Schule: Armut, Gewalt, Ausgrenzung

Gewalt an Schulen Wie wir den Migranten mit den Erziehungskonzepten der 50er Jahre beibringen, unsere Regeln zu lieben und dabei selbst wieder zu "richtigen Männern" werden
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Wirklich föööörchterlich, was da bei Maybrit Illner wieder zum Vorschein kam: https://www.youtube.com/watch?v=VHs2Z3i-GAs

"Schule: Gewalt, Armut, Ausgrenzung!" LEICHENBERGE zieren den Weg zu deutschen Grundschulen, an denen früher heile-heile Welt herrschte. Bis SIE kamen, die dunklen INVASOREN aus dem Morgenland. Mit 70, 80, 110% überfremden sie nun UNSERE deutschen Schulen und hinterlassen ein Meer der Verwüstung.

Ab Minute 58 gibt es ein flammendes Plädoyer der Bundes-Familienministerin (die zum Glück für Schulen nicht zuständig ist), dass sie eine Verfechterin von guter frühkindlicher Bildung ist (falls man überhaupt einen Kita-Platz bekommt). Ne, wenn die Kinder sich mit 5 Jahren noch nicht verständigen können ist es zu spät, sagt sie. Wallah kommst du zu misch in Schule siehst du Kinda vierzen nix sprechen Deutsch. Aba schreiben Kalassenabeit "Erläuterung eines literarischen Textes". Bitte machen Punkt nach Ende von Satz, sonst Felah. Ja, die frühkindliche Bildung ist der Ministerin ein Anliegen.

Und dann merkt sie, dass man über sowas nicht zu reden braucht, bevor man nicht mal annähernd "den Versorgungsgrad gedeckt hat". (Sie meinte nicht den Grad, sondern den Bedarf an Kita-Plätzen.)

So, und danach stellt sich für Maybrit Illner zwingend logisch die Frage, ob wir denn nicht zurück müssen zu den Erziehungskonzepten der 50 oder 60 er Jahre, weil es ja auch um "Regeln" geht und die Kinder mit diesen Regeln bekannt gemacht werden sollen.

Logo, nach den antiautoritären 68ern ging es mit Deutschland bergab, jetzt helfen nur noch die Regeln der 50er Jahre. So dass man die Freiheiten in der Gesellschaft nicht nur verstehen, sondern auch lieben lernt, erklärt Illner. Ahmet Masour sagt, dass die Lehrer und Lehrerinnen kein Problem haben werden, wenn sie das tun, was der Vater zu Hause tut, also ab und zu ein paar Schläge geben. Aber er meint, dass das nicht die Lösung sein kann.

Ja, aber warum denn nicht? Seien wir doch mal ehrlich, viele deutsche Erwachsene würden es toll finden, wenn ein Lehrer den frechen moslemischen Buben mal links und rechts ein paar runterhauen würde. Warum müssen die Deutschen immer so tun, als ob sie eine ordentliche Tracht Prügel nicht auch für ein adäquates Erziehungsmittel halten? Hey, wir Deutschen beneiden doch die Moslems darum, dass die noch richtige Männer sein dürfen, und eigentlich will man sich als echter Kerl doch viel lieber in eine türkische Macho-Männerwelt integrieren als dass man einen Kollegah davon überzeugen will, dass Gewalt gegen Frauen irgendwie total nicht in Ordnung ist.

22:09 20.04.2018
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