Attacist

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RE: "Wir brauchen jetzt Druck von außen" | 09.03.2018 | 15:37

Lieber marco bülow

Vorweg : Diese Meinungsäußerung ist nicht geprägt von der Schadenfreude des Parteigängers einer konkurrierendenPartei. Ich wünschen mir seit langem nicht sehnlicher als eine einigermaßen geeinte kraftvolle Linke die in der Lageist die Gesellschaft im Interesse der kleinen Leute zu führen. Ich glaube ich muß nicht weiter erklären warum ich mich zuguterletzt in die LINKE organisiert habe. Sie ist ja eigentlich schon so etwas wie eine Sammlungsbewegung von Menschen die von der kompromißorientierten systemstabilisiernden Politik von SPD und Grünen entäuscht sind.Und glaube mir - es ist kein Vergnügen von der SPD als vermeintlicher politischer Hauptfeind geschnitten zu werden.

Die Sozialdemokratie (nicht nur die SPD) ist im Umfragesturzflug. Das erzeugt Muffesausen. Besonders hart triffts denjenigen die mit ihren Mandaten und Posten auch ihre politische Machtbasis verlieren. Über die ökologsich soziale Sackgasse der neoliberalen Politik brauche ich mich nicht auszulassen. Da sind wireiner meinung: Man kann nicht gleichzeitig Kapitalinteressen hätscheln und eine gerechte und nachhaltige Gesellschaft fördernAuch deine Erkenntnis daß wir diesbezüglich an einer Zeitenwende stehen teile ich . Es kommt jetzt darauf an sich zu entscheiden in welchen Interesse eine Transformation erfolgen muß.

Umso mehr muß ich über das erneute Geeiere wundern daß du an den tag legst. Du möchtest die neue regierung unter Merkeleigentlich nicht die Stimme geben. Aber die Bindung an deinen Wählerauftrag lassen dich zaudern. Du möchtest eine linke Sammlungsbewegung jenseits der Parteigrenzen , schließt abe diejenigen die du bisher ausgegrenzthast de fakto erneut aus - ja was denn nun ???

Solange nichtmal die SPD-Linke klare Kante zeigt habe ich keine Hoffnung und bleibe vorsichtig

RE: Katalonien bewegt. | 19.12.2017 | 16:49

Ich bin einfach entsetzt. Das Verständnis gesellschaftlicher (Selbst)Verwaltung scheint mir dem tiefsten anarchistischen Wunschdenken zu entspringen.Liebe Anarchos: Staatliche organisation begründet nicht nur (verhasste völkische) Identität sondern ganz pragmatische auch grundlegende Verwaltungsaufgaben wie Rechtsetzung , Sozialpolitik , Infrastrukturplanung etc. Es ist mE doch ziemlich zweifelhaft ob räteverfaßte ( so die Katalanen wirlich so revolutionär sein sollten) Kleinsteinheiten in der Lage sind diese Aufgaben zu stemmen. Der Einwand des verminderten politischen gewichtes innerhalb einer Welt von sehr viel größeren Nationalstaaten wurde ja schon eingebracht. Die Gefahr daß sich mafiöse Strukturen durchsetzen , wenn (ganz zentral) die Wirtschaft nicht ebenfalls demokratisert wird ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Mir ist bei den Demos für eine Unabhängikeit noch keine erkennbare Stimme für eine soziale Revolution aufgefallen.Die spanischen Gewrkschaften lehnen das Projekt ebenfalls ab. Ich möchte daran erinnern daß die Arbeitslosigkleit in Katalonien nur unwesentlich geringere als der spanische Durchschnitt liegt.Es wäre von einem so gtroßspurig vorgetragenen Freiskampf schon zu erwarten, daß er erklärt wie erdie sozialen Probleme lösen will.

RE: „Die sind doch bekloppt“ | 08.12.2017 | 03:22

ich hab ja so gebetet , daß jemand Hirn und gesunden Menschenverstand herabwirft. Willkommen Fabio di Masi.