpartei zu entern. Zumindest nicht das ganze Schiff! Glücklichrweise.
Bedenklicherweise, aber das Boot im Schlepptau "Männer" . Er ist da auch nicht ganz alleine, sondern kreigt massiv Unterstützung von www.wgvdl.com (lohnt sich eigentlich nur, wenn man mal wissen will mit was für Leuten man es da zu tun hat!), AGENS und Manndat.
Sobald jemand "links" oder "Feminismus" ruf sind die Herren um Arne Hoffmann übrigens ganz schnell auf dne Bäumen und beginnen zu motzen!

RE: Moral, Mathematik und das Internet | 17.03.2010 | 21:38

Das Hauptargument der katholischen Kirche ist : "In der Familie ist es noch viel schlimmer, und wir wollen doch nicht die ganzen Familien diskreditieren".

Ich finde, dass das das aus Kirchensicht das absolut beste Argument ist, weil es stimmt.

Und inzwischen kommt noch das 2. beste Argument dazu "Wir haben angefangen, damit aufzuklären"

Das 3. beste: "Das sind Einzelfälle"

Aus meiner Sicht sind beides Ablenkungsargumente sind sind eine Fortsetzung der Verschleierung und des jahrzehntelangen Verschweigens.

Gegenargument sind un dich finde da muss man offensiv und auch fast populistisch entgegenhalten:

Die Kirchenoberen verschwiegen jahrzehntelangt den Mißbrauch und haben sich mitschuldig gemacht"

"Die Kirche hat die von ihr so genannten Einzelfälle an andere Orte versetzt, wo diese wieder Kinder sexuelle mißbraucht haben"

"Organisationen wie Wildwasser oder Zartbitter weißen schon seit Jahren auf den Mißbrauch hin. Die Kirche blockte größtenteils ab"

"Die Kirche hat sich selbst diskredidiert. Prozentual ist die Kriche doch viel schlimmer als die Familie. Es gibt 27 Bistümer. Un dwieviel Familien gibt es? Wieviele Katholiken gibt es und wieviele Menschen gibt es , die in Familien leben?"

RE: Sexueller Missbrauch | 12.03.2010 | 15:23

zusatz:
natürlich ist klar, dass z.B. Prävention von sexuellem Mißbrauch gegenüber Jungen zugenommen hat. Insbesondere Arbeiten von dirk Bange kann ich nur erwähnenswert nennen. wirklich sehr detailliert und klar!
das beste buch bzw. recherche zum thema institutionalisierte gewalt bzw. personale gewalt in institutionen gegenüber kindern und jugendlichen würde ich sagen liefert das buch "schläge im namen des herrn"
sehr klar und v.a. sehr offen wird ausgesprochen: das zugrundeliegende system, die strukuren, die ideologien, das wegsehen mancher jugendämter bei mißbrauch, die haltung von politischen entscheidungsträgern, das verhalten von staat, kirche, pädag. einrichtungen. erschütternd und ganz schön hart sind die ausführlichen erlebnisberichte der "zöglinge" (so wurden sie meist genannt), was sie dort erlebt haben und v.a. auch was passierte als manche versucht haben zu fliehen bzw. nach hilfe gesucht ahben!

RE: Sexueller Missbrauch | 12.03.2010 | 12:49

Aktuell geht es ja v.a. um die Debatte, wie systemimanent sexuelle Übergriffe in der Kirche und anderen Institutionen sind. Ich hab nochmals nachgeschaut und es ist eigentlich vollkommen klar, dass es aktuell immer noch eine sehr große anzhal von Übergriffen gibt. z.B. wenn allein die letzten Jahre in Bezug auf Sexualverbrechen gekuckt wird allein an Kirchen, dann ist es für mich ganz schön höhnisch, wenn aktuell v.a., so wichtig es auch ist, die "letzten Jahrzehnte" angeschaut werden. Wenn ein Bischoff wie gestern bei Maybritt Ilner sagt, dass es bei den Fällen hier um lange zurückliegend eFälle geht, dann kann ich dazu nur sagen: ja klar sind das solche Fälle. aber die Opfer sind inzwischen Erwachsen und werden glücklicherweise gerade dazu ermutigt sich zu melden. die Möglichkeit gibt es für Jungen und Mädchen heutzutage nur sehr bedingt!
die Fälle der letzten Jahre finden sich sehr gut bei:

www.buerger-beobachten-kirchen.de

und natürlich auch bei den verschiedenen Organisationen , die sich gegen sexuellen Mißbrauch engagieren!
MfG Peter

RE: Kinder sind keine Frauensache | 10.03.2010 | 14:08

Stimmt.
Das sich das Angebot an Schule ändern muss und eine (auch) individuelle Förderung notwendig ist, heißt dass für Mädchen auch ein attraktiveres Angebot da sein muss. Nur weil Mädchen insgesamt gesehen , die besseren Abschlussergebnisse habn, ist doch noch nicht gesagt, dass das was Mädchen an Schule vorfinden attraktiv für sie bzw. die besten Entwicklungschancen bietet bzw. im Sinne eines möglichst guten Abschlusses bzw. der Qualifikationen annähernd ausgereizt werde.
Ich spreche mich auch gar nicht dafür aus, den Unterricht bzw. das Angebot geschlechtlich zu trennen! Vielmehr ist es dringend notwendig das Angebot zu erweitern und die Strukturen zu verbessern. Von mir aus kann aber auch zwischendurch mal , von mir aus einmal die Woche getrennt was im Sinne von Mädchen- und Jungenarbeit angeboten werden. Da muss dann halt wieder gschaut werden, ob in den "Kursen" nicht homogenisiert wird: sprich der Annahme zu unterligen, alle Jungen wollen toben, nach außen gehen und z.B. Fußball spielen. ich glaube, dass wäre etwas zu platt und der Entwicklung eher hinderlich. Ich hab Sport als Jugendlicher eher "gehasst", fand/finde toben ganz gut, bin aber eher immer der künstlerische Typ! Und davon gab es außerhalb des Kunstunterrichts nichts, v.a. nichts interessantes oder "cooles". Und es ist doch vollkommen klar, dass sich auch viele Mädchen gutes Fußballtraining wünschen. Manche von nem Mann , manche von ner Frau und manchen ist es vermutlich vollkommen egal!

RE: Kinder sind keine Frauensache | 10.03.2010 | 10:28

Ich bin zwar kein großer Fan von Spiegel-Online, aber selbst dort kommt man am 6.3. anlässlich einer studie, die herausfinden soll, ob Jungen mehr männliche Lehrkräfte brauchen zu dem Schluss, dass es darauf gar nicht ankommt: "Jungen profitierten weder beim Rechnen noch beim Lesen nennenswert von einem höheren Anteil männlicher Lehrer."
Die These, der Feminisiserung von Schule, v.a. medial vehement vertreten von Maskulinisten um Prof. Amendt, ist nicht erst seit dieser Studie falsch. Wer wirklich Interesse daran hat, dass es Jungen an chulen besser geht, sprich, dass sie u.a. auch bessere Schulabschlüsse kriegen, darf sich unter gar keinen Umständen damit zufrieden geben, was sogenannte Männerrechtler fordern. Vielmehr, und das steht ja auch hier im Artikel, kommt es darauf an, ein attraktives Angebot zu machen: das kann durchaus Fußball in der Pause. Aus meiner Erfahrung kann ich berichten: dass Hip-Hop, Skateboard, Inliner-fahren, einladung von prominenten Gästen, Rederunden zu allem Möglichen, Videoaktionen, Theater, Kochen.... bei Jungen sehr gut ankommt. Welches Geschlecht das anbietet ist insgesamt gesehen erst mal zweitrangig. Es kommt auf die Pesönlcihkeit und Kenntnisse der Einzelnen an. BEi den Jungen ist eine individuelle Förderung notwendig. Dazu ist ein "Hauptsache mehr Männer an Schulen" grundfalsch!

RE: Männer, emanzipiert Euch! | 03.03.2010 | 22:36

@ Red Bavarian . Ok, "aber" ihr nicht Wir-Gefühl zu Männern ist ja vollkommen ok. Heißt das, sie sehen sich nicht als Mann. Wenn ja, dann ist das nachfolgende irrelevant. Wenn sie sich doch als Mann sehen, dann verstehe ich ihr Argument nicht: Warum sollte sich jemand, der sich als Mann sieht nicht angesprochen füheln von der Überschrift aufgrund eines nicht vorhandenen "Wir -Gefühls". Das ist für mich nicht der eigentliche Punkt hier. Ich halte eine kritische Emanzipation von Männern durchaus für notwendig, auch wenn sich ein Mann nicht in dieses Wir-Schema einordnen kann/will. Ich fühle mich auch nicht besonders angesprochen von der Überschrift, aber v.a. weil ich die Überschrift im Grunde genommen nen guten Anlass finde darüber zu diskutieren, was im Text aber untergeht! Was wären denn sinnvolle Ansatzpunkte einer Emazipation aus, wenn wir hier schon beim Freitag sind, linken Perspektive?
freundliche Grüße Peter