Attacist

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RE: Katalonien bewegt. | 19.12.2017 | 16:49

Ich bin einfach entsetzt. Das Verständnis gesellschaftlicher (Selbst)Verwaltung scheint mir dem tiefsten anarchistischen Wunschdenken zu entspringen.Liebe Anarchos: Staatliche organisation begründet nicht nur (verhasste völkische) Identität sondern ganz pragmatische auch grundlegende Verwaltungsaufgaben wie Rechtsetzung , Sozialpolitik , Infrastrukturplanung etc. Es ist mE doch ziemlich zweifelhaft ob räteverfaßte ( so die Katalanen wirlich so revolutionär sein sollten) Kleinsteinheiten in der Lage sind diese Aufgaben zu stemmen. Der Einwand des verminderten politischen gewichtes innerhalb einer Welt von sehr viel größeren Nationalstaaten wurde ja schon eingebracht. Die Gefahr daß sich mafiöse Strukturen durchsetzen , wenn (ganz zentral) die Wirtschaft nicht ebenfalls demokratisert wird ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Mir ist bei den Demos für eine Unabhängikeit noch keine erkennbare Stimme für eine soziale Revolution aufgefallen.Die spanischen Gewrkschaften lehnen das Projekt ebenfalls ab. Ich möchte daran erinnern daß die Arbeitslosigkleit in Katalonien nur unwesentlich geringere als der spanische Durchschnitt liegt.Es wäre von einem so gtroßspurig vorgetragenen Freiskampf schon zu erwarten, daß er erklärt wie erdie sozialen Probleme lösen will.

RE: „Die sind doch bekloppt“ | 08.12.2017 | 03:22

ich hab ja so gebetet , daß jemand Hirn und gesunden Menschenverstand herabwirft. Willkommen Fabio di Masi.