"BigDATA" wird zum Trumpf

Trumpf der USA Der Stinkefinger einer Nation heißt "BigDATA" und "Cloud". Wie die USA sich zu einer Macht aufspielt und andere Nationen an der Nase herum führt.
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Wir schreiben das Jahr 2013 und unser Freind heißt "BigDATA". Was verbirgt sich jedoch hinter diesem Schlagwort. Es beschreibt eine riesige Datenflut, welche das Internet überschwemt. Wer aber generiert solch eine Menge an Daten, das riesige Rechenzentren gebaut werden müssen, um dieser Datenflut her zu werden. Sie werden es nicht glauben, aber wir produzieren diese selber!

Wie kommen aber solche imensen Datenmengen zusammen? Die SciFi-Bücher, welche alle graußame Welten ausmalen, beschreiben uns das ganz gut. Ein Beispiel ist der klasische Einkaufzetteln oder gerne auch beschrieben als "Amazon-Wunschliste". Keiner möchte sich mehr einen Einkaufzettel via Hand schreiben und diesen einfach in die Hosentasche stecken oder gar wenige Artikel im Gedächtnis merken. Der Einkaufzettel muss in der "Cloud" liegen, damit ich ihn jederzeit mit meinem Smartphone abrufen kann, anstelle einfach mein smartes Gehirn zu nutzen und die Artikel aus meinem Gedächtnis abzurufen. Das ist ein kleines Beispiel, aber wenn man das auf die Wirtschaftländer ausweitet und die verschiedenen "Apps" dazu rechnen, welche tausende von Funktionen erfüllen und davon ausgeht, das mindestens 75% der EU-Bevölkerung diese Funktionen nutzen, kann man das durchaus als "BigDATA" bezeichnen, was da zusammen kommt.

Nun, was passiert aber mit diesen Datenmengen. Dieser digitalisierten Persönlichkeiten. Bisher war das uns volkommen egal. "Wir leben doch in der EU, da wird Datenschutz groß geschrieben" "Na, die deutsche Politik wird es doch wohl nicht zulassen, das wir die Zustände der DDR aufleben lassen". Doch, Sie lässt es zu und das mit der diletantischsten Ausrede, welche die deutsche Bevöllkerung jemanls gehört hat. Das Internet ist "Neuland".

Damit stellte Frau Merkel uns ein Amutszeugnis aus und den USA ein Freifahrtschein zum Schnüffeln, da diese die Nation sein, welche in Sicherheitsfragen in diesem Neuland gut umzugehen weiss. Dabei wissen wir es doch eigentlich besser. Der paranoide "Islamist" wird doch seine Kontakte nicht via Facebook pflegen und den nächsten Anschlag "twittern". Meinen Sie den, dass die nächste "Bomben-Party" via Einladung in einem Google-Kalender erfolgen wird. Nein, diese Herschaften pflegen eigene E-Mail Server, welche über eine gesicherte Leitung verfügen und im Zweifel reitet einer mit einem Pferd von Lager A zu Lager B um eine Nachricht "sicher" zu übermitteln. Das man hier und dort ein YouTube Video veröffentlich, ist ein Zeichen dafür, das diese terrorristischen Vereinigungen mit dem Internet umzugehen wissen. Sprich, diese kennen sich im "Neuland" aus.

Also, was soll "Prism"? Wieso werden solche Datenmengen gesammelt und nach "Nachrichten" durchwühlt? Ganz einfach. Wie soll eine Nation wie die USA sonst noch beeindrucken? Mit dem Dollar, der längst nicht mehr stark ist. Mit den Waffen, welche große Verachtung ernten? Mit der Arme, welche keine Arme mehr sein will? Den USA bleibt doch nur noch eine Möglichkeit. Dank Facebook, Google, Microsoft, Apple und wie sie auch alle heißen, werden riesige Datenmengen in den USA lokal gesammelt und die USA zeigt der ganzen Welt den Stinkefinder mit der Aussage "Ich bin "Big-Data".

Fazit davon sollte sein, dass in der Wirtschaft nicht nur lokale Produkte interessant werden sollten, sondern auch digitale Alternativen betrachtet werden sollten. Wir sollten die Verantwortung unserer persönlichen Daten nicht in so dilentatische Hände legen, welche das Internet als "Neuland" bezeichnen. Anschläge passierten auch schon ohne das Internet. Die Archive der Medien werden dies sehr gut beweisen können. Also welche Art des Lebens wird wirklich in Gefahr gebracht? George Orwell hat uns wohl die Antwort schon längst geliefert.

14:31 24.06.2013
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Geschrieben von

AyTi

Ich lese gerne SciFi-Bücher und beschäftige mich mit Themen rund um die IT. Ich bin immer auf der Suche nach Alternativen. Sie sollten das auch sein.
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