Bildungswirt

Ahasver, Bildungsexperte, Wissenschaftscoach, Müßiggänger, Dada-Musiker mit Blasmusikausflügen
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RE: Überall Gefahren | 07.09.2018 | 11:55

Es gibt nichts Gutes - außer man tut es! Podemos Wagenknecht!

Und Oskar Lafontaine hilft aktiv mit, ist nicht der böse Wolf und achtet alle Großmütter der Republik mit und ohne Migrationshintergrund.

RE: „Es gibt viel berechtigte Sorge“ | 06.09.2018 | 16:00

Ein gutes inhaltsreiches Interview, frei von standardisierten Höflichkeitsfragen.(Nur die Überschrift liegt etwas daneben; es geht in erster Linie nicht um "Sorge", sodern um 'Alternative von links'und 'Vision einer anderen Gesellschaft')

Aufstehen - ein gelungener Start und weiter? 100.000-fache Zustimmung im Netz besagt fast nichts. Die Erfahrungen und Naivitäten (Aufsteig und schneller Niedergang )der Piratenpartei sollten gründlich analysiert werden. Diese Fehler braucht man nicht noch einmal zu wiederholen.

Parteigründung "Aufstehen" ist "definitiv ausgeschlossen" - warum? Warten wir ab, was sich noch alles tut. Dann stellt sich immer die Frage nach einer sinnvollen Repräsentanz im Parlament. Wer sagt, dass die DREI (SPD, Grüne, Linke) wirklich lernfähig sind? Bisher wurde die Initiative Wagenknecht von den DREI nicht besonders wohlwollend aufgenommen.

Umgangsformen: "Wir sollten uns im linken Lager nicht weiter gegenseitig angreifen und gegeneinander polemisieren." Auch daran kann man die DREI prüfen. Wenn nicht mal der respektvolle politische Umgang in den Medien funktioniert, dann ist doch eine VIERTE Kraft durchaus sinnvoll oder?

LG Bildungswirt

RE: Wahnsinn | 23.08.2018 | 11:03

Danke für deinen Beitrag, ein schönes Stück Erinnerungsarbeit.

"...bei dem das wirkliche Leben keine Rolle spielt."

Das wirkliche Leben ist die Liebe. Daraus leiten sich Solidarität und Kooperation ab. Wer fähig ist, seine menschliche Liebe zu universalisieren, befreit sich nebenbei auch von Unglück.

LG Bildungswirt

RE: Auf der Suche nach dem Guten | 23.08.2018 | 10:42

Zur Klarstellung: Mein kurzer Einwurf bezog sich unterstützend auf W. Endemann.

"Aufgrund des unversiegbaren Quells an Bösartigkeit kann man den Glauben an die Menschheit verlieren. Ich sehe aber Fortschritte, das Menschsein in Bewegung. Daher bleibe ich dabei, mit Vernunft für das Wachsen der Gutartigkeit und das Beschränken der Bösartigkeit einzutreten."

Das "Eintreten" oder sagen wir das "Engagement für das Gute" ist Bedingung für eine humane Entwicklung unserer Zivilisation (die Rückschläge und Gegenkräfte setze ich als bekannt voraus). Bildung ist deshalb im Kern eine weltoffene wertsensible Haltung des Subjekts. Das geschärfte Krisenbewusstsein ermöglicht ein kritisches Urteilsvermögen..."jenseits von meinungen/vor-fabrizierten klischees"(da sind wir uns einig). Das Erkennen einer ökologischen Weltkrise fordert zum schnellen Handeln auf. Gerade die sichtbare Gefährdung unserer Existenz und Humanität führt u.a. zu dieser Diskussion um das Gute, Wahre, Schöne.

Warum nicht der Versuch einer "Podemos Wagenknecht" angesichts der Handlungsstarre der etablierten Parteien? Genau dann macht die von Endemann angestoßende Diskussion um das Essentielle unserer Gesellschaft nachhaltigen Sinn.

LG Bildungswirt

RE: Auf der Suche nach dem Guten | 22.08.2018 | 12:13

Das ist eine gute Entscheidung. Bildung ist im Kern eine weltoffene, wertsensible Haltung mit geschärftem Krisenbewusstsein.

RE: Auf der Suche nach dem Guten | 22.08.2018 | 12:13

Das ist eine gute Entscheidung. Bildung ist im Kern eine weltoffene, wertsensible Haltung mit geschärftem Krisenbewusstsein.

RE: Zur Hölle mit uns Menschen | 13.08.2018 | 20:51

Die empirischen Probleme einer grundlegenden Transformation sind bekannt. Ich will das nicht wegdiskutieren wollen. Nur was ist das "System"? Meinst Du die international gültige Logik des Kapitals? Die Logik der Gewinnmaximierung? Bist Du Teil des Systems?

Sind es nicht vielmehr eine Fülle von Teilsystemen, dazu selbstreferenziell?

Was heute als Zentrum der Macht erscheint, ist morgen Peripherie. Wer sagt, dass die heutigen Giganten der Internet- und Finanzbranche in dieser Form noch in 20 Jahren existieren...

RE: Zur Hölle mit uns Menschen | 13.08.2018 | 14:30

Wie du es drehen und wenden magst: Du wirst an Wahlen aus Ausdruck demokratischer Legitimation nicht vorbei kommen. Jede Bewegung wird auf Dauer auch einen parlamentarischen Fußabdruck brauchen oder sie zerfällt von ganz allein - alte Dialektik von Spantaneität und Organisation.

Es stimmt: Die Vernunft ist in der Welt, aber nicht an der Macht. Die gravierenden ökologischen Schäden sprechen eine klare Sprache...die Ozeane und Wälder brüllen vor Schmerzen - doch die menschlichen Ohren sind weitgehend taub.

Mal sehen, ob Podemos Wagenknecht frischen Wind bringt....manchmal spitzen sich Bewegungen wohltuend zu. In der größten Not winkt das Rettende.

LG Bildungswirt

RE: Aus der Geschichte lernen | 13.08.2018 | 14:20

Fassen wir produktiv zusammen: Podemos Wagenknecht

RE: Zur Hölle mit uns Menschen | 08.08.2018 | 15:51

HALLO IDOG

"Wir müssen also den Kapitalismus noch etwas mehr scheitern lassen, abwarten bis immer mehr Menschen klar geworden ist, dass dieses politische System die Probleme erzeugt und nicht beheben kann und bis die Zeit des Wandels noch weiter an Dynamik zulegt. Dann geht was. Die Chancen stehen gut."

Nicht der Kapitlaismus scheitert so, sondern wir. Es hat ökologisch schon 12 geschlagen. Um Wahlen als Ausdruck von Mehrheiten kommst du nicht vorbei. Das widerspricht sich nicht mit vielfältigen aktiven Selbstorganisationsinitiativen.

LG Bildungswirt