Best Ideas Future

Die Alternative zur politischen Ohnmacht ist die Flucht nach vorn: Mit einem Ideenwettbewerb lassen sich die besten Lösungsideen ausfindig machen.
Best Ideas Future
RE: Im Tal der Herzlosen? | 27.02.2016 | 18:00

Blome: "Ich würde mir wünschen, dass der Staat tut, was er kann." Ja, das wünschen wir uns alle, die vielen unterschiedlichen Probleme betreffend, die gelöst werden müssen.

Wie lange dauert es noch, bis wir kapiert haben, DASS der Staat nicht "kann". Der Staat, das sind Politiker, die sich vorrangig darum kümmern, als Person und als Partei wiedergewählt zu werden. Erst nachrangig geht es um das Finden optimaler Lösungen.

Unsere demokratischen Systeme in ihren unterschiedlichen Ausprägungen, sind leider nie optimiert worden, und so haben wir es immer noch mit Kinderkrankheiten zu tun.

Hitler, Berlusconi, Erdogan, Bush Junior und vielleicht bald Donald Trump sind Beispiele dafür, welche für politische Führer gewählt werden, die daraufhin ihr Land und machmal auch die Welt ins Unglück stürzen.

Wir sind in einer Sackgasse. Doch statt dies zu erkennen und daraus die Konsequenzen zu ziehen, graben wir uns immer tiefer hinein.

Nein - es bringt nichts, zu hoffen, dass dem Staat etwas Kluges einfällt zum angesprochenen Problem mit Sachsen.

Die Lösung besteht darin, dass die Zivilgesellschaft Lösungen erarbeitet. Für dieses Thema und für alle anderen, mit denen sich der Staat überfordert zeigt.

Amen.

RE: Luftbrücke für Flüchtlinge in Not | 07.09.2015 | 08:39

Es braucht ganz einfach einen europäischen Masterplan statt einer Politik des sich Durchwurschtelns. Doch der ist nicht so nebenbei aus dem Boden zu stampfen.

Leider ist unsere Politik stets auf kurzfristige Lösungen ausgelegt. Die langfristigen bleiben dabei auf der Strecke.

RE: Luftbrücke für Flüchtlinge in Not | 05.09.2015 | 11:53

Eine sehr begrüßenswerte Initiative.

Doch man muss auch einmalweiterdenken...

RE: Wir müssen reden. Auch mit Idioten. | 25.08.2015 | 18:19

Ja, in dieser Richtung kreisen auch meine Gedanken.
Ich versuche nachzuvollziehen, wie diese hasserfüllten Leute ticken.

Ich würde es begrüßen, wenn diejenigen, die Hass gegen Flüchtlinge oder Minderheiten säen und sie vielleicht noch angreifen, mit sehr harten Gefängnisstrafen rechnen müssen.

Ich fürchte, dass wir mit Appellen und vernünftigen Argumenten nichts gegen diesen Mob ausrichten können.

RE: Die Würde Deutschlands ist unantastbar | 25.08.2015 | 16:59

Der Vizekanzler und nun auch noch die Kanzlerin bemühen sich persönlich nach Heidenau, um so ihre Betroffenheit zu demonstrieren und ihre Abscheu gegenüber denjenigen auszudrücken, die mit rechten Parolen gegen Flüchtlinge hetzen.

Was will man mehr?
Etwa eine Arbeitsgruppe einrichten, der schleunigst Lösungvorschläge für das Gesamtproblem erarbeitet mit seinen unterschiedlichen Facetten?

Da verfolgt die Regierung wohl eher den Weg: Kommt Zeit, kommt Rat. Man versucht, sich durchzuwurschteln.

Nun, es ist die von uns Bürgern - mal abgesehen von vielen aus der FC - gewählte Regierung, die über unser aller Wohl entscheidet.
Zumal wir nun stimmlos sind, sollten wir entsprechend die Klappe halten bis zur nächsten Wahl. Dann können wir uns ja für eine andere Partei entscheiden.

Ich komme mir vor wie ein Passagier in einem Reisebus, dessen Fahrer sich alle Nase lang verfährt und dessen dilettantischer Fahrstil schon mehrere Male fast zu einem Unfall geführt hat. Oder um genauer zu sein: Es gab sehr wohl Unfälle, weil andere Fahrzeuge in die Böschung steuerten, um nicht mit unserem Bus zu kollidieren.

Die Passagiere im Bus murren zwar, doch sie lassen den Fahrer gewähren. Sie beschließen nur, das nächste Mal ein anderes Busunternehmen zu wählen.

Gibt es jeden Tag mächtige Demonstrationen vor dem Kanzleramt, so dass sich die Herrschaften mal endlich an die Arbeit machen?
Nein.

RE: Die Mär von den falschen Flüchtlingen | 19.08.2015 | 11:13

Die Diskriminierung von Roma ist mir sehr real und ich bin extrem verärgert darüber, wie sehr das Problem den Regierungen und Menschen auf dem Balkan am Arsch vorbeizugehen scheint.

Auch diejenigen verdienen Unterstützung, die als Nicht-Roma ihr Leben aufs Spiel setzten, um aus einem Leben ohne Zukunft für sich und ihre Familien eine neue Zukunft in Europa zu finden. Also die so genannten "Wirtschaftsflüchtlinge".

Was wir unbedingt brauchen ist ein deutsches und europäisches Gesamtkonzept. Das würde Regeln enthalten müssen, wer dauerhaft bei uns bleiben darf und wer nicht.
Dabei kämen wir nicht umhin, Grenzen zu ziehen und die auch konsequent einzuhalten.

Wäre die Diskriminierung von Roma ein Grund, um politisches Asyl zu erhalten? Falls ja, so müssten wir sie alle aufnehmen, die kommen wollen. Es wären mit Sicherheit viele Millionen.

Ja, denn "wir brauchen doch Arbeitskräfte", wird immer wieder als ein Argument für die Aufnahme von Flüchtlingen angeführt. Arbeitskräfte ja - aber möglichst gut ausgebildete.
Und das ist gerade bei Roma nicht der Fall.

Diejenigen, die sich dafür einsetzen, wir mögen doch diskriminierte Roma aus dem Balkan und Menschen ohne wirtschaftliche Perspektive in ihren Heimatländern einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland ermöglichen, mögen bitte ein Gesamtkonzept vorlegen.

Das puntuelle Protestieren gegen die Härte von Behörden ist zwar sehr verständlich, doch nicht unbedingt kompatibel mit einer klugen, verantwortungsbewussten Gesamtlösung.

RE: Leitmedien im Kriegstaumel | 14.08.2015 | 09:41

Artikel erst jetzt entdeckt.
Großartig. Vielen Dank!

RE: Gift für die Figur. | 24.07.2015 | 10:27

Sollte eines Tages ein Buch von Ihnen herauskommen "Ich und andere Menschen am Prenzelberg" oder ähnlich , so bitte ich unbedingt um sofortige Nachricht. Ich freue mich schon heute!
Und die Welt würde sich bald auf die Reise machen.
Armes Prenzelberg.
Also besser doch nicht schreiben!

Schade.

RE: Wir sind schamlose Egoisten | 22.07.2015 | 08:59

Warum Patt?

1. Ein gründlicher Faktencheck

2. Ein ausführlicher, geordneter diskursiver Prozess

3. Eine Entscheidung

Es geht darum, die entscheidungsfindenden Prozesse, die im Parlament stattfinden, in optimierter Weise außerhalb des Parlaments zu organisieren. Also ohne dass das Schielen nach Wählerstimmen, ohne dass Parteienzwist und die Interessen von Lobbyisten direkt Einfluss nehmen.

Außerdem:

Der Systemtheoretiker Ross Ashby: "Die Zahl der möglichen Zustände in einem Kontrollsystem muss immer größer sein als die Zahl der möglichen Zustände im zu kontrollierenden System".

"Wo immer wir eine hoch komplexe, hoch dynamischen Welt haben, die wir bearbeiten wollen, brauchen wir in der Art der Bearbeitung mindestens die Komplexität und Dynamik, die diese Welt hat. Wir brauchen eine gegengleiche Komplexität."

Prof. Peter Kruse

Ohne kollektive Intelligenz kommen wir also bei vielen komplexen Fragen nicht weiter.