Lehren aus der Love Parade

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"Unter dem Eindruck des Love Parade Unglücks ist die Musikveranstaltung Berlin Festival in der Nacht zu gestern abgebrochen worden, mehrere Konzerte fielen aus. " So beginnt ein Artikel der Berliner Morgenpost des heutigen Sonntags. Darin wird berichtet, dass sich gegen 2.15 zu viele Menschen an der Eingangsschleuse zur Bühne des Hangars 4 gedrängt haben, worauf dieser Bereich gesperrt wurde. "Allerdings drängten die Besucher weiter auf das Gelände, sodass die Veranstaltung schließlich aus Sicherheitsgründen gegen 2.30 abgesagt wurde", so geht der Artikel weiter." Zu diesem Zeitpunkt waren geschätzt 15.000 Zuschauer anwesend. Die Polizei räumte das Gelände."

Dies nenne ich eine mutige Entscheidung der Veranstalter, denen die Sicherheit der Besucher wichtiger war als die Einnahmen, die ihnen damit entgangen sind. Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Besuchern, für deren körperliche Unversehrtheit die Organisatoren solcher Events schließlich auch zu sorgen haben. Im Extremfall lieber abbrechen als eine Massenpanik riskieren, so sollte es immer sein. Mussten erst 21 Menschen in Duisburg ihr Leben lassen, ehe sich diese, eigentlich normale Erkenntnis, durchsetzen konnte?

04:34 12.09.2010
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Geschrieben von

rolf netzmann

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rolf netzmann

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