Hier gibt es Geld

Stipendien Das Grenzgängerstipendium und Arbeitsstipendien für Literatur des Berliner Senats
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Eigentlich sollten wir uns hier ja mit brennenden Themen beschäftigen. Nicht mit so profanen Dingen, wie Geld. Weil jedoch das Schreiben und Bloggen ohne finanzielle Freiräume nicht funktioniert, anbei zwei Stipendien, die auch für Blogger der Community interessant sein könnten. Eines für das Schreiben, allgemein. Ein zweites für Recherche in Süd-, Ost-Europa und Afrika.

Anträge mit Lebenslauf, Arbeitsproben und Projektkonzept, entsprechend den jeweiligen Formularen auf den Webseiten. Es ist auch sinnvoll mit den Damen und Herren im Senat, den Ministerien und Stiftungen kurz zu telefonieren, ihnen vom geplanten Projekt zu erzählen und sich Tipps für die Antragstellung zu holen. Fristen sind in jedem Fall unbedingt einzuhalten.

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01 // GRENZGÄNGERSTIPENDIUM

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A c h t u n g :: Bewerbung läuft nur noch bis 31.10.2014
Gut :: Keine Altersbegrenzung, Berwerbungen aus ganz Deutschland

Mehr Informationen und Antragsformular http://www.lcb.de/autoren/grenzgaenger/

Grenzgänger Europa und seine Nachbarn
„Grenzgänger”-Stipendien – jetzt auch für Recherchen in Griechenland

Allgemeine Informationen. Das Förderprogramm „Grenzgänger“, das die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird zum 31. Oktober 2014 erneut ausgeschrieben. Erstmals können sich auch Autoren bewerben, die in Griechenland recherchieren möchten.
Wer Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder Nordafrika entdecken will, wer eine deutschsprachige Veröffentlichung plant und dafür auf Recherchereise aufbrechen möchte, kann sich um Förderung bewerben.

Gesucht werden Autoren, die Informationen aus erster Hand sammeln und eine eigene Perspektive einnehmen wollen. Die Veröffentlichungen sollen Kenntnisse über die Länder Mittel-, Ost-, Südosteuropas und Nordafrikas vermitteln und ein breites Publikum erreichen können. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Fototextbände, Kinder- und Jugendbuchliteratur, Drehbücher für Dokumentar- und Spielfilme sowie Hörfunkbeiträge. Wer bereits ein Grenzgänger-Stipendium erhalten hat, kann sich prinzipiell wieder bewerben, Erstbewerbungen werden jedoch bevorzugt.

Grenzgänger-Veranstaltungen
Die „Grenzgänger“ können ihre Werke zudem in öffentlichen Veranstaltungen präsentieren. Für die Durchführung dieser Veranstaltungen stellt die Robert Bosch Stiftung Mittel zur Verfügung. Interessierte Institutionen können finanzielle Unterstützung für Grenzgänger-Veranstaltungen beantragen.

Durchführung und Beratung
Die Robert Bosch Stiftung führt das Förderprogramm „Grenzgänger“ in Zusammenarbeit mit dem LCB durch. Das Literarische Colloquium übernimmt die Beratung der Bewerber und koordiniert die Grenzgänger-Veranstaltungen.

Was kann gefördert werden?
Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 € / 4.000 € / 6.000 € / 8.000 € / 10.000 € / 12.000 € beantragt werden, abhängig von Rechercheaufwand und -dauer. Damit sollen die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, Visa und Dolmetscher abgedeckt sowie die Lebenshaltungskosten während der Recherche bezuschusst werden.
Nicht gefördert werden fachwissenschaftliche Veröffentlichungen, Zeitungsartikel, Theaterprojekte, Reiseführer, Sammelbände, Übersetzungsprojekte, Verlags- und Produktionskosten, allgemeine Arbeitsmittel, Bürokosten und Infrastrukturmaßnahmen.

Einsendeschluss :: 31. Oktober (Poststempel)
Eine unabhängige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen Projekte zur Förderung aus. Die Entscheidung wird jeweils Mitte Januar bzw. Mitte Juli mitgeteilt.
Regelmäßig aktualisierte Informationen zu bisherigen Veröffentlichungen der Grenzgänger finden Sie auf den Seiten der Robert Bosch Stiftung.

Fragen zum Grenzgängerstipendium
http://www.lcb.de/autoren/grenzgaenger/faq.htm

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02 // ARBEITSSTIPENDIEN FÜR LITERATUR DES BERLINER SENATS

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B e w e r b u n g :: Bis 2. Januar 2014
GUT :: keine Altersbegrenzung

Berwerbungen aber nur mit Berliner Wohnsitz.

Mehr Informationen und Antrag zum Download http://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/literatur/artikel.82132.php

Zielgruppe / Ziele der Förderung
Die Stipendien sind für die künstlerische Entwicklung von professionell arbeitenden Autorinnen und Autoren bestimmt.

Gefördert werden zeitlich begrenzte Arbeitsvorhaben oder die Fortführung bzw. Vollendung bestimmter Arbeiten. Kriterien für die Vergabe eines Stipendiums sind in erster Linie Qualität, Entwicklungsfähigkeit und Kontinuität.
Zweck der Stipendienvergabe ist es außerdem, die literarische Szene Berlins durch die Förderung innovativer Texte und deren Autorinnen und Autoren lebendig zu erhalten.

Voraussetzungen
- Die Antragsstellenden sind durch Veröffentlichungen ausgewiesen oder lassen in Arbeitsproben eine literarische Befähigung erkennen.
- Die Schriftstellerinnen und Schriftsteller leben und arbeiten in Berlin.
- Grundsätzlich ist eine Förderung ausgeschlossen, wenn die Autorin bzw. der Autor in der Förderungszeit von anderer Seite ein Stipendium erhält.
- Die Anträge müssen in deutscher Sprache ausgefüllt und eingereicht werden.

Umfang der Förderung
Die Stipendien sind mit 12.000 € dotiert und werden in sechs monatlichen Teilbeträgen à 2.000 € ausgezahlt. Die Stipendien beginnen im Juni.
Das Stipendium umfasst zudem die Teilnahme an einer öffentlichen Präsentation aller Ausgezeichneten im Herbst des Stipendienjahres.

Zeitraum der Ausschreibung
Die Arbeitsstipendien werden in der Regel jeweils im Dezember eines Jahres für das darauffolgende Jahr ausgeschrieben.

Antragsstellung
bei Antragstellung unbedingt die weiteren Hinweise im aktuellen Informationsblatt beachten.

Dann bleibt mir nur noch allen viel Glück und gutes Gelingen zu wünschen.




Grenzgängerstipendium :: Informationen und Antragsformular

http://www.lcb.de/autoren/grenzgaenger/

Fragen zum Grenzgängerstipendium

Berliner Senat :: Arbeitsstipendien für Literatur

http://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/literatur/artikel.82132.php

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

silvio spottiswoode

»Ohne Griechenland kann man Europa umbenennen, etwa in Horst.« (Nils Minkmar)
silvio spottiswoode

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