Plädoyer für die Wiedereinführung der Monarchie

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Die Monarchie hat gegenüber unserer derzeitigen Regierungsform, der als "Demokratie" verkauften Oligarchie, einen großen Vorteil: Diejenigen, die so tun, als hätten sie etwas zu sagen, müssen sich nicht von Legislaturperiode zu Legislaturperiode ihre Pfründe neu sichern, das Volk und den Staat nicht neu aussaugen und sich nicht immer neu bereichern. Der neu zu installierende König oder Kaiser würde dieses einmal sehr gründlich machen müssen und gut is. Danach muß er nur noch so tun, als regiere er.

Zudem wäre ein teures, überflüssiges und lästiges Übel damit hinfällig: Die WAHL. Sie ändert ohnehin nichts an den Umständen, wenn man davon absieht, daß gelegentlich mal andere Berufsbonzen an der Reihe sind damit, sich selbst zu bereichern.

Und niemand würde sich echauffieren darüber, daß sich jemand mit der Dienstlimousine in den Urlaub chauffieren und sich das Vehikel dann auch noch klauen läßt. "L'État, c'est moi! – Der Staat bin ich!", so sprach Ludwig XIV Ein Monarch ist immerzu Monarch, somit immerzu im Dienst und somit immerzu dienstwagenberechtigt, zumal ihm ja sowieso alles selbst gehört, denn ER ist ja der Staat.

Wer soll aber nun der Kaiser werden? Ich glaube, ich bewerbe mich. Ich erfülle die Hauptqualifikationsmerkmale eines Spitzenpolitikers: ich bin geisteskrank und völlig inkompetent.

15:14 27.10.2009
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Geschrieben von

catweazle

Bj. 1972. Krankenpfleger. Verrückt.
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