Volkswagen. Das Auto. Der Betrug.

Wirtschaftskriminalität Ein Beitrag von Wolf Wetzel aus unserer Zeitschrift BIG BUSINES CRIME, Ausgabe 02/2016
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Transparency International hat seinen Bericht für das Jahr 2015 vorgelegt. Allein die großen global agierenden Banken sollen im Zeitraum 2010 bis 2014 weltweit mehr als 300 Milliarden Dollar an „Bußgeldern“ bezahlt haben, damit laufende Ermittlungsverfahren wegen Gesetzes- und Regelverstößen eingestellt wurden.

300.000 Millionen Dollar zur Strafrechtspflege. Alleine die Summe erklärt diese besondere Art der Rechtsfindung fast von selbst. Die allerwenigsten könnten eine solche Teil-Summe aufbringen, um einem Prozess aus dem Weg zu gehen. Und die allerwenigsten verdienen an strafbaren Handlungen (von Betrug bis Bestechung) so viel, dass sie spielend und dankbar einen Teil davon als „Bußgelder“ abgeben können. Man könnte diese Art der Wahrheitsfindung auch – im wahrsten Sinne des Wortes – als Klassen-Justiz bezeichnen.

Lesen Sie weiter auf Businesscrime.de oder in unserer Zeitschrift BIG BUSINESS CRIME.

Zum Autor:

Wolf Wetzellebt und arbeitet als freier Autor in Frankfurt am Main. Letzte Buchveröffentlichung: „Der Rechtsstaat im Untergrund. Big Brother, der NSU-Komplex und die notwendige Illoyalität“, PapyRossa Verlag, Köln 2015.

08:37 06.05.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

BIG Business Crime

BIG Business Crime ist eine Drei-Monats-Zeitschrift des Vereins Business Crime Control e.V. Seit Ende 2018 online unter: big.businesscrime.de
BIG Business Crime

Kommentare