Keiner ist unnütz

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"Wir haben offiziell eine Staatsverschuldung von 2,1 Billionen Euro. In Wahrheit sind es wohl fünf Billionen. Die Pensionslasten für Beamte werden beispielsweise gar nicht aufgeführt, die Belastung durch die älter werdende Gesellschaft auch nicht. Die Zahl der Arbeitnehmer wird gleichzeitig immer geringer.Wenn wir ab sofort keine neuen Schulden mehr machen und eine Milliarde pro Monat ohne Zins und Zinseszins tilgen würden, dann bräuchten wir über 170 Jahre, um von den 2,1 Billionen Euro herunterzukommen. Unverantwortlich. Ich bin gespannt, wie lange die junge Generation das noch mitmacht."

Originalton: Reinhold Schulte. Quelle: SZ

www.miprox.de/Schuldenuhr.html

Trotz dieses Schuldenberges wird Wulff mit einem „Ehrensold“ in Höhe von jährlich 199.000 Euro in den Ruhestand entlassen. Büro mit Mitarbeitern inklusive Dienstwagen für den Ex-Präsidenten werden ihm auch noch hinterher geworfen.

Die hierfür erforderlichen Kosten sollen den Haushalt mit zusätzlichen 280.000 Euro pro Jahr belasten. Aber dafür hat er ja auch eine Dankesrede gehalten.Das war wohl die teuerste Rede aller Zeiten.

www.n24.de/news/newsitem_7736395.html

Und das alles für einen Mann - auch wenn es schon lange her ist -, der seinerzeit als Ministerpräsident von Niedersachsen nicht einmal davor zurückschreckte das Blindengeld zu streichen.

www.tagesspiegel.de/politik/niedersachsen-zahlt-wieder-blindengeld/714306.html

Fazit: Keiner ist unnütz, er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.


19:19 10.03.2012
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Geschrieben von

bambulie

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bambulie

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