RE: Das Elend der Linkspartei | 31.10.2018 | 06:06

"Linke" Glaubwürdigkeit, erschöpft sich nicht in "korrekten Formulierungen, sondern muss sich beweisen in einem tatsächlichen und glaubwürdigen Einsatz für die Menschen, die in einer egozentrischen Selbstbedienungsgesellschaft untergehen.

RE: Spaltung gegen die Spaltung? | 27.01.2018 | 07:05

Wenn es eine Partei nicht schafft, sich in konkreten Initiativen um die tagtäglichen Belange der angesprochenen Bevölkerung real zu kümmern und bei entsprechenden Initiativen politische und organsiatorische Hilfestellungen anbieten kann, dann bleibt nur der so laute wie am Ende ohnmächtige Debattenzirkus, der nur vorübergehende Bewunderung bei denen auslöst, die man für seine politischen Ziele gewinnnen will. Die Zeit und die katastrophenträchtige Ignoranz für die Belange der Bevölkerungsmehrheit hat die Politikverdrossenheit und ein nun nicht wirklich reaslistisches Ohnmachtsgefühl nur steigern können, was rechten Scharfmachern und ihrer nur vorgespielten "Autorität" eine Attraktivität ermöglicht, die am Ende niemand hilft - auch den sich brüstenden Wortführern nicht wirklich. Eine Sammulngsbewegung sollte sich der demokratischen Regeln bewusst sein, will sie nicht zum politischen Klamauk werden, der für Sensatiönchen gut ist und nicht mehr. Wo die Potentiale einer resignierenden Bevölkerung gefördert werden, dann bei Initiativen bei der nun doch üppigen Auswahl an Notlagen, bei denen die Eigeninitiative der Betroffenen im Vordergrund stehen und sie nicht zu bewundernden Klatschern degradiert werden.

RE: Es quietscht | 27.01.2018 | 06:48

Wer seine SPD-Mitgliedschaft als sozialpolitisches Engagement verstanden hat, sollte sich besser nach einem anderen "Laden" umsehen, denn die SPD- Führung hat die "Regale" samt ihrem Inhalt längst in die Rumpelkammer verbannt. Zu verlockend war die Hoffnung, im "großen politischen Konzert" mitspielen zu können, wo die Misstöne für die zu Zuhörern verbannten Bevölkerung kaum Gefallen finden können. Das zelebrieren inhaltsleerer Persöhnlichkeitsrituale lassen die politische Substanzlosigkeit eher deutlicher werden, als sie damit überspielt werden können.

Schulz hat nicht das Format für eine Ursache, er, Nahles, Gabriel und ihre Slalompolitik sind eher ein Symptom, bei dem man büßen wird, wenn man glaubt es noch weiter überspielen zu können.

RE: Wiedergewinnung des Wirklichen | 27.01.2018 | 06:22

Die SPD wird ihren programmatischen Substanzverlust mit einer Verwechselbarkeit bezahlen, der ihre Atraktivität für Wähler eher früher als später soweit schrumpfen lässt, dass ihr auf der politischen Bühne nur noch die Rolle des willigen Anhängsels bleibt, was dann ihrem Abstieg nur noch weiteres Gefälle verschaffen kann. Die Imponiergesten der GroKofans können kaum die sozialpolitische Substanzlosigkeit überspielen und Deutschland wird weiter auf die mutigen Pioniere warten müssen, sollte sich die Suche auf ein Parlament beschränken, dass in seiner realen Ohnmacht kaum mehr diese Bezeichn ung verdient.

Mut war in diesem Deutschland immer schon Mangelware, hat man sich doch mit lautstarken Führen immer mit der dafür notwendigen Blauäugigkeit sicherer gefühlt.

Die Deutschen werden ihren Weg und den Mut dazu finden müssen, wollen sie sich nicht bei der Schlange der untergehenden Nationen anstellen.