Der Bande "Freunde Syriens" ihre Gaspipeline

Provozierter Bürgerkrieg Die ganze Wahrheit hinter dem syrischen Bürgerkrieg ist ein Skandal um 2 Gaspipelines aus dem Katar-Iranischen Gasfeld. Beteiligt wie eh und je die CIA sowie Katar u.a.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

„Die Geister, die ich rief werde ich nicht mehr los“, könnten sich die falschen „Freunde Syriens“ sagen. Diese haben für eine Katar-Türkische Gaspipeline einen blutigen Bürgerkrieg entfacht und den Aufstieg des brutalen IS gefördert. Ein Skandal, der bislang nicht in die Hauptnachrichten gespült wurde. Was die Türkei, USA, Frankreich, GB, Katar und Saudi-Arabien als Mitglieder der Bande "Freunde Syriens" umtreibt wird so einiges klarer:

In den Nachdenkseiten.de vom 17.3. erschien ein Artikel von Robert F. Kennedy Jr, der darin über die unappetitliche Tradition an US-Interventionen in Syrien und den Nahen Osten schreibt (http://www.nachdenkseiten.de/?p=32213). Papiere des US-Militärs bestätigen, dass der Zweck der Kontrolle über die Öl- und Gasvorkommen am Persischen Golf das Mittel des Bürgerkriegs und Aufstieg des IS heiligt.

Die blutigen und zerstörerischen Unruhen in Syrien und der IS gehen auf eine von Katar geplante Gaspipeline von Katar über Saudi-Arabien in die Türkei zurück. Katar, die Anrainer, die Türkei und die EU hatten Interesse an dem Projekt. 2009 erteilte Assad dem Projekt aus Rücksicht zu Russland eine Absage und verfolgte ein Gaspipeline Projekt, dass das Katar-Iranische Gasfeld von iranischer Seite anzapfen sollte. Katar ist engster Verbündeter der USA im nahen Osten. Die CIA begann darauf abermals wie sie es seit 1949 mit angezettelten Putschen in Syrien, Iran und Irak machte, eine Intervention mit geschürten sunnitischen Aufständen zu planen. Zu diesem Zeitpunkt hielt Assad sein Volk noch mit bewusster säkularer Regierung zusammen. Auch arbeitete er mit der CIA bei der Info über radikale Djihadisten zusammen. Seine Herrschaft war damals schon gewalttätig aber im Vergleich zu den Verbündeten des Westens im Osten der arabischen Halbinsel weniger schlimm. Die sunnitischen Königreiche boten den USA finanzielle Unterstützung für einen „Regime-Change“ in Syrien an.

2011 formierte sich auf Initiative von Frankreich unter Präsident Sarkozy die Allianz der Freunde Syriens (Katar, F, USA, GB, Saudi Arabien und Türkei) um Propaganda gegen Assad finanziell zu fördern und radikale Djihadisten mit Waffen, Training (in US-Basen) und Geld zu unterstützen. Allein Katar gab 3 Milliarden US-Dollar und zahlt jedem Überläufer zu den Rebellen 50.000 Dollar. Entgegen der Darstellung in den Medien ist die vom Westen unterstützte „Freie syrische Armee“ zur Destabilisierung Syriens keineswegs ein Zusammenschluss von gemäßigten Aufständischen. Sunnitische Soldaten liefen von der syrischen Armee zu eben jener „Freien syrischen Armee“ über, die aus hunderten Milizen unter radikalen djihadistischen Kommandos stehen. Diese taten sich mit radikalisierten sunnitischen Gruppen aus dem Irak (Al Qaida im Irak) zusammen, welche durch die antisunnitische amerikanische Herrschaft im Irak aus der Gesellschaft gefallen waren.

Aus den anfänglichen friedlichen Protesten gegen Assad war durch einen von außen getriebenen Keil zwischen Sunniten und Schiiten ein Bürgerkrieg geworden. Assads Überreaktion mit massiven militärischen Schlägen gegen ganze Stadtviertel war genau der Plan was die Opposition und die „Freunde Syriens“ wollten. Der provozierte blutige Konflikt dient der Vorführung eines Regimes des Bösen und Rechtfertigung der Kriegsbeteiligung aus humanitären Gründen wo es doch im wahren Kern um 2 Alternativen für Gaspipelines aus dem Katar-Iranischen Gasfeld geht. Was mit Alawiten und Schiiten geschah wurde in der westlichen Presse als billige Propagandalüge abgetan.

Heute beherrscht der IS das Gebiet der geplanten Gaspipeline. Da kommen Puzzle-Teile zusammen, dass sich die Haare sträuben. In der gesamtgeopolitischen Lage sollte den Arabern ihre Nationen endlich selbstbestimmt überlassen werden.

Eine weitere Quelle mit Fokus auf die Gaspipeline bietet der infosperber aus der Schweiz, auch recht jung vom Dez 2015:

Syrien, ein Krieg um Gas und Öl

00:09 30.03.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Matthias Böhringer

Meine aktuelle Aktion: Bei www.openpetition.de, zu finden bei google mit Gedeihen statt Wachstum
Schreiber 0 Leser 1
Matthias Böhringer

Kommentare 11

Avatar
Avatar
Ehemaliger Nutzer | Community