RE: „Gigantomanisch, was wir da fordern“ | 12.10.2012 | 07:14

Danke fuer eure Beitraege!

Ja, das mit der Sprache und daraus resultierenden weiteren Fragen finde ich in der Tat auch als zentralen Punkt. Muss da allerdings auch zum Schutz von Cohn-Bendit und Verhofstadt sagen, dass sie das auch als ein grosses problem betrachten. Und ich denke auch, dass die Europaeische Gesellschaft dabei noch viel staerker eingebunden werden sollte. Dazu gehoert aber m.E auch, dass sich die Befuerworter einer solchen Idee mehr darum bemuehen, das Gurkenkruemmungsimage zu erweitern (und damit meine ich nicht nur Frieden, denn dieser Punkt wird, wie in Steffen Krafts Artikel bereits dargestellt, auch schon zu lange ins Feld gefuehrt um ihn allein als Legitimation gelten zu lassen). Ich habe das Buch selbst noch nicht gelesen, deswegenweiss ich nicht genau, wie stark sie auf den Punkt europaeische Gesellschaft eingehen. Vielen Dank uebrigens fuer die Rezension, da finde ich wirklich vieles von dem, was ich gehoert der mir gedacht habe wieder! Danke.

Als die beiden sagten, dass die Demokratiefrage auch immer eine Definitionsfrage sei, da bin ich auch etwas erschrocken und hatte mir da wirklich mehr erhofft. Ich verweise wieder auf meine Unbelesenheit in diesem Zusammenhang. Vielleicht schreiben sie in ihrem Manifest dazu mehr. Ich hoffe es.

Es mag jetzt vielleicht auch Traeumerein sein, aber ich stelle mir unter einem begruessenswerten Projekt eines vor, bei dem es eben nicht um eine "Germanisierung" geht, sondern eher darum, den einfluss Deutschlands dadurch zu schwaechen, dass man nicht zulaesst, dass die deutsche Regierung viele andere Nationen von sich abhaengig macht. Ich glaube uebrigens auch, dass die Groesse nicht entscheidend ist, ob eine Demokratie gut oder schlecht ist. Dafuer halte ich es fuer wichtig, dass eine demokratische Gemneisnchaft eine ist, in der die Laender wirklich zusammenarbeiten, weil es eine moegliche Verfassung so vorsieht. Das finde ich per se nicht verkehrt. Man muss nur eben wirklich darauf achten, dass da nicht unter dem Deckmantel einer solchen Veraenderung eine weitere Schwaechung der kleineren Staaten im europaeischen Zusammenhang betrieben wird.

RE: „Gigantomanisch, was wir da fordern“ | 10.10.2012 | 14:41

Leider habe ich es nicht geschafft, den Text schon früher zu schreiben.