2012: Davon geht die Welt nicht unter...

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Seit diesem Wochenende füllt Roland Emmerich wieder die Kinosäle mit Vernichtung. Was ein häßlicher Mann aus Braunau am Inn mit seinen Kumpels vor siebzig Jahren in der Realität nicht vollenden konnte, tut er immer wieder und wieder auf der Leinwand: Er läßt die Welt untergehen. Alle Jahre wieder. Die Ursachen sind verschieden. Diesmal ist es der Maya-Kalender, der 2012 zu Ende geht, weshalb die Welt dann auch das Gleiche tut. Seltsam nur, daß andere Kalender jedes Jahr am 31.12. zu Ende gehen und die Welt trotzdem noch steht. Naja, das Kalenderende ist für mich, seit ich meine Termine elektronisch verwalte, auch kein Untergang mehr.

Was diese teutonische Zerstörungswut verursacht, die der Stuttgarter Emmerich mit schwäbischer Gründlichkeit in Szene setzt, will ich lieber nicht wissen. Mein Vater sagt immer, wer nicht durch Positives auffallen kann, fällt eben dadurch auf, daß er etwas kaputtmacht.

Ich werde 2012 nicht sehen. Ich brauche mein Gehirn noch.

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17:32 18.11.2009
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Geschrieben von

catweazle

Bj. 1972. Krankenpfleger. Verrückt.
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