Oslo, Counter Strike und Islamisten.

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Es war ja klar: Kaum war die Bombe in Oslo explodiert, schon "wußten" die ersten angeblichen Experten, daß es ein Terroranschlag war. Bevor irgendjemand den Fall auch nur ansatzweise untersucht hatte. Außerdem steckte dahinter natürlich Al Kaida, weil Norwegen ja auch aktiv in der angeblichen Terrorbekämpfung war. Und sie verbreiteten dies wie eine unumstößliche Wahrheit.

Bis herauskam, daß dahinter ein Arier weißblondblauäugiger christlich geprägter Norweger steckte. Mit rechtslastiger und wirrer Gesinnung.

Na gut. Vorurteil eins war nichts. Dafür hat er aber Killerspiele gespielt. "Counter Strike", "Tetris" und so.

Ich frage mich bei derlei "Enthüllungen": Was ist Ursache, was Wirkung?

Natürlich machen diese Games gewalttätig, so brutal wie sie sind.

Oder?

Wenn Amokläufe, Anschläge und andere Gewalttaten wirklich mit bestimmten Computerspielen zusammenhingen, dann wären eh schon ALLE tot. Angesichts etlicher Millionen verkaufter Spiele. (twitter)

Vielleicht sollten die Terrorheinis mal den Horizont erweitern und sich anderen Ideen öffnen, als daß immer entweder Islamisten oder Egoshooter-Zocker dahinterstecken. Guckt nach Al Qaida, aber nicht in die eigenen Reihen. So wird das nichts. Aber vielleicht ist das auch gar nicht das Ziel.

15:59 23.07.2011
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Geschrieben von

catweazle

Bj. 1972. Krankenpfleger. Verrückt.
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