Jan Bühlbecker

Jan Bühlbecker. Slam Poet, Jungsozialist & Sozialdemokrat. Liebt Queer-Feminismus, Fußball, das Existenzrecht Israels & Hashtags.
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Jan Bühlbecker
RE: Die unbegrenzte Macht der Diplomatie | 19.03.2018 | 09:44

Ich verstehe die sozialpolitische Kritik an Heiko Maas und teile durchaus wie oben beschrieben einige Punkte. Auch sind wir uns einig, dass das NetzDG dahingehend nicht weitreichend ist, dass der Rechtsstaat die juristische Kontrolle auch über soziale Netzwerke haben muss und diese eben nicht weiterhin an Facebook und Twitter outsourccen darf.

RE: Die unbegrenzte Macht der Diplomatie | 19.03.2018 | 09:40

Ich halte den Triathlet-Vergleich dahingehend für albern als dass ich im Text ja auch auf die "Qualifikation Saarländer" eingegangen bin. Natürlich kann eine Prägung helfen, aber es kommt darauf an, dass man diese entsprechend und progressiv reflektiert. Ich habe ausgeführt, in wiefern Heiko Maas das tut. Und, Anmerkung: Seine jüngtse Re-Annährung an Polen beispielsweise finde ich gut.

RE: Für die vielen, nicht die wenigen | 07.02.2018 | 06:32

Aber genau das habe ich schon in einigen anderen Artikeln in diesem Medium geschrieben und auch schon in verschiedenen Reden gesagt. Klares ja: Die SPD muss sich von Harz IV lossagen und die übrige Agendapolitik endlich selbstkritisch aufarbeiten - Aber konstruktiv. Ich bin für eine weitreichende inhaltliche Erneuerung, für einen echten linken Aufbruch und ich finde, das habe ich hier auch deutlich gemacht.

RE: Zum Rücktritt von Cameron: Ein Brandstifter | 24.06.2016 | 14:48

Das Video habe ich natürlich gesehen - Der Rücktritt war alternativlos und erfolgte mit den richtigen Worten. Wie ich schrieb: Ich glaube, David Cameron weiß, was da für etwas furchtbares passiert ist. Aber seinen eigenen Anteil daran hat er selber nicht benannt.

Übrigens: Lob für Ihre Kommunikations-Skills. Hier in den Kommentaren ist es vom Umgang her immer ein bisschen ranziger als bei bild.de.

RE: Kurz notiert: Ein Angriff auf den Rechtsstaat | 10.02.2016 | 13:53

Regierungssprecher werden ist vieles, aber nicht meine Absicht. Aber Ihre vermutlich auch nicht, sonst müssten Sie ja mit Klarnamen agieren ;-)

RE: Wo soll ich anfangen? | 10.02.2016 | 10:49

@Dersu Usala Soweit gebe ich Ihnen Recht. Nur Beim Aufhänger meint Feld zwei in der Diskussion eine differenzierende, argumentative Position einzunehmen. Und eigentlich braucht es halt genau das.

RE: Wo soll ich anfangen? | 10.02.2016 | 10:43

@Wolfgang Peters341 Hoppla, Herr Peters, Sie brauchen doch nicht gleich (zu versuchen) persönlich zu werden, wenn Sie fürchten, dass Ihnen die sachlichen Argumente ausgehen. Leider habe ich weder Zeit noch Lust die Drittel zwei und drei Ihrer Antwort zu lesen, weil auf diese genau das im ersten Satz angesprochene zutrifft, bitte das aber sehr freundlich zu entschuldigen. Eine Anmerkung sei erlaubt: Poetry Slam ist in der Tat ein Kunstformat, mehr dazu lesen Sie beispielsweise bei Wikipedia. Und wenn Sie mal bei einer Veranstaltung vorbei schauen wollen, gerne, wenn ich gerade da bin setzte ich Sie auf die Gästeliste!

Zum ersten Drittel Ihres Kommentars: Stimmt, ich habe mit keinem UN-Diplomaten über diese Idee gesprochen, dafür habe ich recherchiert und den Text, bevor ich ihn hier veröffentlicht habe, mit einer Bundestagsabgeordneten besprochen. Die MdBs haben immerhin über die deutsche Beteiligung am Militäreinsatz in bzw. über Syrien abgestimmt – Reicht das um Ihren Ansprüchen an einen Diskussionspartner zu genügen? Und, ja, ich habe auch recherchiert, sogar ein bisschen differenzierter als Sie, wenn ich mir diese Spitze erlauben darf. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ein Militäreinsatz am Boden, das haben andere Blauhelm-Missionen ja gezeigt, große Risiken mit sich bringt. Darum schlage ich ihn ja auch nicht per se vor. Ich glaube aber – und, mit Verlaub, das unterscheidet uns beide dann doch – dass eine realistische Betrachtung (und eine solche pflege ich) einen manchmal an der Einschätzung, dass es Militäreinsätze braucht nicht vorbei kommen lässt. Zu glauben, wir könnten den „IS“ besiegen, ohne das Militär einzusetzen (was nicht heißt, dass Diplomatie nicht das entscheidende Element bleibt, auch das habe ich ja im Text geschrieben), hat mit der Realität offenbar abgeschlossen. Trotzdem hätte es auch von mir übrigens kein sofortiges „ja“ zu den Luftangriffen gegeben.

Übrigens gibt es auch Beispiele dafür, wie internationale Blauhelm-Missionen oder Bodeneinsätze einzelner Länder erheblich zur Stabilisierung und Sicherung von Regionen beigetragen haben. Es kommt also immer auf den Einzelfall an.

Wir alle wollen eine Welt ohne Waffen. Und jeder Schritt in diese Richtung ist ein guter. Dazu aber ein unangenehmer Gedanke aus der Dankesrede eines Friedensnobelpreisträger: „Manchmal braucht es leider Krieg, damit es keinen Krieg mehr gibt.“ (Barack Obama)

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

RE: Wo soll ich anfangen? | 08.02.2016 | 14:56

@Wolfgang Peters341: Ersteinmal danke ich für Ihren Kommentar. Aber Sie zitieren mich unvollständig. Ich habe das, worauf Sie eingehen, zuvor auch geschrieben: Ich glaube, dass der Einsatz gegen den IS überhastet zu Stande gekommen ist, dass es uns an einer klaren Strategie fehlt (wer sind unsere Partner, was ist unser Ziel, wie kann das gelingen?) und dass man unter diesen Voraussetzungen eigentlich keinen Krieg führen sollte. Ich habe aber auch geschrieben, dass ich nicht glaube, dass der Krieg gegen den IS nur diplomatisch (auch wenn der Einsatz des Bundesaußenministers extrem hilfreich ist) zu gewinnen ist und wir deswegen einen Militäreinsatz brauchen. Hier muss man also abwägen: Sollte man abwägen und den IS solange gewähren lassen oder sollte man bereits jetzt beginnen, die Stellungen des IS anzugreifen, um das Unheil zu beenden? Ich glaube, dass wir da die richtige Entscheidung getroffen haben. Letztendlich aber - und auch das glaube ich - könnten Bodentruppen stabilisierend für die Region wirken, natürlich ausdrücklich nur, wenn wir unsere Strategie verfestigt haben (diese Darstellung ist jetzt abgekürzt). In diesem Zusammenhang habe ich die pauschale Begründung des "nein" zu Bodentruppen zitiert - Mehr nicht. Und um auf Ihre Frage zu antworten, wer dann als Bodentruppe eingesetzt werden würde: Eine vom UN Sicherheitsrat legitimierte und den jeweiligen nationalen Parlamenten eingesetzte Blau-Helm-Truppe, also gegebenenfalls auch deutsche Bundeswehrsoldaten. Für genau solche Situationen hätten wir die Bundeswehr schließelich. Das hat auch nichts mit "aufhetzen" zu tun. Aber, bevor Sie mich wieder falsch verstehen: Das geht nut, wenn unsere Stretegie, unsere Partner klarer sind und wäre selbst dann keine leichte Entscheidung. Jedoch eine dann strategisch erwägenswerte. Verstehen Sie so besser, was ich meine? MfG Jan Bühlbecker

RE: Wo soll ich anfangen? | 08.02.2016 | 14:46

@Magda: Danke für Ihren Kommentar! Ich teile Ihren Inhalt voll und ganz. Glaube aber, dass die Gruppe der hilfsbereiten gerde eher schrumpft, während die Gruppe der Skeptiker eher wächst. Das ist das Problem, denn ich weiß eigentlich nicht, was das soll.