carusino

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RE: Mamma mia, multisconi | 07.07.2012 | 11:37

Wie lange will sich die Jugend Europas das noch gefallen lassen. Ob jetzt in Italien, Deutschland, England, Spanien etc. pp. überall beklagt sich die Jugend dass sie nicht von Mamas Rockzipfel unabhängig werden können. Wann lehnen sich die jungen Menschen endlich auf. Empört euch, oder wie lange wollt ihr noch warten? Menschen wie ich, die selbst Kinder in dem Alter haben, wollen auch endlich unabhängig sein.

Anscheinend haben wir einen Fehler in der Erziehung begangen. Alles so hinzunehmen was von oben befohlen, verordnet oder diktiert wird. Uns wurde von Kindheits Beinen an eingebläut, uns gehts gut, denn nur wer einen Krieg mit erlebt hat weiß, wie schrecklich doch ein Krieg ist, was bestimmt auch so ist. Aber muss man sich deswegen alles gefallen lassen? Muss man sich immer ein schlechtes Gewissen einreden lassen?

Zum Teufel mir den Nationalstaaten. Für was brauchen wir diese aufgeblähten Länderparlamente, die teilweise jegliche demokratische Legitimation verloren haben, die durch Lobbyismus und Finanzwirtschaft so unterwandert sind, dass sie keinerlei menschliche Entscheidungen mehr treffen können.

Wir sind Europäer und nicht Italiener, Deutsche, Engländer oder Franzosen. Aber solange wir in diesem Nationalstaatendenken weiter machen, wird es keine Änderung geben.

Die Jugend sollte dies kapieren und versuchen es zu ändern. Die Occupy Bewegung ist ein guter Anfang, nur muss es weiter gehen.

RE: Weitermachen, aber wie? Die Linke und der Rückschlag im Südwesten | 28.03.2011 | 20:07

>Liegt es wirklich nur am Schatten, den die veröffentlichte Meinung über die Linke oft mehr als über andere Parteien legt?
Meiner Meinung nach ja!
Wenn man sich dieses Video(www.spiegel.de/video/video-1113652.html) von Spiegel TV anschaut, kann man zwar nur mit dem Kopf schütteln über die Aussagen des ältere badischen Herrn, aber dieser ältere Herr ist kein Einzelfall.
Ich bin auf einer Veranstaltung der Linken gewesen um Oskar Lafontaine zu sehen. Leider lief im Vorfeld der Veranstaltung sozialistische linke-faust-nach-oben Musik, die mich doch sehr an die Paraden der FDJ in der DDR erinnerte. Sowas ist kontraproduktiv. So kann man im Ländle keinen Blumentopf geschweige denn noch eine Wahl gewinnen.
Naja, der Baden-Würtemberger schwarze Filz ist tief verwurzelt im Ländle und ich hab die Befürchtung dass es die Grünen sehr schwer haben werden, diesen Filz zu bekämpfen. Vielleicht hat die Linke in diesem Wahlkampf dazugelernt und kann bis zur nächsten Landtagswahl etwas tiefer in die schwarzen Strukturen eintauchen. Die Grünen haben ja auch 31 Jahre dafür gebraucht.