Harald Berenfänger

...denn jeder braucht einen Bären.
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RE: „Sie haben es nicht gelernt“ | 03.06.2013 | 19:39

Vielen Dank für diesen spannenden Beitrag. Ja, es gibt zwei Pole, die sich auf unsere Präferenzen im Empfinden und Handeln auswirken, und es ist wunderbar, wenn keiner dieser beiden Pole als besser oder schlechter gewertet wird.

In meiner Beratungstätigkeit mit erwachsenen Männern beobachte ich ebenfalls diese große Scheu vor dem Reden über Gefühle - und gleichzeitig eine große Erleichterung, wenn diese Scheu überwunden wurde. Jedesmal ein sehr besonderer Moment.

Ich findes es klasse, dass es Menschen gibt, die sich auf diese Weise mit jungen Menschen auseinandersetzen und ihnen die Möglichkeit geben ihre Fragen zu stellen!

RE: Auf in den Kampf | 27.07.2012 | 12:46

Heldengeschichten sind so alt wie die Menschheit. Was früher Schamanen und Barden am Feuer erzählten, erzählen heute Blockbuster im Kino (Pretty Woman, Herr der Ringe usw.) – oder eben Unternehmen, die die Kraft des Storytelling erkannt haben (Apple, Telekom u.a.). Und auch auf dem weiten Feld der Persönlichkeitsentwicklung ist die Heldenreise inzwischen fest verankert; dort vor allem im Männercoaching (Stichwort Eisenhans, Archetypen, Joseph Campbell). Außerdem: Geschichten erzählen macht Spaß – und gute gut zu hören, noch viel mehr :-)

RE: Geh und frag mal Opa | 26.08.2011 | 11:54

In seinem Buch „Der Feuerzeichen-Mann“ beschäftigt sich Jed Diamond mit genau dieser Frage und kommt mit Michael Gurian zu dem Ergebnis,

„das Jungen eine Art von Fürsorge und Unterstützung brauchen, die nur ein älterer Mann geben kann. ‚Sie brauchen einen Lehrer für ihre Sexualität, ihre Selbstdisziplin, ihre seelische Entwicklung und ihr Gewissen. Das ist die Aufgabe reifer Männer.’“

Und mit Schachter-Shalomi meint er, dass alte, reife Männer

„’die Bewahrer von Weisheit und Lebenserfahrung (sind und) Verantwortung tragen für das Wohl unserer Gesellschaft und den Schutz unseres krankenden Planeten Erde.’“