B.V.

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RE: Das allgemeine Unbehagen | 26.04.2014 | 13:33

Immerhin ein einigermaßen redlicher Versuch von "irgendwie Links" zu begreifen, was sich bei der Neuen Friedensbewegung der Mahnwachen zu tun pflegt; aber so richtig verstanden denn doch nicht. Das für diese Neue Friedensbewegung das Links-Rechts-Schema keine Rolle mehr spielt, mag für diejenigen im alten Politmechanistischen-Denken verhafteten nur schwer zu ertragen sein, was psychologisch durchaus nachvollziehbar ist, aber meinerseits trotzdem kein Verständnis hervor bringt, allenfalls Mitleid. Die Selbstkritik, wenn man die letzten Abätze so verstehen darf, ist mehr als berechtigt und trifft den Nagel auf den Kopf und findet etwas ausführlicher bereits vor vielen Jahren bei Theodore Kaczynski "Die industrielle Gesellschaft und ihre Zukunft " mit seiner dort u. a. beinhalteten psychologischen Kritik am Leftismus (Leftism). (übrigens: nicht Breivik sollte man sich hier von Links wohlig-gruselnd diesbezüglich reinziehen sondern Kaczynski, der gerne dem Anarchismus und Neo-Luddismus zurechnet wird.) Es fällt schwer einzugestehen, das das was sich selbst bisher identitär als Links verstand an sein politisch-historisches Ende gekommen ist. Eigentlich schon tot, aber doch noch irgendwie dahinsichend (eben: irgendwielinks). Von daher können auch keine "Angebote" mehr an neue Bewegungen kommen, weil da im grunde eben nichts mehr ist. Letzte Schlachten der Verzweiflung als Jutta Dittfurth passen da tragikkomisch ins Bild. Sicherlich wird auch die Neue friedensbewegung der Mahnwachen bald ihren Höhepunkt überschritten habe, sollte sich nicht die Kriegsgefahr noch deutlich zuspitzen; aber sie hat die Kraft zur Transformation. Da keine Einlasskontrolle besteht könnten ja auch tradionelle Linke dort hingehen, sie wurden ja sogar zur "Unterwanderung" eingeladen. Eine Bewegung die soviel Selbstbewußtsein besitzt kann so schnell nicht scheitern. Aber die tradionelle und zum Teil reaktionäre Linke wird nicht kommen, schon weil sie nicht ihre Identitätsschmusedecken und Fetzen (Regenbogen-Fahnen, IG-Metall-Fahnen, Linke-Fahnen, DKP-Fahnen, PiratenPartei-Fahnen und sonstige Partei-und Vereinsspruchbänder) nicht mitbringen dürfen, um kein falsches Bild zu erzeugen, womit sie ansonsten Demonstrationen gerne zu hegemonisieren und funktionalisieren versuchen. Da jeder teilnehmende Mensch für sich steht in diesem neuen Netzwerk (durchaus eine neue Qualität der Bewegung) und auch mit seinem selbstgemalten Pappschild, braucht es keine alten Organisationen mehr (hinter denen man sich verstecken kann oder muß). Interessant zu beobachten, wie sowohl traditionell linken wie rechten Alt-Organisationen das nicht schmeckt.

RE: Im dunkeldeutschen Wald | 04.03.2014 | 22:36

@WHITEPLASTIC . "... Einen „linksliberalen Meinungsmainstream“ zu konstruieren, wo doch angeblich die „Volksmehrheit“ sowieso „politisch inkorrekt“ denkt ist aber dann doch sehr widersprüchlich." Das ist gar kein Widerspruch, meine Argumentation betreffend, denn der linksliberale Medienmainstream bezieht sich auf die Medien (Print, Radio, TV), nicht aber auf die Mehrheit der Menschen im Volk. So ist ein Widerspruch nur hier auszumachen, also: zwischen Volksmehrheit und Medienmacht.

RE: Im dunkeldeutschen Wald | 04.03.2014 | 19:42

Birgit Kelle:"..."eine neue Reaktion bekämft das liberale Denken" - man, man, man, die haben immer noch nicht begriffen, dass sie selbst keine Liberalen, sondern Blockwarte sind. Der Freitag mit all seinen Feindbildern in einer Ausgabe. Ich bin dabei, also muss ich was richtig gemacht haben "https://www.facebook.com/birgit.kelle.3

RE: Im dunkeldeutschen Wald | 02.03.2014 | 16:41

"...und will uns die Werte von Gestern als zukunftsweisend verkaufen." Vielleicht waren diese Werte nie weg, nur glaubten das Leute, die sich gerne für den Nabel der Welt halten (der linksliberale Meinungsmainstream ), Dieser war aber nie die Volksmehrheit, allenfalls in einigen kulturellen Teilbereichen der Gesellschaft. Nun muß man unliebsamen Realitäten ins Auge blicken, weil dessen Gegner nicht mehr kuschen und die Mehrheit im Volke beginnt, sich nicht mehr nerven zu lassen.

Frau Kelle und Andere bekommen viel zuspruch, das muß schmerzen. "Wenn Frau Kelle die Berufstätigkeit von Müttern ablehnt, sollte sie mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Beruf aufgeben." So viel ich weiß macht sie ihre Aktivitäten aus der Privatheit heraus( wie andere sich z. B nebenbei in Parteien angagieren oder ehrenamtliches tun) und ist ansonsten Hausfrau. Wo ist da bitte die Karriere?

RE: Gegnerisches Maskulinum in der Wikipedia | 03.02.2014 | 09:16

Ich finde es gut das der Genderismus endlich auf allen Ebenen den gehörigen Gegenwind bekommt. Werde mich weiterhin aktiv daran beteiligen, damit diese Sektenideologie ins aus gedrängt wird.

RE: Populisten unter sich | 02.02.2014 | 15:33

Die AFD ist die in Deutschland wohl am wenigsten populistische Partei. Argumente & Fakten stehen viel mehr im Fordergrund als bei allen anderen im Bundestag (und nicht mehr im Bundestag) vertretenen Parteien. Schon bei Diskussionen mit Herrn Lucke in Talk-Shows kommt dieses wunderbar deutlich zum tragen, wo Argumente auf Phrasen und Unwissen treffen, wenn man sich so die Mitdiskutanten von herrn Lucke so anschaut. Die Diffamierung als populistische Partei zeigt sich also als gewöhnliche psychologische Übertragung auf das selbsterzeugte Feindbild. Alles sehr durchschaubar und auch dümmlich.

RE: Deutsche an die Front? | 02.02.2014 | 15:22

Vollkommene Scheindiskussion. Deutschland könnte, selbst wenn es wollte, gar keine größere militärische Leistung erbringen. Der Zustand der Bundeswehr ist katastrophal. Mal will wieder mehr als man kann. Die USA 4,7 Cent von jedem Dollar für den Militärhaushalt aus und sind kaum erfolgreich. Wir sollten lediglich Geld für die Verteidigung ausgeben, aber keine Außeneinsätze machen, die nur geld kosten und nichts bringen.

RE: Brutal ehrlich | 02.02.2014 | 14:37

Man kann darüber schreiben, in dieser Zeit kann man nämlich den beschriebenen Anforderungen entfliehen. Man kann aber auch mit den Kindern auf die Jagd oder zum fischen gehen. Vielleicht auch beim offenen Tag der Bundeswehr mit den lieben Kleinen ein paar Runden im Panzer drehen. Es muß nicht immer die Gender-Softi-Nummer sein :-))))

RE: Brutal ehrlich | 02.02.2014 | 14:30

Es sind übrigens 3 Männer, die ihr Buch Mein Kampf nannten. Auch Otto Straßer gab seiner Autobiografie diesen Titel. Übrigens mit einem Vorwort von Gerhard Zwerenz .

RE: Keine, ich streame | 12.01.2014 | 18:07

Sons of Anarchy (vor allem wegen der interessanten Kommunalpolitik)