Finale von „Better Call Saul“: Das Amerika der großen Unterschiede

Streaming „Better Call Saul“ ist der rare Fall einer Serie, die ihren Vorläufer „Breaking Bad“ noch übertrifft. Das hat viel mit den sozialen Nuancen zu tun, die dort beschrieben werden. Ein Blick auf die letzten Folgen
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 31/2022
Fleißig, aber aus schlechter Familie: Rhea Seehorn als Kim Wexler in der Netflix-Serie „Better Call Saul“
Fleißig, aber aus schlechter Familie: Rhea Seehorn als Kim Wexler in der Netflix-Serie „Better Call Saul“

Foto: Netflix

Als Maschine, „die eine bestimmte Aufgabe absichtlich in zahlreichen unnötigen und komplizierten Einzelschritten ausführt“, so definiert Wikipedia die „Rube-Goldberg-Maschine“. Der Name geht auf den amerikanischen Cartoonisten Reuben Goldberg und dessen Comics über die Erfindungen eines „Professor Lucifer Gorgonzola Butts“ zurück. Für David Segal, der die Serie Better Call Saul Folge für Folge seit 2015 für die New York Times bespricht, stellt sie eine Lieblingsmetapher dar. Tatsächlich trifft die Beschreibung, dass eine Aufgabe „absichtlich in zahlreichen unnötigen und komplizierten Einzelschritten“ ausgeführt wird, die Serie gleich mehrfach auf den Kopf.

Da sind zum einen natürlich die H