C. Juliane Vieregge

Autorin, Bloggerin. Am 13. März 2019 ist ihr neues erzählendes Sachbuch "Lass uns über den Tod reden" im Ch. Links Verlag, Berlin, erschienen.
C. Juliane Vieregge
RE: Meldepflicht auf Katholisch | 19.05.2019 | 10:12

Das Beichtgeheimnis gilt dann als aufgehoben (s. Gesetz ), allerdings glaube ich auch, dass sich nichts ändert. Schlimm für die Missbrauchsopfer, die einmal mehr vera... werden.

RE: Gegen die real existierende Marktwirtschaft | 04.05.2019 | 15:47

Ein bayrischer Rentner hat Käse für 4,55 € geklaut. Der 87-Jährige wurde erwischt, heute erhält er sein Urteil: drei Monate auf Bewährung. Der Mann lebt von 200 € im Monat, er habe Hunger gehabt, sagt er.Was sind wir für ein beschissenes Land geworden. Der bayrische „Mundräuber“ gehört zu den drei Millionen Rentner*innen in Deutschland, die als armuts“-gefährdet“ gelten, Tendenz steigend. Die vielen Langzeitarbeitslosen und Menschen aus dem Niedriglohnsektor kommen allmählich ins Rentenalter und müssen gucken, wie sie zurecht kommen. Die Gefängnisse stellen sich darauf ein: neuerdings gibt es Seniorentrakte mit Rampen für Rollstühle und Rollatoren.

Kevin Kühnerts kapitalismuskritischer Vorstoß zum 1. Mai, Wohneigentum solle nur noch dem Wohnen dienen und nicht der Kapitalmaximierung, und Großfirmen wie BMW sollen vergenossenschaftlicht werden, hat Parteipolitiker und Journalisten aller Couleur dermaßen verschreckt, dass sogar die Nachrichten darüber berichten. Dabei müsste gerade die SPD froh sein, dass einer von ihnen endlich mal wieder sozialdemokratische Positionen zur Diskussion stellt. Kühnert ist auf dem richtigen Weg. Die Diskussion muss in sämtliche denkbare Richtungen geöffnet werden, wenn wir uns als Gesellschaft aus dem Schlamassel befreien und unseren Nachkommen eine erträgliche Perspektive ermöglichen wollen. Ganz zu schweigen von unseren Alten.

RE: Gegen die real existierende Marktwirtschaft | 04.05.2019 | 15:47

Ein bayrischer Rentner hat Käse für 4,55 € geklaut. Der 87-Jährige wurde erwischt, heute erhält er sein Urteil: drei Monate auf Bewährung. Der Mann lebt von 200 € im Monat, er habe Hunger gehabt, sagt er.Was sind wir für ein beschissenes Land geworden. Der bayrische „Mundräuber“ gehört zu den drei Millionen Rentner*innen in Deutschland, die als armuts“-gefährdet“ gelten, Tendenz steigend. Die vielen Langzeitarbeitslosen und Menschen aus dem Niedriglohnsektor kommen allmählich ins Rentenalter und müssen gucken, wie sie zurecht kommen. Die Gefängnisse stellen sich darauf ein: neuerdings gibt es Seniorentrakte mit Rampen für Rollstühle und Rollatoren.

Kevin Kühnerts kapitalismuskritischer Vorstoß zum 1. Mai, Wohneigentum solle nur noch dem Wohnen dienen und nicht der Kapitalmaximierung, und Großfirmen wie BMW sollen vergenossenschaftlicht werden, hat Parteipolitiker und Journalisten aller Couleur dermaßen verschreckt, dass sogar die Nachrichten darüber berichten. Dabei müsste gerade die SPD froh sein, dass einer von ihnen endlich mal wieder sozialdemokratische Positionen zur Diskussion stellt. Kühnert ist auf dem richtigen Weg. Die Diskussion muss in sämtliche denkbare Richtungen geöffnet werden, wenn wir uns als Gesellschaft aus dem Schlamassel befreien und unseren Nachkommen eine erträgliche Perspektive ermöglichen wollen. Ganz zu schweigen von unseren Alten.

RE: Gegen die real existierende Marktwirtschaft | 04.05.2019 | 15:46

Ein bayrischer Rentner hat Käse für 4,55 € geklaut. Der 87-Jährige wurde erwischt, heute erhält er sein Urteil: drei Monate auf Bewährung. Der Mann lebt von 200 € im Monat, er habe Hunger gehabt, sagt er.Was sind wir für ein beschissenes Land geworden. Der bayrische „Mundräuber“ gehört zu den drei Millionen Rentner*innen in Deutschland, die als armuts“-gefährdet“ gelten, Tendenz steigend. Die vielen Langzeitarbeitslosen und Menschen aus dem Niedriglohnsektor kommen allmählich ins Rentenalter und müssen gucken, wie sie zurecht kommen. Die Gefängnisse stellen sich darauf ein: neuerdings gibt es Seniorentrakte mit Rampen für Rollstühle und Rollatoren.

Kevin Kühnerts kapitalismuskritischer Vorstoß zum 1. Mai, Wohneigentum solle nur noch dem Wohnen dienen und nicht der Kapitalmaximierung, und Großfirmen wie BMW sollen vergenossenschaftlicht werden, hat Parteipolitiker und Journalisten aller Couleur dermaßen verschreckt, dass sogar die Nachrichten darüber berichten. Dabei müsste gerade die SPD froh sein, dass einer von ihnen endlich mal wieder sozialdemokratische Positionen zur Diskussion stellt. Kühnert ist auf dem richtigen Weg. Die Diskussion muss in sämtliche denkbare Richtungen geöffnet werden, wenn wir uns als Gesellschaft aus dem Schlamassel befreien und unseren Nachkommen eine erträgliche Perspektive ermöglichen wollen. Ganz zu schweigen von unseren Alten.

RE: Gegen die real existierende Marktwirtschaft | 04.05.2019 | 15:46

Ein bayrischer Rentner hat Käse für 4,55 € geklaut. Der 87-Jährige wurde erwischt, heute erhält er sein Urteil: drei Monate auf Bewährung. Der Mann lebt von 200 € im Monat, er habe Hunger gehabt, sagt er.Was sind wir für ein beschissenes Land geworden. Der bayrische „Mundräuber“ gehört zu den drei Millionen Rentner*innen in Deutschland, die als armuts“-gefährdet“ gelten, Tendenz steigend. Die vielen Langzeitarbeitslosen und Menschen aus dem Niedriglohnsektor kommen allmählich ins Rentenalter und müssen gucken, wie sie zurecht kommen. Die Gefängnisse stellen sich darauf ein: neuerdings gibt es Seniorentrakte mit Rampen für Rollstühle und Rollatoren.

Kevin Kühnerts kapitalismuskritischer Vorstoß zum 1. Mai, Wohneigentum solle nur noch dem Wohnen dienen und nicht der Kapitalmaximierung, und Großfirmen wie BMW sollen vergenossenschaftlicht werden, hat Parteipolitiker und Journalisten aller Couleur dermaßen verschreckt, dass sogar die Nachrichten darüber berichten. Dabei müsste gerade die SPD froh sein, dass einer von ihnen endlich mal wieder sozialdemokratische Positionen zur Diskussion stellt. Kühnert ist auf dem richtigen Weg. Die Diskussion muss in sämtliche denkbare Richtungen geöffnet werden, wenn wir uns als Gesellschaft aus dem Schlamassel befreien und unseren Nachkommen eine erträgliche Perspektive ermöglichen wollen. Ganz zu schweigen von unseren Alten.

RE: Mehr Sozialismus wagen | 04.05.2019 | 09:52

Ein bayrischer Rentner hat Käse für 4,55 € geklaut. Der 87-Jährige wurde erwischt, heute erhält er sein Urteil: drei Monate auf Bewährung. Der Mann lebt von 200 € im Monat, er habe Hunger gehabt, sagt er.Was sind wir für ein beschissenes Land geworden. Der bayrische „Mundräuber“ gehört zu den drei Millionen Rentner*innen in Deutschland, die als armuts“-gefährdet“ gelten, Tendenz steigend. Die vielen Langzeitarbeitslosen und Menschen aus dem Niedriglohnsektor kommen allmählich ins Rentenalter und müssen gucken, wie sie zurecht kommen. Die Gefängnisse stellen sich darauf ein: neuerdings gibt es Seniorentrakte mit Rampen für Rollstühle und Rollatoren.

Kevin Kühnerts kapitalismuskritischer Vorstoß zum 1. Mai, Wohneigentum solle nur noch dem Wohnen dienen und nicht der Kapitalmaximierung, und Großfirmen wie BMW sollen vergenossenschaftlicht werden, hat Parteipolitiker und Journalisten aller Couleur dermaßen verschreckt, dass sogar die Nachrichten darüber berichten. Dabei müsste gerade die SPD froh sein, dass einer von ihnen endlich mal wieder sozialdemokratische Positionen zur Diskussion stellt. Kühnert ist auf dem richtigen Weg. Die Diskussion muss in sämtliche denkbare Richtungen geöffnet werden, wenn wir uns als Gesellschaft aus dem Schlamassel befreien und unseren Nachkommen eine erträgliche Perspektive ermöglichen wollen. Ganz zu schweigen von unseren Alten.

RE: Zwei Männer unter sich | 18.10.2018 | 21:00

@Achtermann Danke für den Link!

RE: Supergähn! | 04.10.2018 | 17:50

Wie schön, mal wieder etwas von Schernikau zu lesen, hab lange nicht an ihn gedacht.

RE: Babylonisches Deutsch | 12.09.2018 | 08:45

Danke für den bereichernden Beitrag. Nein, auch nach längerer Betrachtung würde ich die Kausalität von gesprochener und geschriebener Sprache nicht umdrehen. Auch deshalb nicht, weil ich die Posts auf den sozialen Medien der gesprochenen Sprache zuordne. Das macht ja gerade die Faszination aus, dass man auf FB, Tinder und wie sie alle heißen, die Worte einfach reinhauen kann "wie gesprochen" und eben nicht durch verschiedene Reflexionskanäle gefiltert bis zur Verschriftlichung.

RE: Babylonisches Deutsch | 11.09.2018 | 17:13

Ist der Unterschied zwischen Ihrem Satz ("Zur gegenwärtigen Situation wäre meine Hypothese, daß die Demokratisierung, besonders im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit der elektronischen Kommunikationskanäle, einen sprachlichen Aneignungsprozeß breitester Schichten ausgelöst hat, durch den die Sprache insgesamt durch ausdrucksarmes Material „bereichert“ wurde, aber insgesamt die Sprachfähigkeit sich erhöht hat.") und meinem ( Wo Sprachvielfalt herrscht, herrscht mehr spielerische Kreativität im Sinne der gegenseitigen Anpassung.) nicht zu marginal, um daraus so eine große Gegenposition aufzubauen?

Natürlich dient Sprache in erster Linie der Verständigung/Integration, ist also nützlich, und wenn mehrere Sprachen aufeinanderprallen, ist diese nützliche Funktion noch schwerer aufrecht zu erhalten, als es schon unter Gleichsprachigen der Fall ist. Anders ausgedrückt: Wer sich auf die Vokabeln konzetrieren muss, vergisst schnell mal die Syntax. Da bleibt der Kunstaspekt von Sprache doch wohl erstmal auf der Strecke ... bis wieder andere Zeiten anbrechen.