RE: Der Störfall | 11.12.2014 | 18:59

No, wiem. W ogóle dziękuję, jestem niemiele zakoczona, jak dużo ludzi w Niemczech nie wiedzą nic, ale jednak agitują.

RE: Der Störfall | 11.12.2014 | 18:39

Ist es Ihnen nicht peinlich solche Ahnungslosigkeiten daher zu plappern? Waren Sie schonmal in der Ukraine? Haben Sie die Umfragen gesehen aus den letzten Jahren? Wissen Sie, wie viele Menschen flüchten mussten? Anscheinend nicht. In diesem ganzen Palaver unter dem Artikel geht es lediglich um Verschwörungstheorien, was die EU und die NATO alles falsch gemacht haben. Da dient RU dann als Gegenpol und die Interessen der Ukraine werden ausgeblendet. Das nennt man übrigens imperial. Diese Faschisten-Argumente können Sie sich auch sonstwohin stecken, ich kenne eine Menge Leute des Maidans und auch widerum die entsprechenden Wahlstatistiken. Die Faschisten bekamen bei der letzten Wahl 2%.

RE: Der Störfall | 11.12.2014 | 15:33

P.S. Ein Blick nach Moldau oder nach Georgien zum Vergleich wäre vielleicht auch einmal angebracht.

RE: Der Störfall | 11.12.2014 | 15:28

Da mache ich doch einmal meinem Pseudonym hier alle Ehre. Vor einigen Jahren schrieb ich, dass es schade sei, dass der Freitag seinen Osteuropa Schwerpunkt so sehr zurückgefahren habe. Damals wurde dies, anders als angekündigt, nicht abgedruckt. Heute sehe ich mich bestätigt. Das einzige Narrativ, das es hier noch gibt, ist die Pseudo-Kritik an der Regierung. Das geht natürlich auch nicht anders, wenn man sich nicht mehr mit Osteuropa über eine lange Zeitspanne hinweg beschäftigt. Das einzige, was man da noch machen kann, ist Plattitüden verbreiten. Ein anspruchsvoller Freitag hätte die Situation in der Ukraine schon längst anders analysiert. Er hätte das Narrativ vom unschuldigen Russland, das von der bösen EU attackiert wird, entlarvt. Denn Russland und seine Mediensprecher haben ein sehr wirksames wenn auch sehr unlogisches Argument in die Situation eingebracht: Man fürchte sich vor der EU und der NATO, man sehe sich durch diese bedroht. Aber Russland hat nicht die EU oder die NATO deswegen angegangen, sondern die Ukraine, die Mitglied in keinem von beiden ist. Es gibt Leute die dies immer wieder angemerkt haben. Dies sind Leute, die Ahnung haben. Renommierte Osteuropa-Historiker und -Historikerinnen vor allem. Diese melden sich jetzt gesammelt in einem anderen Aufruf zu Wort. Ich nenne einige Namen: Karl Schlögel, ehemals Professor an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder, Martin Schulze Wessel, Vorsitzender des Historikerverbands und Professor für osteuropäische Geschichte an der LMU München, Andreas Kappeler, Katharina Kucher, Timm Beichelt, und viele andere mehr. Karl Schlögel hat recht wenn er konstatiert: dieser Aufruf, und auch alle, die ihn verteidigen, sind peinlich. Ich empfehle stattdessen, wer hätte gedacht, dass ich das jemals machen, die Welt zur Lektüre: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article135119551/Dieser-Russland-Aufruf-ist-ein-peinliches-Dokument.html

RE: Ein Haus von Format | 09.04.2014 | 10:47

Huhu Magda,

ich wohne seit Beginn meines Studiums in verschiedenen Platten und bin auch sehr zufrieden. Leider soll das Haus, in dem ich momentan wohne, wahrscheinlich angerissen werden um einen völlig unnötigen Elektromarkt zu errichten.

Ich wohne gerademal zwei Fahrradminuten von der Uni mit Blick auf die Oder. Allerdings ist Löcher bohren nicht so vergnüglich, und der Nachbarin bei ihren Pornogeräuschen zu lauschen ist auch nicht so dolle.

Dennoch ist das guter Wohnraum, und ich verstehe den Trend zum Abreißen überhaupt nicht.

RE: Sobald ich was hab', habt ihr es auch | 24.03.2014 | 01:10

Wer sind Sie und was haben Sie mit Herrn Dell gemacht? Selbst die Anglizismen fehlen.

RE: Die Kunst, falsch zu interpretieren | 10.03.2014 | 15:42

"Sie kritisieren den Rezensenten eines Buches, weil der Rezensent eine Methode verwendet, die Sie für falsch halten - falsche Psycho- und Pathologisierung.

Sie verifizieren aber nicht am Material, also am rezensierten Buch, ob die Methode wirklich falsch ist oder vielleicht doch geeignet. Das ist ja wohl die einzige Möglichkeit. Lesen des besprochenen Buches, analysieren, für die Leser kommentieren, abwägen, urteilen. Ihre Begründung dafür, dies nicht zu tun: "Soweit käme das noch.""

Der Punkt von oranier, ist doch wohl, dass man diese Methode niemals anwenden kann, unabhängig vom Material, weil wir den Menschen bzw seine Motivation nicht kennen.

Bei Sarrazin beispielsweise ist ja die nicht völlig abwegige Möglichkeit gegeben, dass er mit gezielter Provoktion und dem Bedienen von Ressentiments einfach nur Geld machen /Meinungsmache betreiben will - ohne selbst an seine Statistiken etc zu glauben.

Zweiter Punkt: Autoritärer Charakter/Gesellschaft/Neurose. Meine ich zu verstehen in Bezug auf das, was Sarrazin da macht, allerdings nicht auf das, was Seeßlen tut. Wo ist der Zusammenhang zur Pathologisierung oder sogar eine Rechtfertigung selbiger? Und wieso sollte das das oben Ausgeführte widerlegen?

RE: Die Kunst, falsch zu interpretieren | 08.03.2014 | 17:47

Bloß keine falsche Scheu. Ich bin ganz im Gegenteil eher der Ansicht, dass man nicht bei jedem Gedanken, den man äußert, name dropping betreiben muss.

RE: Die Kunst, falsch zu interpretieren | 08.03.2014 | 15:40

"So wie beim Bloggen. Der "veröffentlichte Blogger" Oranier sagt natürlich nicht, was der eigentliche Mensch Oranier denkt."

Das steht da ja nicht. Möglich, aber nicht notwendig.

RE: Das haben Sie wirklich toll gemacht | 29.12.2013 | 22:20

Vor allem ist sie ja eigentlich nicht die Halterin.