RE: Katalonien - eine demokratische Rebellion. | 11.01.2018 | 17:47

Mit der Durchbrechung des Freund-Feind-Schemas, meine ich dass nicht gleich jeder der eine Bewegung kritisiert ein Gegner dieser Bewegung sein muss. Man kann ja durchaus auch eine Bewegung, Ideologie oder Partei kritisieren der man selbst angehört. Genau das versucht ja auch die Kampagne ¿Hablemos?/Parlem?.

RE: Katalonien - eine demokratische Rebellion. | 09.01.2018 | 21:15

Haben Sie vielen Dank für Ihren Text und ihre Arbeit die dazu dient auf die Situation in Katalonien aufmerksam zu machen.

Allerdings habe ich mich schon gewundert dass ich als “Unabhängigkeitsgegner“ bezeichnet wurde. Mir ging und geht es ja auch gerade darum ein vereinfachendes Freund-Feind Schema zu durchbrechen.

Ein Beispiel: Sie probieren auf die Verheißungen der Werbung eine neue Schokolade, finden dann aber nur wenig Unterschied zur Herkömmlichen. Nun kritisieren Sie zwar dass die Versprechungen nicht erfüllt werden, das macht Sie aber noch nicht zum Gegner dieser Schokolade.

Genau das habe ich versucht im Vorfeld aufzuzeigen: dass die Katalanische „Revolution“ ihre Versprechen nicht wird halten können.

Mit solidarische Grüssen

Benno Herzog

P.S. Sie haben das Eingangszitat von mir leider nicht richtig gelesen. Die „franquistische Fratze Zeigen“ heißt nicht, den Franquismus als Ergebniss der Unabhängigkeisbewegung misszuverstehen. Franquismus und Fratze sind schon da wie Sie richtig sehen. Aber es macht einen Unterschied wie offen er sich zeigt. Und wenn er sich offen zeigt dann ist das immer noch die Schuld des Franquismus und nicht der Unabhängigkeitsbewegung.