Wider die Scharfmacher

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Es raubt uns der Moslem die Kinder,
es frisst uns der Neger das Brot,
der Jud bleibt der ewige Schinder,
und bald sind wir alle tot

Zwei Kriege verloren, beim dritten dabei,
und hoffend, daß der zu gewinnen sei,
wo Deutschland doch nun zu den Guten gehöre,
sich rechtens über den Moslem empöre,
da schickt es sich schon unter höheren Dienern,
statt vor ihrer Herren Tür Klinken zu wienern
sich mutig für ihr armes Volk einzusetzen,
wie Horsti und Thilo die Messer zu wetzen,
wenn große Gefahr aus der Fremde droht,
wenn Völkerscharen, von Herkunft verroht,
wie Fluten über die Grenzen rollen,
und unsere Weiber mit Genen von Trollen
zu Müttern unwerten Nachwuchses machen.
und wenn nicht das, dann noch schlimmere Sachen.

Da war´n wir schon mal? oder sind wir da schon?
es klingt in den Ohren wie reiner Hohn,
wenn aus den Berliner Regierungstempeln
von maßgekleideten Upperclasshempeln
der Ruf gegen Überfremdung laut wird,
und das dann nicht mal mehr verstaubt wird.
Die haben inzwischen dazugelernt,
haben den Rechtsstaat gänzlich entkernt
und wollen nach Prügeln nun Zuckerbrot reichen:
in Stuttgart gingen sie fast über Leichen.
Da haben sie freudig mitzugetreten,
dort ging es schließlich um ihre Moneten.

Und jetzt spielen die den Robin Hood,
und warnen uns vor der großen Flut,
die wohlweislich nur ihnen gefährlich
wird, wären diese Mafiosi mal ehrlich.
Uns lassen sie ohnehin nur den Dreck,
das Boot ist nicht voll, es hat bloß ein Leck
das zu stopfen sie liebend gern uns überlassen,
während sie unsern Reichtum in Ruhe verprassen.
So unermesslich ist die Gier dieser Leute,
und gnadenlos der Instinkt dieser Meute.

Sie fordern von uns, wir sollten sie wählen,
sie hetzen uns auf, um uns dann zu bestehlen,
sie geben die Herren und bleiben doch Diebe
und merken wir was, dann setzt´s eben Hiebe.
längst haben sie sich untern Nagel gerissen,
was uns allen gehörte, sie ha´m kein Gewissen,
und Scham kannten diese Gestalten noch nie.
Das Land gehört ihnen, wir sind nur das Vieh.
Sie regieren die Welt, auf der wir leben,
doch nur, weil wir´s ihnen freiwillig geben,
letztendlich brauchen sie uns viel dringender,
als wir sie, das macht es auch zwingender
uns Angst einzujagen und Mut abzusprechen,
uns kleinzureden und mit Knüppeln zu brechen.

Doch auf dieser Erde sind wir alle entrechtet,
weil Herrschaft nur eins kennt, weil Herrschaft nur knechtet.
weil wir uns von denen was sagen lassen,
doch die sind nicht viele, und wir sind die Massen
sie können den Krieg gegen uns nur verlieren,
drum glaubt ihnen nicht, sie sind nur die stieren,
stumpfen Gestalten der Angst und der Macht,
ihr Streben hat uns noch nie Glück gebracht.
Es gibt nur ein einziges Volk auf der Welt,
wenn die Menschheit endlich zusammenhält
wenn wir endlich alle gemeinsam walten,
die Schwarzen, die Weißen, die Jungen, die Alten.

carlfatal

05:03 13.10.2010
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Geschrieben von

carlfatal

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