bambulie

Rettet die Welt vor den Rettern der Welt.
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bambulie
RE: Meinungsfreiheit oder Masochismus? | 23.09.2012 | 21:56

Jährlich zehn Milliarden Dollar stellt die Organisation der Islamischen Konfererenz (OIC) laut dem Bericht der Publizistin N. Kelek in der WELT am 19.September zur Verfügung, um das Verbot von Islamkritik in die nationale Gesetzgebung der Länder der UN zu implementieren.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article109308790/Der-Tugendterror-der-wuetenden-Salafisten.html

RE: Meinungsfreiheit oder Masochismus? | 21.09.2012 | 19:27

„(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“

Mit persönlicher Ehre ist allerdings in erster Linie die Ehre einer Person gemeint und nicht die Ehre einer wie auch immer gearteten Religionsgemeinschaft.

Seit wann darf man den eine Religion nicht mehr kritisieren oder gar veräppeln?

Zeugen Jehovas darf man kritisieren und lächerlich machen.

Katholiken darf man kritisieren und auch veräppeln.

Evangelikale darf man kritisieren und der Lächerlichkeit preisgeben.

Buddhisten darf man kritisieren und veräppeln.

Scientologen darf man kritisieren und sogar kriminalisieren. (Verfassungsschutz)

Anhänger des Zoroastrismus darf man kritisieren.

Keine dieser Religionsgemeinschaft antwortet auf Kritik mit Todeslisten. Nur der Islam.

Meinungsfreiheit ist wichtiger als Beleidigtsein. Gesellschaften, die das Beleidigtsein unverhohlen zum Kult erheben sind allesamt menschenfeindliche Gesellschaften.

Umgekehrt tendieren Gesellschaften in denen Meinungsfreiheit herrscht mit der Zeit zu mehr Gelassenheit, da diese gelernt haben nicht alles gleich so ernst zu nehmen.

Im Übrigen: Beleidigtsein wegen etwas ist völlig beliebig und kann daher nie ein sinnvoller Maßstab sein. Meinungsfreiheit und vor allem die der Kunst kann man dagegen gar nicht hoch genug bewerten. Denn sonst bestimmt wieder eine Partei oder ein Wahnsinniger was Kunst ist und was nicht. Fällt die Meinungsfreiheit, dann reißt diese auch die Demokratie mit in den religiösen Abgrund.

Fazit:

Für dieses Pulverfass das wir jetzt in Europa haben zeichnet die Politik verantwortlich. Sowohl auf europäischer wie auch auf nationaler Ebene.

Denn wenn irgendwo Lunten herumliegen, dann werden diese auch angezündet. Ein Blick in die Geschichte sollte genügen.

RE: Broder, Augstein, Grote - die Unterscheider | 05.09.2012 | 14:50

Es wundert mich doch immer wieder, was für eine Hetzkampagne hier gegen Grote stattfindet. Seinerzeit bekam er dafür, dass er lediglich eine Metapher bemühte (Die Ratten verlassen das sinkende Schiff) von der Redaktion die gelbe Karte gezeigt. Aber im Gegenzug durfte ihn ed2murrow völlig unsanktioniert als Schwein bezeichnen. Wörtlich: Sie sind ein Schwein!Doch dem nicht genug, eine Dame, deren Name ich nicht mehr genau weiß, nannte ihn auch noch völlig unverblümt ein arrogantes Arschloch. Kann man alles nachlesen, wenn man sich die Mühe macht, es sei denn, es wurde mittlerweile gelöscht.

Also was geht hier eigentlich ab?

Persönliche Animositäten hin oder her, aber bei der Wortwahl gegenüber einem politisch Andersdenkenden sollte man doch vor Inbetriebnahme der Tastatur das Gehirn einschalten. Eine objektive sachliche Debattenkultur sieht jedenfalls anders aus. Und es wird de facto mit zweierlei Maß gemessen. Mich könnt ihr gerne sperren, denn ich scheiß auf den Freitag!



RE: Wider das Vergessen | 01.09.2012 | 22:50

Was für ein Geschwurbel! Alle Achtung!

RE: Nachrichten sind uns egal – Gut so! | 16.08.2012 | 23:43

Ich finde die Jugendlichen haben recht, wenn sie sich dem angestaubten „Nachrichtenritual“ der klassischen Medien immer mehr verweigern.

Ein Ritual (von lateinisch ritualis ‚den Ritus betreffend‘) ist eine nach festgelegten Regeln ablaufende, meist formelle und oft feierlich-festliche angestaubte Handlung mit hohem Symbolgehalt. Wer braucht das?

Da gibt das Internet schon wesentlich mehr her. Da erfährt man einfach mehr und vor allem ohne jegliche selektive Vorauswahl. Aber die klassischen Medien werden auch diese Krise überleben, haben die doch in weiser Vorrausicht die Zwangsabgabe eingeführt. Die Umstellung ist für Anfang 2013 vorgesehen. CDU, SPD und sogar die Grünen haben zuletzt für eine Zwangsabgabe plädiert. Die fetten Gehälter können also weiterhin problemlos ausbezahlt werden.

http://finanzen.freenet.de/recht-steuern/neue-geldquelle-fuer-ard-und-zdf-zwangsabgabe-fuer-alle-haushalte_1625926_685676.html

RE: Die eingeschüchterte Aufklärung | 01.08.2012 | 14:31

Sollte es durch den Clash der Kulturen wirklich dazu kommen, dass die Uhren plötzlich rückwärts zu drehen beginnen, dann Gute Nacht: Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Humanitas.

Das Gericht musste der Sache einfach nachgehen und somit auch zu einem Urteil kommen, einfach deswegen, weil eine Anzeige vorlag. Der Richter hat Rückgrat bewiesen und sich eben nicht einschüchtern lassen. Dass weiterhin beschnitten wird ist doch eh klar. Die Diskussion zeigt allerdings in aller Deutlichkeit, wie es unter der übertriebenen fremdenfreundlichen politischen Korrektheit langsam zu brodeln beginnt.

RE: Verstörender Schnitt | 26.07.2012 | 20:17

Der Versuch die Beschneidung beim wehrlosen Baby mit der vielgepriesenen Religionsfreiheit zu rechtfertigen, ist schlichtweg indiskutabel. Religion steht nicht über dem Gesetz! Im Übrigen: bei dieser Art von Körperverletzung handelt es sich nicht mehr um Religionsfreiheit sondern vielmehr um eine Religionsfrechheit. Aus dem Grundgesetz: Art 2 (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

RE: "Der Staat muss die Schwachen schützen" | 23.07.2012 | 23:31

Dieses Interview mit Herrn Bahls sagt doch wirklich doch alles. Zumindest für die Menschen, die noch einen Funken Mitgefühl im Leib haben.

Religionen und Traditionen können nicht grundsätzlich das Recht für sich in Anspruch nehmen gnadenlos Inhumanität zu praktizieren.

Die Scheuklappen müssen weg, verdammt noch mal!

Irgendwo habe ich mal gelesen: Traditionen versprechen den Zeitgenossen auch zukünftig ein solides Jammertal. Besser kann man es m. M. nach einfach nicht ausdrücken.

Und was die Krux mit den Religionen anbelangt: Ethik kann ohne Religion existieren, Religion aber nicht ohne Ethik.

RE: Gesetzlich sanktionierter Totschlag | 22.07.2012 | 03:01

Nachschlag:

Da erblickt ein neuer Erdenbürger das Licht der Welt und seine eigenen Artgenossen haben nichts Besseres zu tun als ihm erst einmal die Vorhaut abzuschneiden. So ein abartiges und krankes Verhalten gibt es ja nicht einmal im Tierreich. Und das will was heißen!

Denn der unglaublich inhumane Akt der Beschneidung ob nun bei Männlein oder Weiblein ist einfach nur krank.

Aber zur Rechtfertigung wird dann von Seiten der Befürworter auch noch die vielgepriesene Religion oder eben die Tradition ins Feld geführt. Das macht die Sache aber nur noch schlimmer. Denn unter dem Deckmantel der Religion lässt sich auf wunderbare Art und Weise jede widerwärtige Abartigkeit als von Gott befohlen erklären. Die Religionsgeschichte ist voll mit Beispielen dieser Art. Und mit der Tradition verhält es sich nicht viel besser. Denn Inhumanität damit abzutun, dass diese ja schon seit Jahrtausenden praktiziert wird, ist schlichtweg eine euphemistische Schutzbehauptung.

Religionsfreiheit bedeutet nämlich nicht Narrenfreiheit!

Es lebe die Humanitas!

RE: Gesetzlich sanktionierter Totschlag | 22.07.2012 | 00:28

Korrektur - soll selbstverständlich heißen:

Keine Religion steht über dem deutschen Grundgesetz.