Bartholomäus von Laffert, Sebastian Zezulka
08.04.2017 | 13:12 34

„Sie haben uns im Stich gelassen“

Interview Der syrische Autor Sami Alkayial über Trumps Angriff, das Versagen der internationalen Linken und Wege aus dem Bürgerkrieg

„Sie haben uns im Stich gelassen“

"Die Gewalt hat der Revolution das Rückgrat gebrochen"

Bild: Dimitar Dilkoff/AFP/Getty Images

Sami Alkayial

Als im März 2011 in Syrien die Proteste gegen den Machthaber Bashar al-Assad begannen, besuchte Sami Alkayial gerade seine Schwester in Berlin. Damals hätte er nicht gedacht, dass ihn der Krieg in Syrien vier Jahre später wieder nach Deutschland zurückbringen würde. Sami Alkayial lebt heute in Potsdam und ist Autor, Journalist und Marxist. In Syrien schrieb er unter anderem für die marxistische Wochenzeitung Kassioun-Paper, in der türkisch-syrischen Grenzstadt Gaziantep gründete er zusammen mit geflüchteten Kollegen die oppositionelle Zeitung Sham-Journal. Er ist Ko-Autor des Buches Faktoren des zivilen Friedens und Konflikts in Syrien, in dem er die Anfänge der syrischen Revolution beschreibt (Das Buch ist bislang nur auf Arabisch erschienen). Zuletzt veröffentlichte die Rosa-Luxemburg-Stiftung seinen Essay Der Krieg in Syrien und die Krise der linken Traditionen.

Herr Alkayial, nach dem Giftgasangriff in Khan Sheikoun mit 86 Toten am Dienstag hat US-Präsident Donald Trump Raketen auf einen syrischen Militärstützpunkt feuern lassen. War die Entscheidung richtig?

Ich glaube kaum, dass Trumps Angriff auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt den Kriegsverlauf in Syrien maßgeblich beeinflussen wird. Es ist mehr ein symbolischer Akt, der uns daran erinnern soll, dass die USA auch noch da sind. Ich halte nichts von einer Solo-Intervention der USA in Syrien. Was es braucht, ist eine internationale Kollaboration. Und weil die UN dazu nicht in der Lage ist, müssen sich die EU, die Arabische Liga und die USA zusammenschließen und handeln.

Sie fordern also eine Intervention eines internationalen Bündnisses in Syrien. Welches Ziel soll ein solches Eingreifen haben?

Ich unterstütze alles, was das Töten von Zivilisten verhindert. Aber die UN hätte schon viel früher eine No-Fly-Zone und Schutzzonen für Zivilisten einrichten müssen, um die Menschen vor den Angriffen durch Assad und seinen Verbündeten zu schützen. Im besten Fall wird Assad abgesetzt und Syrien unter UN-Verwaltung gestellt. Wir Syrer sind derzeit nicht fähig, eine Regierung zu stellen. Daher ist es absurd, an der Überzeugung festzuhalten, dass die staatliche Souveränität hier das höchste Gut ist. Was wir jetzt brauchen, ist der Internationale Schutz durch die UN – bis wir wieder in der Lage sind, uns selbst zu verwalten. Das schlimmste Szenario wäre, dass es weitergeht wie bisher: ergebnisoffene Friedensgespräche, während das Regime weiter Menschen ermordet.

In Syrien ist es nach sechs Jahren noch immer nicht gelungen, den Machthaber zu stürzen, obwohl die Revolution in Tunesien und Ägypten nur wenige Wochen gedauert hat. Was haben die Syrer falsch gemacht?

Das Traurige ist, dass wir es nicht besser hätten machen können. Das Unterfangen war von Anfang zum Scheitern verdammt. In Tunesien und Ägypten hatten die Machthaber den Menschen gewisse Freiheiten gewährt. Sie konnten etwa Gewerkschaften gründen, und das Militär war eine eigene Macht, eine Kontrollinstanz für die Regierung. Dieser Staatsaufbau machte es möglich, dass der Kopf des Systems geopfert werden konnte, ohne das System tiefergehend zu verändern. In Syrien sind Kopf und Körper des Systems eins. Es kann keinen Regimewechsel ohne Systemwechsel geben.

Glauben sie noch an die Revolution?

Nein. Zwei Dinge haben der Revolution das Rückgrat gebrochen. Zum einen Assad und die entfesselte Gewalt des Regimes. Indem er die Plätze zerstörte, auf denen wir demonstrierten. Indem er die Schlüsselfiguren des friedlichen Protests einsperrte und ermordete und gleichzeitig inhaftierten Islamisten Amnestie gewährte. Zum anderen das Auftauchen von professionell organisierten, islamistischen Gruppierungen mit jihadistischer Ideologie, wie al-Quaida und IS. Diese Gruppen haben zu keinem Zeitpunkt gegen das Regime gekämpft, sondern gegen das säkulare und progressive Gedankengut der Aktivisten. Die Revolution ist gescheitert, weil die Zivilgesellschaft diesem doppelten Druck nicht standhalten konnte. Sie wurde im Stich gelassen.

Herr Alkayial, wo waren Sie, als in Syrien die Proteste gegen Assad begannen?

Als die Revolution begann, war ich in Deutschland. Als mir meine Freunde erzählten, was los ist, wurde mir sofort klar: Ich muss zurück und diese Bewegung unterstützen. Das war im April 2011. Wir hatten alle die Bilder aus Ägypten und Tunesien gesehen. Das war unsere Chance, die Demokratie zu erkämpfen. Anfangs richtete sich unser Protest gar nicht gegen den Präsidenten selbst, sondern gegen das korrupte System. Erst als die Armee anfing, auf Demonstrationen Unschuldige zu erschießen, haben wir den Sturz Assads gefordert.

Was war die Motivation der Menschen hinter dieser Revolution?

Die Motivation der Menschen war so heterogen wie die Gruppe selbst. Die führenden Köpfe der Revolution waren zu Beginn die Aktivisten, die für Freiheit und Demokratie und einen säkularen Staat kämpften, über soziale Medien die Proteste koordinierten und zusammen mit den Menschen vor Ort organisierten. Es gab auch Islamisten, die von einem islamischen Staat träumten und wieder andere, die persönliches Unrecht durch das Regime erfahren hatten und sich dafür rächen wollten. Was diese Menschen einte, war vor allem der Hass auf das Regime – das sollte uns später zum Verhängnis werden.

Welche Rolle hat der Islam gespielt?

Der Islam als Religion spielte anfangs überhaupt keine Rolle. Aber die Proteste waren allesamt lokal organisiert. Dabei waren die Sheiks und Imame sehr wichtig, weil Moscheen in Syrien gleichzeitig die Orte sind, in denen die Zivilgesellschaft zusammenkommt. Damals waren sie die einzigen Orte, an denen wir Aktivisten uns austauschen und organisieren konnten und gleichzeitig vor der Verfolgung durch das Regime geschützt waren. Ob jemand gläubig ist oder nicht, war egal. Man kann die Rolle der Moscheen in Syrien durchaus mit der der Kirchen in der DDR vergleichen.

Wenn man in Europa die Syrien-Berichterstattung verfolgt, bekommt man manchmal das Gefühl, es gäbe nur Assad oder islamistische Terroristen. Gibt es die moderaten Rebellen überhaupt noch?

Diese Extremisten, die Sie ansprechen, gab es zu Beginn der Revolution in Syrien nicht. Aber die Menschen haben sich vermehrt den radikalen islamischen Gruppen angeschlossen, je gewaltsamer das Regime gegen Demonstranten vorging. Die Leute haben nach Antworten auf die Brutalität der Regierung gesucht, die sie im friedlichen Protest nicht mehr finden konnten. Für viele war daher der radikale Islam die Lösung, als Gegenpart zu Assads alawitischem Regime.

Sie fühlten sich „im Stich gelassen“. Welche Unterstützung hätten sie denn aus dem Ausland erwartet?

Zumindest von der internationalen Linken hätte ich eine klare Haltung zu Syrien erwartet. Dass sie sich gegen ein Regime positioniert, das friedliche Demonstranten ermordet, weil diese für ihre Rechte und für Demokratie streiten. Aber das Gegenteil war der Fall. Als Obama nach dem Giftgasangriff in Ghouta 2013 mit dem Gedanken spielte, in Syrien zu intervenieren, sind dagegen tausende Menschen weltweit auf die Straße gegangen. Wann wurde demonstriert, als Assad tausende Unschuldige gefoltert und ermordet hat?

Jetzt ist eine internationale Linke kein wirklich scharfer Begriff. Gegen wen genau richten Sie ihren Vorwurf?

Nun, fürs Erste ist es ausreichend, von den Bewegungen zu sprechen, die sich selbst als „links“ bezeichnen. Ich spreche dabei von den kommunistischen Parteien in Deutschland, Belgien, Griechenland, auch von Teilen der deutschen Linkspartei und der weltweiten Friedensbewegung, die sich in ihrem Pazifismus verrannt hat. Diese Gruppen kritisieren ständig die NATO und die Vereinigten Staaten, vergessen darüber aber den Konflikt in der syrischen Gesellschaft selbst. Für diese Linken war der Krieg in Syrien von Anfang an ein von außen gesteuerter, imperialistisch motivierter Stellvertreterkrieg. Sie ignorieren den Kern der Revolution, den Befreiungskampf und die Bemühungen der syrischen Bevölkerung, ein repressives Regime zu stürzen.

Wieso war die Linke ihrer Meinung nach nicht in der Lage, die Situation in Syrien richtig einzuschätzen?

Am Fall Syrien kann man studieren, wie verkrustet das Denken in weiten Teilen der Linken ist und wie sehr sie in binären Denkmustern feststeckt. Gut gegen Böse, Imperialismus gegen Antiimperialismus. Dabei vergisst sie ihren eigenen Anspruch, für die Befreiung und die Gleichheit der Menschen zu kämpfen. Was ist aus den Werten der Solidarität, des Säkularismus und der freien Meinungsäußerung geworden? Die Solidarität mit den Armen und mit der Arbeiterklasse wird zum Wohl des Antiimperialismus geopfert und Russland und der Iran als antiimperialistische Mächte gegen den Westen gefeiert. Das ist nicht progressiv, das ist reaktionär.

Hätten Sie ernsthaft erwartet, dass die Linke nach der missglückten UN-Intervention in Libyen eine weitere Intervention in Syrien unterstützen würde?

Gerade die Linken hätten Druck auf ihre Regierungen machen müssen, dass diese handeln, um Zivilisten vor der Gewalt zu schützen. Stattdessen haben sie wieder die Klischees von den illegalen US-Invasionen im Irak und Afghanistan wiederholt und vor einem Eingreifen gewarnt. In Libyen dagegen hat die UN den Fehler gemacht, sich nach dem Sturz al-Gaddafis zu schnell zurückzuziehen und den Wiederaufbau des Landes nicht weiter zu begleiten. Auch wenn es zynisch klingt: Libyen steht heute besser da als Syrien – was Zerstörung und die Zahl der Toten und Geflüchteten angeht.

Kommentare (34)

karamasoff 08.04.2017 | 14:57

"Was wir jetzt brauchen, ist der Internationale Schutz durch die UN"

Und WER soll diesen Schutz durchsetzen? Die teilprivaten "Weiß"helme etwa (wer/was is das eigentlich?) ich kenne nur UN-Blauhelme)?

...ah stimmt ja, die sind auch von den Staaten finaziell gefördert, die grade Trumps Bombardement "nachvollziehen".

Denn die USA und die führenden EU-Staaten haben gerade (erneut) deutlich kommuniziert, daß ihnen UN-Mandat, Völker- oder Menschenrechte am gemästeten Interessenarsch vorbeigehen.

apatit 08.04.2017 | 15:12

Das schlimmste an der Sache waren und sind, die verstecken und offenen Gejubelten Verrenkungen um nicht zu sagen - die USA hat mal wieder das Völkerrecht missachtet, aber Putin u. Assad hat eins auf`s Dach bekommen, dass ist doch “toll“! Von Frau Merkel, Herr Gabriel, Erdogan und dann noch der EU – Tusk ...

bis die Kopfabhacker in Saudi Arabien! Das ist doch nicht mehr normal – dann aber Putin loben für seine Besonnenheit! Mir persönlich, braucht keiner mehr was über westliche Werte zu faseln! Die Rechnung kommt am ende des Saufgelage´s, die “Elite“ zahlt aber wie üblich nicht den Preis! Als in Russland durch Terror in der Metro Menschen “verreckt“ sind, es waren doch nur Russen – da wird nicht mal das Brandenburger Tor angeleuchtet … und wie war die “Anteilnahme“ als die Maschine der russischen Fluggesellschaft Metrojet am 31. Oktober nach dem Start in Scharm el Scheich abgestürzte, keiner der 224 Insassen überlebte. ja man kondoliert, aber wie, alles durchsichtig! Eine schlimme Entwicklung nicht nur politisch und militärisch – menschlich ist das doch schäbig!

Eskalation in Syrien: EU-Außenexperte Brok sieht nach US-Angriff in ...

Epoch Times (Deutsch)-07.04.2017

Die Linken befürchten eine totale Eskalation - einen Weltkrieg. ... in Syrien eine Kriegsgefahr: „Der Angriff der Amerikaner in Syrien ist ein ...

Da noch frohe Ostern zu wünschen ist ja schon zynisch!

Alter Linker 08.04.2017 | 15:18

Bei aller Sympathie für Herrn Alkayial und die syrische Zivilbevölkerung - aber er irrt.

"... Was es braucht, ist eine internationale Kollaboration. Und weil die UN dazu nicht in der Lage ist, müssen sich die EU, die Arabische Liga und die USA zusammenschließen und handeln. ..."

Wir hatten so eine Koalition schon mal, die sogenannte Koalition der Willigen, im letzten Irakkrieg. Das Resultat davon ist bekannt und nicht zur Nachahmung empfohlen.

"Ich unterstütze alles, was das Töten von Zivilisten verhindert."

Dann dürfen Sie nicht eine neue Koalition der Willigen und deren militärisches Eingreifen fordern, denn dies würde viele Menschen töten. Jeder Krieg - auch der "gute" - wird viele Zivilisten das Leben kosten.

Ich verstehe ja, dass Herr Alkayial aus Verzweiflung will, dass "etwas getan wird". Leider ist "etwas tun" jedoch purer Aktionismus und hat in der Vergangenheit zu oft dafür gesorgt, dass es nicht besser sondern schlechter wurde. Man muss nicht "etwas tun", man muss das Richtige tun - und in Situationen, in denen man nicht sagen kann was das Richtige ist, tut man am besten nichts: das wird weniger Menschen das Leben kosten.

otto8 08.04.2017 | 15:24

Und wieder sind die Pazifisten am Krieg schuld. Wer solche Sätze sagt:

Die Solidarität mit den Armen und mit der Arbeiterklasse wird zum Wohl des Antiimperialismus geopfert und Russland und der Iran als antiimperialistische Mächte gegen den Westen gefeiert.

sollte anderen gewiss kein binäres Denken in Gut & Böse vorwerfen. Der Mann ist selbst ein im Freund-Feind-Denken gefangener Kriegstreiber, und seine undifferenzierte & falsche Polemik gegenüber Kritikern des westlichen Interventionismus lässt vermuten, dass seine Darstellung der syrischen Verhältnisse auch nicht besonders zuverlässig ist.

4711_please 08.04.2017 | 15:54

Ok, ich nehme die Kritik an, dass ich den Assad-Widerstand zu wenig gewürdigt habe in letzter Zeit. Aber ich glaube nicht an ein paar grandiose Schlachten in Syrien, die bloß gewonnen werden müssten, um Frieden und einen Systemwechsel herbeizuführen. Das ist - und war - vor allem angesichts der Interessenlage Moskaus nicht drin. Wir befinden uns nach wie vor in einer Welt, in der man bedeutende Akteure wie Russland nicht einfach negieren kann, will man eine Ausweitung des Brandes verhindern. Sicher wäre ein UN-Mandat in Syrien eine gute Option, doch so ein UN-Mandat geht eben nur mit Russland und China. Und da spielt der Stellvertreterkrieg halt doch eine wichtige Rolle. Der syrische Bürgerkrieg ist nicht nur von außen gesteuert, aber eben auch.

Vielleicht ist mein Gedanke, mehr auf Russland, Iran und Assad einzugehen reaktionär in den Augen all jener, die sich berechtigterweise gegen Assad aufgestanden sind. Aber wie sollte jemals ein wie auch immer geartetet UN-Mandat, welches ja von dir gewünscht wird, stattfinden, wenn die Interessen negiert werden. Ich weiß nicht wie du es siehst, aber ich wünsche kein Gemetzel an den Alawiten, wenn Assad gestürzt wird.

Ich bin sicher, dass der syrische Bürgerkrieg militärisch nicht zu gewinnen ist. Den Status quo beizubehalten nach 6 Jahren Krieg ist worse case. Es bleibt nur die Hoffnung auf Diplomatie, in diesem Falle durch eine, die vor allem Russland einbezieht. Oder anders gesagt: auch wenn es der Preis des Friedens ist, Syrien kann nur mit Russland befriedet werden. Russland müsste zeigen, dass es Assad zur Einstellung von Gewalt bewegen kann, um allgemeine Wahlen stattfinden zu lassen, die von der UN kontrolliert würden. Es wird realistischerweise kein UN-Generalgouvernement in Syrien geben.

Columbus 08.04.2017 | 19:17

Ein sehr wichtiges Interview. Ich kann Sami Alkayial nur zustimmen. Sehr treffend, was er in Richtung der Linken, in Richtung eines gewichtigen Teils der Linken, zu sagen hat.

Besonders peinlich, dass ausgerechnet Europa und die EU, eigentlich bestens geeignet, weil nicht im Supermächte- Gerangel befangen und weltweit geachtet, als "ehrlicher Makler", auf der höchsten internationalen Ebene, in den Vereinten Nationen und als selbstständige, aber mittelnde Verhandlungsmacht, nicht wirklich in Erscheinung tritt.

Die PolitikerInnen Europas haben mehr Angst vor der Verantwortung und damit vor schlechten Wahlergebnissen und Machtverlusten, als davor, sich sechs Jahre lang das alltägliche Morden in ihrer Nachbarschaft anzusehen und sich mit wohlfeilen Aufrufen zu begnügen.

Giftgaseinsätze sind ja nur eine der Perfidien dieses Bürger- und Stellvertreterkrieges, wie Sami Alkayial bestätigt.

Nur weiter

Christoph Leusch

danki 08.04.2017 | 22:42

Was mich in dem ganzen Artikel wundert,dass so gut wie garnicht DAESH/ISIS angesprochen wurde und wessen Findelkind diese Terroristen sind.Waren die Fragesteller dazu nicht in der Lage,diese Syrer darauf anzusprechen.Diese Kopfabschneider hatten einen Großteil Syriens als Kalifat ausgerufen und die Scharia mit Folter eingeführt.Die Fragesteller hätten doch lieber Dr.Michael Lüders oder Prof.Dr.Günter Meyer interviewen sollen,da hätten sie einen objektiven Einblick über die Sachlage in Syrien bekommen.

Aussie42 08.04.2017 | 23:44

Was man immer schon ahnen konnte wird durch dieses Interview beinah zur Gewissheit: Der CIA hatte auch beim Syrischen "Fruehling" kraeftig mitgemischt. (Natuerlich gab's wie immer auch viele Gutglaeubige Aktivisten...) Und wie in Aegypten, Libyen, Tunesien ging die "Revolte" auch in Syrien "nach hinten los".

Und jetzt die europaeische Linke (aller couleur) fuer das "Scheitern der Revolution" verantwortlich zu machen, ist schon frech.

Fro 09.04.2017 | 00:04

Sicher richtig, als politischer Beobachter als erstes die betroffenen Menschen im Sinn zu haben, die einfach nur ein angenehmes und freudvolles Leben führen wollen. Die kein Interesse an Machtkämpfen irgendwelcher Gruppen haben, die ihre Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung ausnutzen und sie als Alibi für gräuliche Taten missbrauchen.

Die Missbraucher der syrischen Bürgerinteressen sollten das Land verlassen; und Assad verpflichtet werden, es zu gestatten und zu unterstützen, dass sich die Syrer, die nicht unter seiner Herrschaft leben wollen, selbst organisieren, um ihre Lebensbedingungen zu gestalten. So wie es die Kurden im Norden Syriens unter schwierigen Bedingungen versuchen.


dos 09.04.2017 | 01:20

Sobald "eine klare Haltung" zu - zumindest aus hiesiger Sicht m.o.w. interessierter, linker usw. Normalos - so unklaren Dingen wie Syrien "erwartet" wird, gehen bei mir sämtliche (roten) Lichter an.

Die Hereinnahme von IS/DAESCH deutet jedenfalls daraufhin, daß zumindest ab diesem Zeitpunkt demokratische & linke Werte, zumindest die Abkehr vom instrumentellem Sadismus Syriens (durchgängig auf fast allen "Seiten"), von Despotie & Drakonie usw. nicht (mehr) strategisches (oberstes, höchstes) Ziel der Aufstände & Kampfaktivitäten waren.

Und auch wenn die Gründe für Aufstand und milit. Kampf a) sehr nachvollziehbar waren und b) im Spektrum ethisch zulässigen handelens aus westl. Sicht gelegen wären, dann wäre es c) eben die Verantwortung der Aufständischen gewesen, sich zu fragen, ob die "guten Ziele", so, über militärische Auseinandersetzung einigermaßen sicher zu erreichen gewesen wären. Nur letzteres kann ja "Blutvergießen für's Bessere" je rechtfertigen, - wenn überhaupt (manche sind der Ansicht, dass nicht). Das Kalkül dazu schließt externe Hilfe auf der Gegen- u. eigenen Seite ebenso ein, wie die Tatsache, daß man ja längst nicht alle Syrer hinter sich weiß, es ca. 20-30% proaktive Assadler gibt bzw. Assad-Dulder zusammen mit den Proaktiven ca. 40-60% o. 70% der Bev. ausmachen.

Und mal abgesehen vom Krieg, der zum "Guten/Besseren" erstmal zu gewinnen wäre, gilt das gleiche dann auch nochmal für den Frieden, damit sich so ein Vorgehen rechtfertigt.

dos 09.04.2017 | 01:22

Sobald "eine klare Haltung" zu - zumindest aus hiesiger Sicht m.o.w. interessierter, linker usw. Normalos - so unklaren Dingen wie Syrien "erwartet" wird, gehen bei mir sämtliche (roten) Lichter an.

Die Hereinnahme von IS/DAESCH deutet jedenfalls daraufhin, daß zumindest ab diesem Zeitpunkt demokratische & linke Werte, zumindest die Abkehr vom instrumentellem Sadismus Syriens (durchgängig auf fast allen "Seiten"), von Despotie & Drakonie usw. nicht (mehr) strategisches (oberstes, höchstes) Ziel der Aufstände & Kampfaktivitäten waren.

Und auch wenn die Gründe für Aufstand und milit. Kampf a) sehr nachvollziehbar waren und b) im Spektrum ethisch zulässigen handelens aus westl. Sicht gelegen wären, dann wäre es c) eben die Verantwortung der Aufständischen gewesen, sich zu fragen, ob die "guten Ziele", so, über militärische Auseinandersetzung einigermaßen sicher zu erreichen gewesen wären. Nur letzteres kann ja "Blutvergießen für's Bessere" je rechtfertigen, - wenn überhaupt (manche sind der Ansicht, dass nicht). Das Kalkül dazu schließt externe Hilfe auf der Gegen- u. eigenen Seite ebenso ein, wie die Tatsache, daß man ja längst nicht alle Syrer hinter sich weiß, es ca. 20-30% proaktive Assadler gibt bzw. Assad-Dulder zusammen mit den Proaktiven ca. 40-60% o. 70% der Bev. ausmachen.

Und mal abgesehen vom Krieg, der zum "Guten/Besseren" erstmal zu gewinnen wäre, gilt das gleiche dann auch nochmal für den Frieden, damit sich so ein Vorgehen rechtfertigt.

karamasoff 09.04.2017 | 13:41

Ich frag mich ja immer wie "die Linke" an irgendetwa scheitern kann, wenn sie nirgends etwas zu melden hat oder Verantwortung übertragen bekam.

Jeder der/jede die in diese Richtung argumentiert hat seinen/ihren intellektuellen Bankrott erklärt. Oder er/sie ist dediziert mit der Agenda unterwegs, das was so als "Links" bezichtigt wird, schon im noch nichtmal vorhandenen Ansatz zu diskreditieren. Eine sehr beliebte Spielart von rechtskonservativen Nationalisten und Kryptofaschisten.

Kritiker77 09.04.2017 | 15:14

Der Autor ist offensichtlich nur sehr begrenzt informiert. Teilweise scheinen es richtige Fake-News zu sein. Zuminsdest sollte er begründen, wieso seine Einschätzung unabhängigen Fachleuten widerspricht.

Z.B. der Giftgasangriff von Ost-Gouta ist weitgehend geklärt: Es war die "Opposition", nicht die syrische Armee.

Vgl.

– Meldung des Bayerische Rundfunk damals in den Nachrichten, dass die UN-Inspekteure Hinweise fanden, dass die Opposition verantwortlich wäre.
– Das deckt sich mit den ausführlichen Untersuchungen des Massachussets Institute of Technology.
https://s3.amazonaws.com/s3.documentcloud.org/documents/1006045/possible...
Prof. Theodore A. Postol und Richard Lloyd, früherer UN-Waffeninspektor:
"The UN Independent Assessment of the Range of the Chemical Munition Is in Exact Agreement with Our Findings.
This Indicates That These Munitions Could Not Possibly Have Been Fired at East Ghouta from the “Heahe Syrian Government Controlled Area Shown in the Intelligence Map Published by the White House ...

– Michael Lüders bei Lanz https://www.youtube.com/watch?v=3Rwswcchgpk Lanz: April 2017/

– Dem Syrien-Experten Prof. Günter Meyer wie auch Michael Lüders zufolge, dem kenntnisreichsten Mittel- und Nahostexperten in Deutschland, tragen die US-Regierung mit George W. Bush die Hauptverantwortung auch für den Syrienkrieg, weil sie mit dem Einfall in den Irak unmittelbar die Rahmenbedingungen für [S. 6] die Entstehung des IS geschaffen haben. Die USA und Deutschland haben Saudi-Arabien, den Hauptwaffenlieferanten des IS und anderer Terrorgruppen, die am Syrienkrieg beteiligt sind, seit 2010 mit über 130 Milliarden Dollar massiv aufgerüstet und damit einem gefährlichen Wettrüsten im Mittleren Osten kräftigen Aufschub erteilt.

11.03.17 https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=44&t=1815 "Zum Beispiel Omran. Das Foto des kleinen Jungen wurde im August 2016 zur Ikone der Schlacht um Aleppo. ... Der Fotograf heißt Mahmud Raslan. Er hatte kurz vor seiner Aufnahme Omrans ein Selfie gepostet, das ihn grinsend mit Angehörigen der Dschihadisten- miliz „Harakat Nur ad-Din as-Sanki" zeigte. Darunter die beiden Männer, die zweifelsfrei vier Wochen zuvor den zwölfjährigen Abdallah Isa für ein Propagandavideo geköpft hatten. Raslan arbeitete für das „Aleppo Media Center", das westlichen Medien in den monatelang andauernden Kämpfen um Aleppo als wichtige Informationsquelle diente.

Kritiker77 09.04.2017 | 15:24

Interview with Prof. Tim Anderson NATO’s Dirty War on Syria
“The ‘White Helmets’ are a Wall Street creation, funded and led by the US and the UK, to give ‘humanitarian’ cover to the al Qaeda groups they support.”
AlternativeView7: Syria: White Helmets Exposed
“We live in a world governed by propaganda where the majority of media mouthpieces are gagged by those who own them and only permitted to release information that serves the narrative of the ruling elite or Imperialist powers.”

Auf deutsch: Tim Anderson (Universität Sydney), Der schmutzige Krieg gegen Syrien (2016).

Das ist meines Wissens die umfangreichste Untersuchung der zugänglichen Quellen. Die sind auch nach jedem Kapitel ausführlich dokumentiert.

Er beweist ziemlich präzise, wie schon zu Beginn die Demonstrationen durch Scharfschützen aus dem Ausland gewalttätig wurden.

Er zeigt, wie vorsichtig Assad vorging, und wie schnell das Ausland das Narraiv umdrehte.

Wenn diese ausführliche Untersuchungen nicht stimmen sollten, muss allerdings auch Sami Alkayial seine Quellen offenlegen. Sonst bleibt sein Bericht einfach weitgehend unglaubwürdig.

Krysztof Daletski 09.04.2017 | 18:11

Europa und die EU, eigentlich bestens geeignet, weil nicht im Supermächte- Gerangel befangen und weltweit geachtet, als "ehrlicher Makler"

Das sieht aber z.B. Wolfgang Ischinger ganz anders: er bezeichnete in der New York Times die EU-Europäer als "Machtverstärker" für US-Interessen (und betrachtet das, ebenso wie die SWP, als wünschenswert): "Wherever Mr. Trump looks, he will not find better partners to work with to secure America’s strategic interests and to serve as force multipliers for its military power."

Und gerade im Falle Syriens ist Deutschland durch die Vorbereitung der Verteilung des Kuchens nach dem anvisierten Sturz Assads (Die Zeit, 31/2012) als Vermittler diskreditiert. Oder denken Sie bei "ehrlichen Maklern" an Frankreich, dessen Luftwaffe schon länger als die Bundeswehr in Syrien mitmischt?

karamasoff 10.04.2017 | 10:45

Es geht in erster Linie mal darum, festzustellen, daß mit Aktionen wie dem der USA das FAUSTRECHT etabliert werden soll bzw. wird und dem auch noch skrupellos seitens Gabriel, Merkel und Co. (zum Co. gehören auch all die Leisetreter von MitteLinks, die sich bestens mit dem Antiamerikanismus, einer Spielart des deutschen Größen- und Reinheitswahns, von und durch Rechts vertragen lassen) beigepflichtet wird ("nachvollziehbar"). Letzendendes ist das patriarchalisch, gutsherrenartig und sklavenhalterische Mentalität, ein Neokolonnialismus. Man nimmt sich das alles einfach heraus, man ist was Besseres.

Und so sehen auch sämtliche Debatten aus, seit dem Jugoslawienterror des Westens. Immer schön ablenken vom Kernpunkt und die emotions hochkochen. Das ist die widerwärtige Variante von verklemmt unterdrückten Kriegsjubel: noch darf man nicht so wie man will. Man ist noch nicht besoffen genug davon.

Damit hätte sich der Fortschritt des Kapitalismus nebst seinem kleinen Schoßhündchen Demokratie dann endgültig dahin rückgebildet wo ihn R. Kurz schon lange süffisant angekündigt verortet hat, nämlich in "Dschingis Khan"s Nachbarschaft.

g.t. 10.04.2017 | 13:24

Ich würde ja wirklich gerne eine klare Haltung einnehmen, da ich durchaus kein Freund von Diktaturen bin. Doch wenn ich Analysen von der Entstehung des Syrienkrieges lese oder den Artikel von Robert F. Kennedy jr. (Warum die Araber uns in Syrien nicht wollen), in dem die westlichen Interessen in Syrien aufgedeckt werden oder auch mal irgendwelche Interviews bzw. Artikel von Tim Anderson, Karin Leukefeld, Günter Meyer, Michael Lüders etc. etc.... dann frage ich mich schon, wie eine gewünschte klare Haltung aussehen könnte, außer dafür einzutreten, dass der Westen (unter der Führung der USA) es sich in Zukunft verkneift, aus geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen missliebige Regime zu stürzen.

Aber ich bin auch gerne bereit, meine Meinung zu ändern, wenn mir jemand nachweisen kann, dass die Argumente der o. a. Experten bzw. Journalisten nicht stimmig sind.

Zack 10.04.2017 | 16:11

Die staatstragende Nützlichkeit „kritischer“ Teilnehmer im öffentlich-rechtlichen Unterweisungs- und Orientierungsgewerbe, erweist sich im stillschweigenden Kotau unter die moralisch herrschenden Sprachregelungen.

Bevor dem „Kritiker“ da auch nur ein brav konstruktiver Pieps rausrutscht, hat er erst einmal die obligatorischen Bekenntnisse zum eigenen Laden und seinen legitimen Interessen und Werten abzulegen. Mit diesem Bekenntnis nationaler Parteilichkeit beugt sich der „Kritiker“ einer moralischen Einordnung und Be-wert-ung, die seine Obrigkeit vorgibt und er auf diese Weise kritiklos übernimmt.

Penetrant auffällig die Einleitung beider „Kritiker“ in jedem ihrer Statements, die keinen Zweifel daran lassen sollen, wer da der Böseste der Bösen ist und eigentlich weg gehört und warum die eigene Seite eigentlich die Guten sind aber immer so böse Fehler machen.

Und das im Angesicht einer vermutlich schon dem pathologischen Wahn verfallenen deutschen Kriegsministerin, welche als eine der höchsten Vertreterinnen ihrer Nation und Teil einer Kriegskoalition, seit sechs Jahren ein Land und seine Bevölkerung massakrieren und massakrieren lassen, weil diese mittlerweile auseinanderfallende Kriegskoalition eine Herrschaft loswerden will, weil sie ihrem Interesse im Wege steht.

hakufu 10.04.2017 | 21:10

Sie haben Recht.

Die Araber wollen uns nicht in Syrien haben.

Noch weniger wollen sie die Russen oder die Iraner haben.

Was akzeptabel ist, ist westliche Dekadenz, wie in den Golfstaaten und in Saudi Arabien, aber sunnitisch konservativ.

Leider gibt es seit der Machtübernahme der Mullahs in Teheran ein Wachsen der konservativen religiösen Kräfte bei den Schiiten und den Sunniten. Ein Machtkampf um die bessere Frömmigkeit.

Demokratische Tendenzen werden seitdem noch rigoroser bekämpft.

Und wer Syrien für eine Demokratie hält, hat auch Verständnis für Kim Il Jung. In Nordkorea ist es noch ruhiger und noch antiwestlicher.

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Ehemaliger Nutzer 10.04.2017 | 23:24

Nun scheint es ja so, als ob Europa alleine verantwortlich gemacht werden kann für das gnadenlose Scheitern einer Opposition, der die Rechtsverhältnisse ihrer ggf künftig erwartbaren Diktatur, weiterer Blutopfer wert scheinen.

Wie aus Syrien künftig überhaupt noch wieder ein Gemeinwesen werden könnte, darüber scheinen sich Kombattanten in Syrien bislang ganz offenkundig weniger Gedanken zu machen als die von ihnen veranklagten Mächte mit denen sie selbst bislang stets aufs Beste verwoben wirken...

Das ist aber kein Versagen der europäischen Linken, die sich mitunter anzusehen hat, wie sie von der syrischen "Opposition" bislang stets aufs Beste sich benutzt sehen darf.

Auch nicht gerade lecker

A-Deiport 12.04.2017 | 14:46

"das Denken in weiten Teilen der Linken ist und wie sehr sie in binären Denkmustern feststeckt. Gut gegen Böse, Imperialismus gegen Antiimperialismus. Dabei vergisst sie ihren eigenen Anspruch, für die Befreiung und die Gleichheit der Menschen zu kämpfen. Was ist aus den Werten der Solidarität, des Säkularismus und der freien Meinungsäußerung geworden? Die Solidarität mit den Armen und mit der Arbeiterklasse wird zum Wohl des Antiimperialismus geopfert und Russland und der Iran als antiimperialistische Mächte gegen den Westen gefeiert. Das ist nicht progressiv, das ist reaktionär."

Das ist wohl pure Unsinn, was der Autor hier von sich gibt. Soll es jetzt heißen, dass die Linken nun für die sogenannte Revolutionäre aus Syrien die Kastanien aus dem Feuer holen sollen. Die Wahrheit ist aber, dass die Bewegung in Syrien viel zu schnell zu Waffen gegriffen hat und somit die sache eskalieren ließ. Ich erinnere an die iranische Revolution von 1979 , damals wollten Teile der Revolution gegen den Schah den bewaffneten Kampf Regime ins Leben rufen aber der Chomeini wollte es nicht, weil er nicht ein Bürgerkrieg provozieren wollte.

Krysztof Daletski 15.04.2017 | 08:43

daß mit Aktionen wie dem der USA das FAUSTRECHT etabliert werden soll

Interessanterweise hat die NATO das Faustracht nach Aussage von Klaus Naumann (1999 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses) bereits erfolgreich etabliert. Er schrieb nämlich kurz nach Beendigung des Krieges gegen Jugoslawien (offenbar sah er das Faustrecht sehr positiv, weil er sich auf der militärisch stärkeren Seite wusste): "Wir haben Ihnen gezeigt, dass sie keine Chance haben, Interventionen der NATO durch ein Veto Russlands zu verhindern. Und ich hoffe, Moskau hat das verstanden." (in "Truppenpraxis, Wehrausbildung" 11/99)

karamasoff 15.04.2017 | 21:11

Daß der elitäre Deutsche auch noch nach ´45 gerne wieder Richtung Moskau marschieren möcht´ für Blut und Boden billige Arbeitskraft, Markt und Resourcen, da er nur zwei Dinge noch mehr fürchtet als einen leeren Geldbeutel und den Teufel, nämlich vom Linken und vom slawischen "Untermenschen"(oder...*dreikreuzemachgottanruf... von beiden in Personalunion), beherrscht zu werden, auf dem Markt, als Arbeitskraft (Resourcen hat er keine) und bei leerem Geldbeutel, das ist ja nichts Neues.

Braunbuch und Weißbuch.

Aber nettes ausgebuddeltes Detail.^^