calamity.jane

Es hielt sie nie lange an einer Stelle und sie geriet oft in Streit mit stehlenden "Arbeitgebern".
calamity.jane
RE: Katalonien bewegt - die Macht der Straße. | 21.01.2018 | 11:41

Die nationalistischen Dienstleister zur Steuerverkürzung für Großkonzerne - Luxleaks & Junker (!) - unterlassen keine diffamierende Demagogie zur Rechtfertigung ihrer Diktion von "Völkerfreundschaft":

"Juncker und Tajani hoben ihre Freude hervor, in Oviedo "viele spanische Fahnen" gesehen zu haben. In seiner Dankesrede wies Tajani "nationalistische Egoismen" zurück. Er rief unter dem Jubel des Publikums dazu auf, keine Grenzen zwischen Europäern zu errichten."

Real sind direkte katalanische Anliegen offensichtlich sehr viel breiter aufgestellt, als es der EU-Nomenklatura recht sein darf:

"Anstatt über die griechische Schuldenlast und ihre Gläubiger sowie über die Europäische Zentralbank zu sprechen, haben wir gerade beschlossen, dass eine Botschaft von Mensch zu Mensch viel wirksamer sein könnte, um ihre Stimmung in diesen Jahren des Kampfes zu heben. Das Video wurde mit unserem Kommunikationswissen, unserer Strategie und Dynamik gemacht, und es ist in Griechenland und überall auf der Welt sehr verbreitet, mit Zeitungen, die uns anrufen und so weiter!

Auf internationaler Ebene hat es wirklich sehr gut funktioniert. Wir haben nur allzu gut verstanden, dass Europa ein Terrain ist, auf dem man interagieren muss, aber gleichzeitig ist es nicht einfach, über verschiedene Sprachen und Kulturen hinweg zu kommunizieren. Emotionales Empowerment, so haben wir zu Recht gedacht, ist eine der besseren Möglichkeiten, dies zu tun."

https://solidaritaetscomitekatalonien.blogspot.de/2018/01/interview-mit-netzaktivistin-emma.html

RE: Katalonien bewegt - die Macht der Straße. | 21.01.2018 | 11:17

Auch viele jüdische Antifaschisten hörten 1936 die in Spanien scheppernden Signale der totalitären europäischen Entwicklung. Oftmals gegen den Willen ihrer Parteileitung machten sie sich damals auf den Weg nach Spanien.

"Insgesamt kämpften, je nach Quelle, 6.000 bis 7.000 Jüdinnen und Juden in den internationalen Brigaden - ein proportional hoher Anteil."

http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/12693

RE: Katalonien bewegt- eine Kriminalgeschichte. | 06.01.2018 | 18:14

Puigdemont: Katalanische Gefangene sind "Geiseln" Spaniens

https://www.heise.de/tp/news/Puigdemont-Katalanische-Gefangene-sind-Geiseln-Spaniens-3935135.html

(Was die 'Gänsefüsschen' beim Wort Geiseln zu suchen haben weis ich nicht)

RE: Katalonien bewegt- eine Kriminalgeschichte. | 06.01.2018 | 11:14

Der koruppten zentralen Gewalt in Madrid ist ihre Selbstdarstellung in einwandfreier, zeitloser Manier gelungen.

Sie beweist täglich wessen Brot sie frisst und welchen Auftrag sie hat:

"Und dann plötzlich sieht man, wie sie alle zum Angriff zurückkehren, unempfindlich gegen Entmutigung, genau wir der anomalen alte Hymne sagt, der sie so gut definiert. Sie verstecken die Enttäuschung, besiegt worden zu sein, wie wütend es sie macht, dass die, die ihre Untertanen sein müssen, in neuen Kampagnen des magischen Denkens nicht gehorchen. Und sie wiederholen noch einmal, als wären sie Zombies, dass was passiert ist, ist nicht passiert, und “wir werden euch erklären, was ihr seid…”

https://solidaritaetscomitekatalonien.blogspot.de/2018/01/vincent-partals-leitartikel-covards-vom.html

RE: Krieg oder Frieden | 30.12.2017 | 11:52

Jede Bewegung in Richtung Kommunismus die sich Macht aneignete erwies sich in der Vergangenheit umgehend als Karikatur von Kommunismus, als bloße Fortschreibung bestehender Ungerechtigkeit mittels Umbenennung.

Soll diese stupide Endlosschleife der Machteroberung neue Fortsetzung erfahren, oder soll (endlich) das "Undenkbare" unmittelbar materialisieren?

Der Mensch ist ein extrem soziales Wesen, bekennt sich zu seinem Kommunismus - oder alles bleibt wie es ist.

Taktische Umwege unterwerfen wo sie zu befreien vorgeben - entweder ist Kommunismus der verbindliche Maßstab, oder er ist nicht.

RE: Katalonien bewegt -Rajoys "Pronunciamiento". | 24.12.2017 | 14:53

"Linke" Kommentatoren die das "Narrativ" von der Unregierbarkeit oder der polarisierenden Lage in Katalonien negativ dargestellt wissen wollen, haben ein Problem mit ihrer fehlenden Relevanz als elitäre "Speerspitzen"?

Wo der "Demos" zu einem sich selbst Bewusstsein finden könnte, versagen offensichtlich die verschulten Weisheiten pseudorevolutionärer Adepten von längst verkommenen Machtstrategien.

“Sobald jemand illegitime Macht erkennt, herausfordert und überwindet, ist er Anarchist. Die meisten Menschen sind Anarchisten. Mir ist egal, wie sie sich nennen.“

Sagte Noam Chomsky einmal - was nur mag ihm da in seinem Kopf an pseudolinken Wiedergängern begegnet sein?

RE: Katalonien wählt! | 22.12.2017 | 16:35

@ zack (das mit dem zerack lasse ich jetzt mal)

Schön, dass dir die Haltung des Zitat-Gebers und seine glasklaren Handlungen offenbar vertraut sind.

Mercie also für dein Outing (wurde auch Zeit!) - aber für Scheiss halte ich meine oben benutzten Worte nicht und eine Berufungsinstanz fehlt mit auch nicht.

Wenn irgendwann dann doch, frage ich dich - sicherheitshalber - noch einmal......

RE: Katalonien wählt! | 22.12.2017 | 11:39

@ Idog, @ zackzerapp

Natürlich hat und wird die Wählerei nach dem Regelwerk der Machteigentümer nichts verändern, weil das das allein das Ziel der amtierenden Tarner & Täuscher ist.

Nun haben wir aber eine Rebellion erlebt in der die Fetischisten des Wahlkreuzes ihre Probanden zunächst mit dem Knüppel von den Urnen vorgeblicher Willensbekundung wegtreiben wollten, um sie dann mittels Zwangswahl zur Legitimierung ihrer Verbrechen zu treiben.

Das ging voll in die Hose und diese Bande steht nun nackig da wie selten.

Das Ergebnis in Spanien ist eine Rebellion gegen das Unrecht, mehr bisher nicht – aber das kann es werden.

Viele in Spanien habe sich, ihre Fähigkeiten und die Möglichkeiten der reaktionären Obrigkeit besser kennen gelernt – daraus kann mehr werden – ein Selbstbewusstsein das bewegt.

Vor langer Zeit sagte ein selbstbewusster, wehrhafter Spanier

„Wir haben immer in Slums und den letzten Löchern gelebt. Wir werden wissen, wie wir uns einige Zeit behelfen können Und eins dürft ihr nicht vergessen: wir können auch bauen. Wir waren diejenigen, die die Paläste und Städte bauten, hier in Spanien, in Amerika und überall sonst. Wir Arbeiter können neue bauen, um sie an ihre Stelle zu setzen. Und sogar bessere. Wir haben absolut keine Angst vor Ruinen. Wir werden das Erbe der Erde antreten. Daran besteht nicht der leiseste Zweifel. Die Bourgeoisie wird wahrscheinlich ihre eigene Welt in die Luft jagen und zerstören, bevor sie die Bühne der Geschichte verläßt. Aber wir tragen eine neue Welt, hier, in unseren Herzen. Diese Welt wächst in diesem Augenblick."

RE: Katalonien wählt! | 21.12.2017 | 18:57

Den Picsso-Witz kannte ich bereits, der ist aber noch immer gut!

Der gröbere politische Witz ist, dass bis heute Abkommen zwischen der BRD & Spanien bestehen nach denen die Renten der deutschen Condor-Legionäre von Spanien beglichen werden, die der blauen Legionäre die Franco als Revanche an Adolf schickte (und gegen Kriegsende zu SS-lern mutierten) von der BRD.

Alles freiwillige Nazis sag ich mal, aber mit Versorgungsansprüchen und die Katalanen die sich von solcherlei Dreck befreien wollen, werden als schlimme Nationalisten diffamiert und verknastet.

RE: Jenseits des Rechtsstaates | 21.12.2017 | 17:05

Die oben erwähnten, trefflichen Worte von Prantl zur Ergänzug:

"Es gehört zu den Aufgaben von Polizei und Staatsanwaltschaft, Täter zu suchen. Es gehört nicht zu den Aufgaben von Polizei und Staatsanwaltschaft, bei dieser Suche Mittel einzusetzen, die unverhältnismäßig, untauglich und gefährlich sind. Die Ermittler haben zur Fahndung nach sogenannten G-20-Chaoten 100 Fotos und Videosequenzen ins Netz gestellt. Das ist eine gigantische Öffentlichkeitsfahndung, ein Massenscreening, eine Aufforderung zur öffentlichen Rasterfahndung.

Diese Präsentation von echten oder angeblichen Beschuldigten hat mit Steckbriefen nichts mehr zu tun. Es handelt sich um die umfassende Aufforderung an die Bevölkerung, Hilfssheriff zur spielen. Es handelt sich um die Aufforderung, eine Vielzahl von Menschen zu jagen, deren Tat oder Tatbeitrag völlig ungeklärt ist."

Heribert Prantl

http://www.sueddeutsche.de/politik/ermittlungen-g-ist-keine-lizenz-zum-rechtsbruch-1.3796934