RE: Wider die Globalisierung des Egoismus | 19.10.2017 | 07:25

Wagenknecht's Aussagen zur Flüchtlingspolitik sind umstritten, aber man kann darüber diskutieren. Nicht diskutieren kann man Ihre Aussagen zur G20 Polizeigewalt in Hamburg. Sie verweigerte den Opfern der Polizeigewalt jede Solidarität. Gerade werden in Hamburg ausländische G20 Demonstranten in geradezu rechtswidriger Weise abgeurteilt. Dazu Schweigen bei der gesamten Linken.

Noch schlimmer als die Wagenknecht sind allerdings die Kipping/Riexinger. Sie sind grundsätzlich bereit Linke Grundwerte um den Preis des am Katzentisch mitregieren dürfens aufzugeben. Was dabei rauskommt, sieht man in den Ostländern mit Linken- Regierungsbeteiligungen, Stichwort Ramelow, aber die Liste Liese sich fortsetzen. Auch deshalb haben im Osten so wenige Die Linke gewählt...

RE: Gekungel statt Debatte | 03.10.2017 | 19:20

Das mit den Programmen ist so eine Sache gelse, denn Menschen machen Programme und müssen sie umsetzen und leben wollen. Es gibt immer Menschen in allen Parteien, denen Programme, das sind ja so was wie Selbstverpflichtungungen, egal sind.

RE: Der Pfahl wird sicher fallen | 03.10.2017 | 18:31

Sei nicht humorlos, auch wenn du keinen der 900 Verletzten gesehen hast. Ich jedenfalls waage es einseitig Partei für die Katalanen zu ergreifen, denn der spanische Zentralstaat hat sich, ähnlich wie Deutschland, niemals vollständig vom Faschismus losgesagt. Deshalb muß der spanische Zentralstaat geschwächt werden. Der derzeitige spanische Regierungschef hat reaktionäre Gesetze gegen die Versammlungfreiheit erlassen und muß schon deshalb geschwächt werden. Außerdem ist er ein Sklave der EU und ein Postfaschist. Sein Sturz ist Voraussetzung für Verhandlungen. So einfach ist die Welt, wenn man linke Werte lebt....

RE: Der Pfahl wird sicher fallen | 03.10.2017 | 16:32

Hier spricht der deutsche Herrenmensch, an dessen Wesen wiedereinmal die Welt genesen soll.

RE: Gekungel statt Debatte | 03.10.2017 | 15:42

Viele CDU- Wähler wählten taktisch, sie wollten nicht wieder GroKo, sondern wieder schwarz/gelb. Die CDU hatte mal über 40%. Dass es zu r2g nicht mehr reicht, liegt an den Linkenwählern im Osten, die zur AfD abgewandert sind. Hier spielen die Regierungsbeteiligungen eine Rolle. Ramelow und Lederer haben ihre Wähler nicht befriedigt, auch wenn sie das Gegenteil behaupten. Im Westen haben viele, wie ich, aus taktischen Gründen Linke gewählt. Sonst wäre nur Stimmenthaltung geblieben. Mir ist die Linke nicht links genug und ich habe wenig Vertrauen in deren Politiker. Ich wollte aber eine starke Opposition zur AdD. Das ist mißlungen. Trotzdem würde ich wieder so wählen. Diesmal allerdings mit Erststimme Die Partei, denn ein bißchen Spaß muß sein, wenn man schon wieder gezwungen wird, das kleinere Übel zu wählen...

RE: Gekungel statt Debatte | 03.10.2017 | 14:09

Die wohlhabende Mittelschicht, denen die AfD zu schmuddelig, die Grünen zu grün und die CDU zu "sozialdemokratisch" ist, die haben FDP gewählt, überwiegend im Westen. Im Osten ist die wohlhabende Mittelschicht klein....

RE: Der Pfahl wird sicher fallen | 03.10.2017 | 14:02

Die bürgerliche "Lügenpresse" in Deutschland schreibt das http://www.spiegel.de/politik/ausland/katalonien-generalstreik-gegen-polizeigewalt-bei-referendum-a-1171055.html

RE: Gekungel statt Debatte | 03.10.2017 | 13:42

Trotzdem sind gerade im Osten - wo es mal ein Land gab mit antifaschistischer Erziehung und antifaschstischen Traditionen, die Linkenwählen massenhaft abgewandert zu einer rechten Partei mit stark faschstischen Elementen. Warum das so ist, könnte mir bisher noch niemand schlüssig beantworten?

RE: Gekungel statt Debatte | 03.10.2017 | 12:48

Der obige Text liefert ein weiteres Argument, warum die deutsche Sozialdemokratie unrettbar verloren ist. Sie wird ihren Abstieg weiter fortsetzen und nicht ganz so übel enden, wie die französischen Sozialisten, so eine bürgerliche 10% Partei, die noch ein paar Funktionäre ernährt.

Eine Erneuerung der deutschen Sozialdemokratie, wie in GB unter Corby, ist hierzulande nicht möglich. Auch dies zeigt obiger Text.

Das es auch anders geht, zeigt das Beispiel Portugal. Hier hat eine sozialdemokratisch geführte Linksregierung sich von der Austerität verabschiedet und echte soziale Verbesserungen für die werktätigen Klassen erreicht. Die Linkskräfte haben sich dort zusammengerauft und eine bescheidene, aber immerhin eine Wende erreicht und gewinnen Wahlen. In Deutschland ist das nicht möglich, denn es gibt hier keine revolutionäre Tradition. Anders als in Portugal, wo die Nelkenrevolution den Faschismus stürzte, mußten dies in Deutschland hauptsächlich die Soldaten der Roten Armee erledigen....

RE: Gekungel statt Debatte | 03.10.2017 | 08:26

Verraten Sie uns doch bitte Herr Hunter welche Partei Sie bevorzugen und was für Sie eine "Systempartei" ist. Für die mitlesenden Sozialdemokraten verrate ich gerne, daß ich früher SPD gewählt habe, dies aber wegen der Agenda 2010 nie mehr tun werde. Ich wählte jetzt ohne große Überzeugung Die Linke als die neue sozialdemokratische Partei des kleineren Übels. Rechtsparteien können für mich grundsätzlich nicht innFrage