Robert Baberske

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RE: Raus aus Europa | 18.11.2012 | 22:24

Eine Kritik, der ich heute zustimmen werde. Die Figuren super, Ina Weisse spielt ganz stark, Leonard Carow eine Entdeckung, aber auch die Töchter dürfen nicht nur ihre pubertäre Phase ausleben. Vom Menschlichen stimmt alles bei diesem Tatort. Nur der Fall hinkt ein wenig hinterher.

Nach wie der größte am Berliner Tatort ist und bleibt Ernst Georg Schwill. Seine rührende Sorge um "Soffy (?)" Stark "Ich habe Kekse für dich" einfach zum Dahinknien. Er bleibt uns hoffentlich noch lange erhalten. Ich war zufrieden heute Abend.

PS: Zum Ende. Es ist ein Film, der dadurch nicht in Vergessenheit gerät. Kann man machen.

RE: Hier in der Nordstadt | 13.11.2012 | 21:01

Ziemlich harte Einschätzung hier. Ich für meinen Teil habe eine Steigerung gegenüber des ersten Falles gesehen. Faber gefällt mir, wie er in seiner ersten Szene auf das Fahrzeug eindrischt, herzlich gelacht. Der Typ ist kaputt, allerdings um Weiten weiter als seine vor Kurzem eingührten Kollegen aus Luzern und der spröde Frankie aus Bankfurt.

Die anderen 3 sind entbehrlich, wobei Martina "Faber - Sie sind nicht teamfähig" Böhnisch doch sehr anstregend ist.

Der Fall - naja, für ein Werner-Drehbuch fast das Optimum, wenigstens ist am Ende nicht alles Friede, Freude Feierabendbier, selbst der Tatort kann keine Probleme lösen, noch nicht mal in der Dortmunder Nordstadt. Minimal über dem Durchschnitt.

RE: Der Piepser von Regensburg | 05.11.2012 | 17:50

Mag sein, dass wir es hier nicht mit einem "Kantinensuppenkellenhingeklatsche" zu tun haben, allerdings hat mich das Ganze zu wenig gefesselt. Vielleicht finde ich den Handlungsort "Krankenhaus" für überdrüssig. Und dann ganze 90 Minuten von einem Gebäude, von dem man eigentlich nichts Wissenswertes auf den Weg bekommt.

Nur Walter Sittlers erster Auftritt erinnerte mich sofort wieder an alte Nikola-Zeiten zurück. Was muss eigentlich ein Schauspieler mitbringen, um als Gast bei den Credits aufzutauchen?

"Das Dorf" war besser!

RE: Sie haben mich verletzt | 30.10.2012 | 19:55

Leider ist auch am Sonntag nur Durchschnitt bei dem Versuch, uns einen Einblick in eine Drückerkolonne gewähren, bei rumgekommen. Ich kann der obigen Kriitk größtenteils zustimmen. Wachtveitl wie in den letzten Folgen ganz groß, mit dem Batic werde ich auch nach intensiver 6-jähriger Beobachtung überhaupt nicht warm.

Der Fall nicht unspannend, aber zwischen drin war ich doch etwas irritiert mit Fred, Günther, dem Epileptiker und dem geheimnisvollen USB-Stick. Und so geht eine "spektakuläre" Tatort-Woche etwas verhalten zu Ende.

Wie gut das am Sonntag der "Vom Von" sein Zepter in München schwingen darf.

RE: Was hast du gesagt? | 24.10.2012 | 12:28

Eine schöne Hommage an den SWR-Tatort. Ich finde es dreist, mit welch billiger Auflösung uns dieses Machwerk stehen lässt. Solche Whodunits mit diesen unplausiblen Auflösungen hasse ich. Diesem Film fehlt es in der Tat an Tiefgang, aber es muss viel Platz für die Zweifel einer Staatsanwältin gelassen werden. Stellt euch mal vor Carolina Vera hätte diesen ausführlicheren Part gespielt, oje.

Ne, Stuttgart, ihr habt vor 4 Jahren stark begonnen, es fühlt es sich bereits an, wie 20 Jahre Lena O.

Aber es kommt ja ausreichend Nachschub. Neuester Streich: Christian Ulmen und Nora Tschirner ermitteln in Weimar. Dieser verrückte MDR.

RE: Wir müssen offen miteinander sprechen | 15.10.2012 | 00:00

"Plus mal Plus macht Minus". Hoffentlich lesen hier nicht so viele Sechst- bis Zwölftklässler mit, sonst wirds schwierig die Woche im Matheunterricht. :-)

Ich fand den Tatort kieltypisch traumhaft. Milberg hat mir noch nie so gut gefallen wie heute Abend. Der Tatort redet an der Tat vollkommen vorbei, im Gegensatz z. Bsp. zu Stuttgart allerdings sehr interessant. Warum mal nicht einen realen, unaufgeklärten Fall verwursten. Ich fand die Reise auf den Spuren Sauerlands spannend.

Nur dass sich Brandt auf ihrem Spezialgebiet des technischen Knowhows so vorführen lassen hat, war nicht ganz glaubhaft. Top 10 im Jahr 2012 auf jeden Fall.

RE: Woher können Sie so gut Chinesisch? | 07.10.2012 | 23:23

Nachdem die Stuttgarter völlig nachgelassen haben, ist der Bodensee-Tatort wieder der sehenswerteste Standort im Südwestraum. Das ist aber auf einem Niveau zwischen gut und böse.

Beim SWR ist zur Zeit einiges in der Schieflage und es sollte und da gebe ich dir Recht mal aufgeräumt werden.

RE: Woher können Sie so gut Chinesisch? | 07.10.2012 | 23:11

Na wenigstens bekommt Herr Dell endlich mit Lüthi seinen goldkettentragenden Kommissar. Schon seltsam, dass ein Schweizer Tempo ins Geschehen bringt, wenn man in diesem Film überhaupt davon sprechen kann. Leider hat man diesen katholischen Seelsorger nicht weiter beobachtet, hätte gern gewusst, ob man in der katholischen Kirche mittlerweile auf Verdacht reagiert.

Der Star bleibt der See, der immer im Nebel liegen darf, während die Bergwelt in eitlen Sonnenschein gehüllt ist. Durchschnitt.

RE: Woher können Sie so gut Chinesisch? | 07.10.2012 | 23:02

Na komm, wir hatten in diesem Jahr bereits zwei Odenthal-Folgen, das ist spannungstechnisch ganz weit unten einzuordnen.

RE: Ist das neudeutsch? | 01.10.2012 | 12:13

Ah okay. Ich glaube, wenn man den Finger innerhalb 10 Stunden wieder dran bekommt, besteht die Hoffnung, dass alles gut wird. Diese Bildung habe ich aus einem anderen Krimi, kann also auch falsch sein.