RE: Das haben Sie wirklich toll gemacht | 29.12.2013 | 22:03

Sie haben auch keine Lust mehr auf den Stoff, was? Die Einleitung zur Handlung wird immer länger... :)

Ich fand das alles ein bisschen hergeholt, besonders lachen musste ich beim Abspann: was war das denn? Die Leiche der Immobilienmaklerin wurde nie gefunden? Das war doch kein echter Fall, haben sie das in ihren 45 Minuten nicht mehr unter bekommen? Holperte alles doch ein bisschen.

Und habe ich nicht aufgepasst, oder warum hat sie die Katze auf die Straße gejagt? Das hat sie doch nicht erklärt, oder?

Warum tuschelt die ganze Kirche, als sie nach vorne in die erste Reihe geht (und jeder offensichtlich weiß, dass der Tote schwul war, auch die Mutter und der Vater), aber sie trotzdem ihre Show weiter abziehen darf bzw. noch nach vorne gebeten wird? (ok, Rache folgt später, als sie die Pflegerin für den Vater spielen darf, mir kommt das trotzdem alles seltsam vor).

RE: Wie denn? | 26.12.2013 | 23:51

"Man sieht das etwa an dem Drehbuchsatz "Grenzen, Privates – Berufliches, Grenzen", einen Satz ohne Verb, den Tschirner mit ihrer Lust am Rumspielen und den dazugehörigen Figuckchen groß macht, während ihn Thorsten Merten als Vorgesetzter Stich am Ende spricht (und dabei auch noch "Berufliches" und "Privates" vertauscht wie ein schlechter Imitator)."

Naja, der Spruch kam ja original vom Vorgesetzten, sie hat ihn veralbert bzw. ihn mit ihren eigenen Waffen geschlagen.

Ich war ehrlich gesagt verblüfft, dass die beiden ein Paar sind, und da waren noch ein paar nicht ganz so schnell durchschaubare Dinge, das ist für einen Tatort schon beachtlich - vor allem wenn man sieht, was die neuen Tat-Orte in letzter so nicht hergaben (siehe Macho-Jungspunde).

RE: Medienkritik: Die FAZ und Tebartz-van Elst | 24.10.2013 | 22:42

Hallo Achtermann,

ich glaube es ist der Trott und die nicht vorhandene Besinnlichkeit. Den Leuten wird nicht die Zeit gegeben nachzudenken und vermutlich wird es auch nicht explizit gefordert. Man rennt einfach den Meldungen der Agenturen hinterher...

RE: Von Menschen, Mäusen und Affen II | 27.06.2013 | 23:40

Danke, ich habe schon lange nicht mehr so langanhaltend gelacht und bei jedem neuen Satz wieder angefangen Tränen zu lachen wie bei diesem Kommentar. Morgen habe ich Bauch-Muskelkater. Aua.

RE: Worte töten. Wortwörtlich | 27.06.2013 | 23:06

Auch, wenn die Kommentare hier versteckt sind und die Diskussion damit unterbunden wurde: hier wird sie geführt. Klüger ist es übrigens, sich seinen Kritiker_innen zu stellen; und nicht zu versuchen sie zu zensieren.

RE: Sauklaue, aber meine | 20.01.2013 | 13:59

na super, lange nicht bei freitag.de gewesen, fällt direkt auf, dass man den Code nicht mehr einfach so in das Kommentarfeld posten kann...

https://lh6.googleusercontent.com/-JDFV5p-xCxE/UPvmFo00rII/AAAAAAAAByo/_bPq2i7tPm0/s512/DSCN3702.JPG

RE: Sauklaue, aber meine | 20.01.2013 | 13:57

<img src="https://lh6.googleusercontent.com/-JDFV5p-xCxE/UPvmFo00rII/AAAAAAAAByo/_bPq2i7tPm0/s512/DSCN3702.JPG">

RE: Die Liebeshandlung (172 - 404) - Leonard im Lithiumrausch | 03.03.2012 | 01:04

Ja klar, er war schon krank - aber mir hätte der Gedanke gefallen, dass er es nicht ist, dass die bisherigen Anzeichen nicht direkt auf das schlimmste hindeuten, sondern "nur" auf einen schwierigen Charakter, mit dem Madeleine schafft klar zu kommen oder nicht. Wie du schon sagst, ab dem Zeitpunkt nun kann man erahnen, wie es weiter geht, ich war eher für die geheimnisvolle Variante aufgelegt.

Trotzdem, du hast recht: die Schilderungen sind heftig; und vor allem, als Leonard ohne Jacke im Vollrausch zur und durch die Stadt läuft ist mir nicht nur ein Schauer über den Rücken gelaufen.

RE: Die Liebeshandlung (172 - 404) - Leonard im Lithiumrausch | 29.02.2012 | 08:09

Ich hatte beim Lesen ab dieser Stelle eher das umgekehrte Gefühl: ab jetzt nimmt das ganze eine Wendung, die ich nicht mehr so toll finde. Ich hätte lieber den etwas labilen, aber nicht kranken Leonard behalten und die Beziehung in den Grenzen strapaziert.

RE: Kriegen Männer jetzt auch Mutterschutz? | 25.02.2012 | 16:41

Hast du den Film gesehen? Mir geht es weniger um den Titel als vor allem den zweiten Teil (ca. ab Minute 10), der die oben zitierten Fragen aufgreift. Der Hauptpunkt ist, dass unsere Gesellschaft nur zwei Geschlechterkonstruktionen bietet; es wird jedem eine zugeordnet.

Schön, wenn man sich sicher ist, dass man gern ein Mann sein möchte, wie die Gesellschaft es verlangt (hetero, stark, dominant) ist alles wunderbar. Was ist aber, wenn ich die Schubladen in dieser Form nicht gut finde? Im Film wird das von mind. zwei Personen so beantwortet:

Ich bin eher Mann als Frau, ich versuche die Eigenschaften, die ich an Frauen nicht leiden kann, nicht weiter zu verfestigen, aber die guten möchte ich mir erhalten. Ich weiß auch, welche Nachteile Frauen in der Gesellschaft zu erleiden haben und handle als Mann so, dass ich diese nicht weiter verfestige.

Wieso sollte dann eine Person, die sich selbst mehr als Mann sieht, aber noch Eierstöcke besitzt, keine Kinder bekommen? Es ist doch vollkommen gleichgültig, ob die Kinder Papa oder Mama sagen. Was ist das überhaupt für eine Diskussion? Haben die Leute so eine Angst, dass ihnen die "letzte Sicherheit" verloren geht, dass sie sich an solchen Details aufhängen, die sich vermutlich von allein klären werden?