Verhalten ratlos

24. Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken Im jungen deutschsprachigen Film stehen Selbstfindungsszenarien hoch im Kurs
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Seit einigen Jahren gilt das Saarbrücker Max-Ophüls-Festival nicht nur als erster Treffpunkt der deutschsprachigen Filmszene im jeweils angehenden Festivaljahr, sondern auch als Gradmesser für den künstlerischen und inhaltlichen Gehalt junger Filmemachergenerationen. Vor kurzem wurde auf Betreiben des städtischen Kulturdezernenten zum Erstaunen des Fachpublikums die etablierte Festivalleiterin Christel Drawer durch den neuen Direktor Boris Penth ersetzt. Über die Beweggründe wurde nur wenig bekannt. Mehr Repräsentativität, so die Gerüchte, sollte her, eine Forderung, der nun mit einer opulenten Preisverleihung entsprochen wurde, die angesichts der immer wieder beteuerten Sparzwänge des Festivals jedoch fast verschwenderisch wirkte.

Sta