Der_Geist_von_Willy_Brandt

Und wer den Amis geglaubt hat dass sie seine Freunde sind, der hat eben dann erwartet dass der Regen nach oben rinnt.
Der_Geist_von_Willy_Brandt
RE: Dieser verdammte Corona-Abfuck | 24.12.2021 | 08:38

Die einzige wirkliche Stimme der gemäßigten Mehrheit ist für mich deswegen auch DIE PARTEI. Hier wird satirisch mit sehr wahrem Kern gegen Rechtsradikale genauso geschossen wie gegen die Kriegstreiber der NATO.

Herr Sonneborn hat erst neulich auf YouTube ein Video für Baerbock gemacht wo er das mit Assange und der Aufrüstung anspricht. Bei der LINKEN gibt es auch noch ein paar aber beide ham nichtmal 5 Prozent. Die Grünen und die Woken labern davon dass keiner in Schubladen gesteckt werden soll aber teilen die Welt dabei in schwarz und weiß und wer nur minimal abweicht geht halt in die schwarze Schublade. Kriminelle Vereinigungen wie die NATO hingegen in die Weiße das ist so ein Schmutz

RE: Dieser verdammte Corona-Abfuck | 24.12.2021 | 08:22

Danke Ihnen auch :)

Eins muss noch angemerkt werden: Mit den Identität-Linken wird man immer den Marktradikalen und Rechtspopulisten in die Hände spielen. Die AfD bspw. kritisiert jetzt schon zynisch den Zustand im Gesundheitssystem dass sie eigentlich wie die FDP umändern möchte auf amerikanische Zustände. Der jetzige Personalzustand ist bekannt aber es bewegt sich immer noch nichts.

Die Marktradikalen und Rechten können jetzt so tun als würden sie die staatlichen Maßnahmen kritisieren obwohl sie selbst weit Schlimmeres einführen würden. Während ein Alt-Linker, der sein Lebtag gegen Aufrüstung, für Umweltschutz eingesetzt hat, der den Staat immer hinterfragt hat jetzt quasi keine Partei mehr hat. Hinterfragt er die Maßnahme geht's in die rechte Ecke. Hinterfragt er es nicht verrät er seine Ideale. Es klingt absurd aber was vor allem grüne Parteien in Europa machen und als Kampf gegen (vermeintlich) Rechts machen ist auch ein Kampf gegen die Alt-Linke.

RE: Dieser verdammte Corona-Abfuck | 24.12.2021 | 02:12

Wenn "links und liberal sein" heute heißt Schwachköpfen wie Merkel oder Lindner oder Baerbock zu folgen, den Konzernen und dem Staat zu folgen dann will ich kein Linker sein sondern zur gemäßigten Mehrheit gehören. Wenn selbst ein Kekule für selbsternannte "Linke" wie Böhmermann ein Menschenfeind ist ist Böhmermann für mich der wahre Menschenfeind.

Wie es der bayerische Liedermacher Hans Söllner, der 40 Jahre für die linke Sache gesungen und gekämpft hat und jetzt auch als Leugner dasteht, es gesungen hat: "Ihr seids alle gleich. Ihr seids die wahren Volksverhetzer, ihr seids die Spurenverwischer. Und nur damit sich's reimt heißts alle Merkel, Schröder oder Fischer." Und das kann man über die heutigen in der Union, SPD, Grüne aber auch FDP und AfD immer noch sagen.

Das Lied ist zeitlos wie auch "Das Lied vom Klassenfeind" oder "Ami go home" von Ernst Busch die wirst dir im Westen noch 100 Jahre anhören können und es fühlen

RE: Dieser verdammte Corona-Abfuck | 24.12.2021 | 01:59

Ich glaube nicht dass alle wütend sind. Das ist immer nur der Teil aus den Medien und Netzwerken von Twitter und Telegram. Ich habe um mich herum ältere Leute die sind geboostert, einer war auch mal (mein ehemaliger Betreuer, ich bin Asperger-Autist) in der Grünen Friedensbewegung und ist trotzdem gegen die Impfpflicht. Hier wohnt auch ein Ungeimpfter. Ich würde sie beide niemals ausschließen. Die Leute sind müde und allen Leid. Den Demonstranten die mit Nazis marschieren genauso wie dem Lauterbach und Drosten. Vor der Pandemie waren sie und ich auch schon der Merkel müde. Die ganzen Schwachköpfe in den Medien die Merkel's Union damals als "linker", "sozialdemokratischer" empfunden und sie deshalb hochgeschrieben haben sind ein Problem. Genauso die vermeintlichen Patrioten die glauben US-Wirtschaftsliberalismus wäre Patriotisch und deshalb die FDP/Grüne/SPD gewählt haben. Die Baerbock und ihre Fans die glauben es wäre richtig klimaneutral gegen Russland und CHina zu zündeln und dass das progressive Politik wäre für die amerikanische Führung und die Rüstungsindustrie Politik zu machen. Die Versager und Geldmacher im Pflegesystem. Die mit ihrer vermeintlich "linken" Identitätspolitik bewusst arme alte weiße Menschen oder auch osteuropäische Frauen ausschließen weil die keine Stimme haben auf ihren fancy US-Selbstdarsteller-Apps wie Twitter, Instagram und Co. Es gibt genug Leute auf die man wütend sein kann. Natürlich auch auf das Virus. Aber ich habe nicht erlebt und fühle es selber auch nicht dass ich sauer wäre weil irgendwer ungeimpft ist oder die Maßnahmen an sich in Frage stellt. Eine wirkliche Linke wird nie wieder Gehör finden wenn sie dem Staat keinerlei Kritik entgegensetzt und nicht mal Konzernen wie Pfizer. Stattdessen mitzieht und fordert dass die Polizei härter durchgreifen soll während sie am 13.12 noch richtig fancy "ACAB" in die Welt posaunt haben oder wie die größte Witzfigur Hengameh in der TAZ geschrieben hat dass die Polizei auf den Müll gehört. Der Großteil der Menschen ist gemäßigt konservativ bis progressiv, in Deutschland und Europa davon bin ich überzeugt. Dass Kritik der linken Seite nicht nur ausbleibt sondern verhindert wird dient nur dazu dass rechtsradikale Rattenfänger wieder Gefolge bekommen. Das macht die Rechtsradikalen zum Symptom dass natürlich bekämpft werden muss. Die Wurzel, die Linksliberale Identitätspolitik, muss aber auch verschwinden. In diesem Sinne frohe Weihnachten und ein besseres neues Jahr

RE: Von Neuseeland über den Balkan bis in die USA: Impfskeptiker gibt es überall | 13.12.2021 | 19:19

Ja wo die Japaner halt auch sehr starr sind ist die Verbrechen an den Chinesen im 2. Weltkrieg zuzugeben. Hier muss man sagen hat Deutschland und der Westen eine höhere Bereitschaft, Kapitalverbrechen (wenn auch erst nach ein paar Jahrzehnten war halt auch mal ein ehemaliges NSDAP-Mitglied Kanzler) aufzuarbeiten. Da ist die unbändige Treue der Japaner an Alt"bewährtes" manchmal auch nicht gut. Was wiederum gut daran ist dass sie nach dem zweiten Weltkrieg strikt antimilitaristisch vorgegangen sind.

Wenn man den Leuten zuviel Toleranz gewährt kommt eben so was wie Qanon, evangelikal-fundamentaler Schwachsinn und so heraus der dann natürlich immer mit dem Antisemitismus der alten Welt kombiniert wird und dann als Antwort auf alle Krisen präsentiert wird. Und das ist nicht nur menschenverachtend sondern macht auch gerechtfertigten Protest gegen Pfizer bspw. runter weil alle in diese Kategorie reingepresst werden von den Medien

RE: Von Neuseeland über den Balkan bis in die USA: Impfskeptiker gibt es überall | 13.12.2021 | 03:43

Danke für diesen Artikel ist sehr interessant wie das in anderen Ländern und auf anderen Kontinenten mit Corona gehandhabt wird. Die Asiaten haben eine völlig andere, weit engere Bindung an die komplette eigene Gesellschaft während im Westen und den Ländern die dazu zählen, dieser individuelle Freiheitsgedanke, wichtiger sind. Was man halt aber auch sagen muss aus den USA kommen so gut wie alle neuzeitlichen Verschwörungstheorien, die mit alten verschmolzen werden und vor allem von christlich-fundamentale Spinnern verbreitet werden. Ich selber habe vor zwei Wochen erst die zweite Impfung erhalten ich war unsicher und ich werde auch weiterhin Kritik üben. Dass viel weniger Geld in Medikamente geht. Dass die Patente immer noch nicht freigegeben sind. Dass Totimpfstoffe nicht zugelassen werden oder auch Sputnik seit März im Verfahren der EU festhängt das bei BioNTech ruckzuck ging. Deswegen tue ich mich immer schwer damit sofort bei jedem Ungeimpften und Kritiker diese Nazi/Antisemiten/Esotherik-Karte zu ziehen. Klar die schlachten das voll aus ich kenne auch jemanden die lebt vegan, vertritt die Friedensbewegung der Grünen von früher und hat sich von Social-Media fehlleiten lassen in diesen Schwurbler-Moloch. Aber ich glaube nicht dass das der einzige Beweggrund der Leute rund um den Globus sind. Pfizer und Konsorten hatten in der Vergangenheit bei anderen Thematiken schon satte Klagen am Hals. Für mich sind das auch keine Helden sag ich so wie's ist. Weit mehr sind es da Leute wie in Japan da muss man echt sagen Respekt wie für die das Leben der Mitbürger schützen selbstverständlich ist von den Asiaten kann man in dem Bereich viel lernen denn dieses "privat über alles" was aus den USA kam und alle Verbündeten in Europa vereinnahmt hat ist ab einem gewissen Punkt schädlich.

RE: Die Impfpflicht ist eine Bankrotterklärung | 11.12.2021 | 00:13

Wenn Herr Lafontaine geimpft ist wie verweigert sie ihm dann den Impfschutz? Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Und die Impfung kostet die Leute doch trotzdem was oder generiert der Staat Geld aus dem Nichts? Das sind Steuerabgaben, auch von Ungeimpften. Und wie ein Extrem der beiden Seiten gehen Sie natürlich nicht auf meine Argumente ein. Das ist kein Ding die meisten Schwurbler und Impffanatiker tun das nicht es ist also nicht überraschend:

- Versagen in der Pflege

- Forschung an Medikamenten

- Freigabe der Patente

Weil Sie halt so verblendet auf der Seite vom Leierkasten Lauterbach sind wie die dummen Verschwörer auf der Seite vom Ballweg oder gar Hildmann und gar nichts anderes mehr zulassen KÖNNEN

RE: Die Impfpflicht ist eine Bankrotterklärung | 11.12.2021 | 00:05

Das ist halt einfach falsch was Sie sagen hier die Statistiken zu chinesischen Impfstoffen:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/125463/CoronaVac-Impfstoff-aus-China-erzielt-hohe-Schutzwirkung-in-der-Tuerkei-und-Chile

Auch der Vektorimpfstoff Sputnik V hat eine Wirksamkeit von 90% (hier muss man des Englischen mächtig sein):

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)00234-8/fulltext

Herr Lafontaine ist übrigens geimpft was aus diesem Bericht hervorgeht:

https://www.rundschau-online.de/news/kultur/-anne-will--zu-impfungen-lauterbach-nennt-wagenknechts-argumentation--raeuberpistole--39095816?cb=1639177451681&

RE: Die Impfpflicht ist eine Bankrotterklärung | 10.12.2021 | 17:11

Von wirklich souverän handeln sind wir noch weit entfernt sonst gäbe es freie Impfstoffwahl und keinen Patentschutz mehr. Zusätzlich dazu keine Base mehr in Ramstein usw. Aber wenigstens wird irgendwas gemacht. Allerdings sind auch an der Einführung der Impfpflicht die Ungeimpften nicht schuld. Das katastrophale und bewusst herbeigeführte Versagen in der Pflege, die Spaltung der Gesellschaft durch Medien beider Extreme (Impffanatiker die mir täglich sagen ich und alle anderen würden sterben genau wie die Schwurbler dass ich sterbe weil ich geimpft bin). Die meisten Menschen sind eigentlich wie immer in der Mitte was diese Meinungen angeht, ich kenne viele Ungeimpfte und auch meine Verwandten und Kollegen haben noch Bekannte wo auch Ungeimpfte dabei sind und spalten ließen wir uns nicht. Dazu noch die Einseitigkeit immer nur mRNA zu verlangen obwohl Totimpfstoffe die meistverwendeten der Welt sind und man mit diesen im Westen bestimmt auch noch Unentschlossene abholen könnte. Das Vernachlässigen von Investitionen in Medikamente. Und das auch Fehler nicht eingestanden und dem Gegner nichts zugestanden wird. Auch Lauterbach bei der Delta-Variante: Obwohl diese bereits seit Mitte des Jahres bekannt war tat er am 31.10.2021 in der "Welt" so als wäre die ganz neu und man müsste unbedingt jetzt boostern. Frau Wagenknecht hat darauf hingewiesen. Linke und liberale Parteien werden noch mehr Zuspruch verlieren bei der FDP freut mich das diese ganzen Ultraliberalen sind mega sauer was man mitkriegt weil Lindner die Impfpflicht doch mitträgt. Bei der LINKEN hätte ich mir mehr erwartet. Wenigstens wird auf Freigabe der Patente gepocht und für die Pflege gibt es ohnehin nur bei der LINKEN überhaupt den Willen was zu verändern...

RE: „Beim Bürgergeld bleibt die Armut politisch gewollt“ | 06.12.2021 | 20:31

Schöner Kommentar der Anthropologe David Graeber (letztes Jahr leider verstorben) hat das auch in seinem Buch "Bullshit-Jobs" beschrieben. Und ich kann selbst davon erzählen nachdem meine erste Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker nach der Zwischenprüfung gescheitert ist hab ich Kaufmann für Büromanagement gelernt. Ich habe in einer sozialen Einrichtung gearbeitet und dann bei einer privaten Anwaltskanzlei.

Und es waren halt effektiv Arbeitszeit von 2-3 Stunden am Tag in der Privatwirtschaft; beim kirchlich-sozialen Träger waren es mehr. Beim Anwalt war es die ersten Monate mit der Hand alte, abgeschlossene Akten in Excel einzutragen und danach das Verwalten und Überwachen verwalten und überwachen und dann auf YouTube. Das sind wirklich Bullshit-Jobs die aber weit besser bezahlt werden als Friseur, Müllabfuhr, Pflege, Erziehung. Beim ANwalt kam ich sogar fast auf das Gehalt meiner Mutter die über 30 Jahre Lehrerin an der Hauptschule ist. Fürs Rumsitzen ich hab kaum mehr gemacht als ein Arbeitsloser der den ganzen Tag vorm Fernseher oder PC sitzt. Ich hab dann gekündigt weil ich hab mich nicht mit der Chefin verstanden aber auch weil dieses Zeit absitzen das wird irgendwann unerträglich. Klar viele denken sich "toll knapp 3.000 Euro fürs Rumsitzen" aber das wird irgendwann so öde. Nur da sein um da zu sein. Das mich die Chefin sieht das ich dasitze und so tue als gäbe es Arbeit.

Wie Sie sagen die Privatwirtschaft hat sehr viel unnötige Arbeit die vor allem im mittleren Management, im Büro stattfindet. Und dann gibt es noch Jobs wo Arbeitslose reingesteckt werden die der Gesellschaft sogar schaden. Damit meine ich die Callcenter. Was ist das denn Leuten so eine "Arbeit" vorzuschlagen? Ich dachte der Kapitalismus wäre effizient und orientiert sich nur an der Nachfrage. Das stimmt aber nicht aber viele die da nicht drinne sind sehen das nicht weil es zuhause bei den Eltern oder am Stammtisch so toll klingt "ich arbeite beim Rechtsanwalt, bei irgendnem Unternehmerberater oder so"