bernhard1964

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RE: Karfreitag 2014: Ein Gedicht von Paul Celan | 18.04.2014 | 15:41

Liebe Roswitha,

auch wenn das für viele etwas naiv klingen mag. Aber ich glaube, der Grund, weshalb diese Politiker bei Ihrem Denken und Handeln keine Skrupel hegen, liegt an der Verwechslung zwischen christlicher Kirche als Institution und christlicher Spiritualität im Sinne eines Jesus Christus. Welche Kriege haben Päpste der Vergangenheit zur Durchsetzung ihrer persönlichen Machterhaltung ausgefochten. Zum "Wohle" der Kirche - Ja! Aber im Sinne einer Neutestamentlichen Überlieferung von dem was Christ-Sein wirklich bedeutet - Nein. Es bräuchte also einen gehörigen Paradigmenwechsel - in den Köpfen der Politiker die sich einer unserer "christlichen" Parteien verschrieben haben. Gewaltlosigkeit ist für diese Menschen ein zu großes Wort, als dass sie es begreifen könnten.

RE: Karfreitag 2014: Ein Gedicht von Paul Celan | 18.04.2014 | 09:23

ein solches Licht wünsche ich vor allem einer großen Volkspartei, die momentan in der großen Koalition regiert und "Christlich" in ihrem Kürzel trägt. Dafür, daß Deutschland zum heutigen Zeitpunkt wieder zu einem der größten Waffenproduzenten und Exporteure dieser Erde zählt. Wahrlich keine christliche Errungenschaft der Nächstenliebe und des Pazifismus.

RE: Geiz ist ungeil | 04.02.2014 | 18:06

Ich verstehe, daß hierzulande viele Menschen knapp bei Kasse sind und den Euro öfters in der Hand umdrehen bevor sie ihn für etwas ausgeben. Was ich aber schwer begreife, sind die Menschen, die weder am Monatsanfang noch am Monatsende auf ihre Ausgaben achten müssen. Das ist die Konsumentengruppe die am wenigsten auf Qualität achten bzw. es sind diejenigen die sich die durchschittlich teureren Bio-Lebensmittel leisten könnten, dies aber nicht tun. Ausnahmen gibt es natürlich in beiden Konusumentengruppen. Generell kann man sagen, dass konventionelle Lebensmittel in Deutschland generell viel zu billig sind. Dies führt dazu, dass der Verbraucher unkritisch konsumiert - hauptsache billig. Nicht verbrauchtes wird dann auch schnell mal sorglos vernichtet. Ein großes Problem sind auch die Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD). Da besteht dringender Handlungsbedarf von Seiten des Handels, der Industrie sowie der Politik. Die Ablaufdaten vieler Produkte sind oft viel zu knapp datiert. Längere MHD´s wären da ein Schritt in die richtige Richtung.

RE: Bei Wagenknecht bekam der Lanz keinen Stich. | 19.01.2014 | 14:39

Bin wie viele meiner Mitkommentatoren per Zufall in die Sendung gezappt. Muss gestehen, daß ich Frau Wagenknecht gerne zuhöre und oft auch ihre sehr besonnenen und qualifizierten Ansichten teile. Doch was die Herren Lanz und Jörges dann inszenierten - womöglich schon vor der Sendung abgesprochen - ist schon unglaublich. So werden nur Angeklagte im Gerichtssaal ins Kreuzverhör genommen. Dazu kommen noch diverse Beleidigungen eines Herrn Jörges. Markus Lanz moderierte nicht sondern brachte nur noch irgendwelche an den Haaren herbeigezogenen Allgemeinplatitüden hervor - wirklich unterste Schublade. So etwas im ZDF - einem öffentlich-rechtlichen Sender.....? schlafwandelnde Intendanz! Hut ab vor Frau Wagenknecht. Sie wehrte sich tapfer und liess sich nicht aus der Fassung bringen. Diese Frau hat Klasse - im Gegensatz zu den Herren Lanz und Jörges.

RE: Steuererhöhungen: Das bürgerliche Programm | 30.04.2013 | 16:17

Wer über den Tellerrand blickt kommt nicht umhin zu erkennen, daß nur wenn jetzt das "Steuer-rad" herumgerissen wird, die Zukunft für Deutschland und vermutlich auch Europa einigermaßen gut wird. Betonung liegt auf einigermaßen. O.K. die große Finanzkrise 2007/2008 hat - vor allem Deutschland - gut gemeistert. Doch die nächste Finanzkrise würde nicht nur Deutschland einen bösen Schlag versetzen. Europa wird noch heftiger ins Trudeln kommen und dann, ja dann, müssten wirklich die Gürtel enger geschnallt werden. Vermutlich müssen sogar neue Ösen gestochen werden. Die Grünen haben somit die Zeichen der Zeit erkannt und steuern heute schon dagegen bevor es morgen schon zu spät sein kann.

Das Programm der Grünen finde ich realistisch, nachhaltig und vernünftig.