Besteckschublade®

Hach, das ist doch nun wirklich nicht wichtig.
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RE: Hurzpiepegal | 07.10.2011 | 15:30

Werter Herr Dalkowski,
auch ich habe gestern mal wieder die Nachrichten gehört und bin auf eben jenen Menschen gestoßen, dem der Nobelpreis verliehen wurde und sich, wie ich jetzt aus eigenen Erfahrungen gelernt habe, mit ohne "h" schreibt. Von Vorne gesehen, meine ich. Denn das war so: Ich machte mich dann auch zügig auf dem Weg zu meinem Onlinebuchhändler erster Wahl und suchte nach dem Glücklichen. Aber, da ich Ihren Blogbeitrag noch nicht gelesen hatte, so suchte ich nach dem mit "h". Gefunden habe ich zunächst allerlei, wie etwa ein hübsches Kaffeeservice. Gefertigt von einem Namensvetter, aber weitaus höher im Amazon Ranking als der Gesuchte, den ich dann auch fand. So habe ich auch herausgefunden, dass sich andere Käufer des Lyrikbandes für einen Messerblock interessiert haben. Dies wiederum finde ich sehr interesant, zeigt es doch, dass auch die vergeistigte Elite von Zeit zu Zeit neue Waffen benötigt.

Aber ich schweife ab... Ebenso wie Sie war ich erstaunt, dass aktuelleste Werk aus dem Jahr 1997 zu finden und das bei einer Lieferzeit von mehreren Jahren. Aber als Kind des digitales Zeitalters und Fan der Produkte des just verstorbenen Steve Jobs, bin ich es gewohnt, meine Konsumbedürftnisse on demand zu befriedigen, was auch den Erwerb von lyrischen Werken miteinschließt. Aber auch hier sind die digitalen Bücheregale ähnlich von der Inventur übersehen worden wie bei den analogen Vorbildern: Weder hier noch dort gab es etwas.

Und was sagt uns das?
Auch die Zunft der digitalen Buchhändler bekommt Sorgenfalten und streicht sich den Verleihungstermin dick rot in den online geführten Terminkalendern an.

RE: Ein Preis zur falschen Zeit | 10.10.2009 | 13:32

Das Prinzip Hoffnung - es ist doch nicht das erste Mal, das ein Politiker den Friedensmodellpreis für geweckte Hoffnungen ausgezeichnet wurde. Willy Brandt hat in 1971 bekommen - seine Ostverträge waren die Hoffnungsbasis für die Wiedervereinigung. Auch das Israel-Palästina Duo Peres/Arafat haben den Preis nicht für eine Leistunge bekommen - sondern für die Hoffnung. Frieden in Palästina ist noch nicht in Sicht.
Es ist die Hoffnung, die uns beflügelt. Es ist die Hoffnung auf den Frieden, die viele Menschen in Kriegsgebieten Tag für Tag aufs neue das Überleben ermöglicht. Und für genau die Hoffnungen wurde auch Obama ausgezeichnet. Wir alle, die ganze Welt, will diese Hoffnung spüren: Ein Leben ohne Atomwaffen. Bevor das Ziel erreicht wird, muss man den ersten Schritt machen, dieser erfolgt auf der Basis "ja, das schaffen wir". So wie der Marathonläufer, derr hofft und daran ernsthaft glaubt, ins Ziel zu gelangen.