carsten plaug

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RE: Verschweigen, was ist | 03.06.2012 | 00:01

Das war ja nicht er erste "satirische" Aufmacher, den sich die taz hatte einfallen lassen.
der bild-phallus am Redaktionsgebäude mag ja widerspenstig wirken, erzeugt indes imao ein ikonografisches Desaster.
Jedenfalls würde weder KD's Ausstattung noch andere Insignien seiner Monstranz an ein Büro gehören in dem ich arbeiten wollte: mag das nun satirisch oder augenzwinkernd superschlau wirken wollen.
Vermutlich aber gilt man dann auch schon wieder als irgendwie links.

RE: Bundesmuff in R(h)einkultur | 02.06.2012 | 22:37

Suhrkamp?
Das erstaunt dann doch etwas.
Eine andere Buchkritik geht so:
"»Virtuos knüpft Christoph Schmitz an die Tradition des Pubertätsromans an und vermittelt en passant den Strukturwandel der jungen Bundesrepublik. Eine Reise in die Vergangenheit, die ohne jede Spur von Sentimentalität auskommt.«
(Maike Albath Deutschlandradio Kultur )
Gehn wir Tauben vergiften im Park?
Gehn wir Oblatensammeln im Literaturbetrieb.

RE: Summa cum gaudi? | 02.06.2012 | 18:37

Sie haben Recht Frau Löffler:
Es gibt überhaupt keinen Grund sich dermaßen über Studierende zu mokieren, die zumeist neben ihrem Studium jobben müssen, um ihren Lebensunterhalt überhaupt noch gebacken zu bekommen.
Das klingt ziemlich tranig, wenn sich da aus dem Lehrkörper über Studierende einer Generation Praktikum beschwert wird, dessen Lage einem nichteinmal ansatzweise bewußt zu sein scheint.

Mal ganz abgesehen davon, dass der ganze Bologna Kram wenig mehr als ein Schlag ins Wasser war, der als bildungspolitische Katastrophe der Xtraklasse in die Geschichte der Bildungspolitik eingehen wird.

Das ist allerdings nichtzuletzt auch mit eines der Ergebnisse einer Ära-Kohl, die nun mit den Ergebnissen ihrer sogenannten "geistig-moralischen Wende" (dieser Topos war nicht die Erfindung des derzeitigen Bundesaußenministerdarstellers) auch nichts zu tun haben will und das ungefähr so ausblendet, wie die Schuldenkrise, die ja nicht erst seit heute schwelt, sondern ganz kräftig sogar von der Kohl-Administration mitzuverantworten ist.

Generationenkonflikte sind nie besonders witzig.
Daher kann man allen Studierenden nur wünschen, durchaus selbstbewußter mit ihren Richtern umzugehen.

RE: Ackermanns Abschied – Euroretter oder Gierbanker? | 02.06.2012 | 17:48

Hoppala: Kriche - man schliddert schon mal gegen die Leitplanken, wenn es um Kirche geht.

RE: Ackermanns Abschied – Euroretter oder Gierbanker? | 02.06.2012 | 17:45

Blome heißt der Mann: man sollte die Kriche halt stets im Dorf lassen, sonst käme der vielleicht noch auf die Idee Joyce hätte einen irischen Gedenktag nach ihm benennen wollen.

RE: Ackermanns Abschied – Euroretter oder Gierbanker? | 02.06.2012 | 17:44

Lieber Herr Augstein,

wenigstens waren Ihnen Ihre Gesichtszüge nicht entglitten: Chapeau.
Andererseits: C'est la methode Bild und auch Bloome macht da keine Ausnahme. Bedauerlicherweise, gleich ob nun wegen oder trotz seiner Weltläufigkeit.

RE: Verschweigen, was ist | 02.06.2012 | 16:44

Bloß keine Politik.
Der durchschnittliche Bildzeitungsleser ist übrigens deswegen unpolitisch, weil er Bild nur wegen des Sportteils liest (wie liest man eigentlich Bild?).
Stellt man solche Fragen, oder jene nach dem Feuilleton der Bild wird man meist gleich gefragt, ob man irgendwie links sei.

RE: Verschweigen, was ist | 02.06.2012 | 16:23

Lieber Herr Columbus,

hinsichtlich der Arbeitsbedingungen im Hause AS dürfte es wohl als Arkanum gelten, wie es tatsächlich damit dort bestellt ist.
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