Von Trollen und Menschen.

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Wer nicht vermag, durch Kreativität und Produktivität aufzufallen, kompensiert dies, indem er aufzufallen versucht, indem er etwas stört und zerstört. Wer nichts positives zu bringen vermag, bringt nur negatives.

Dies ist einfach und armselig, aber die traurige Wahrheit. Mangelndes Selbstbewußtsein, Minderwertigkeitsgefühle und das Wissen um die eigene Unzulänglichkeit ist für den Troll der Anlaß, den Frieden zu stören, zu zerstören und zu stänkern. Er versucht, sich daran aufzurichten, indem er andere erniedrigt oder beleidigt, auf daß sie sich noch mickriger und erbärmlicher fühlen als er selbst. Denn da er selbst ein echter Schwächling ist dadurch, daß er nicht wie anständige Menschen in der Lage ist, seine Schwächen zu akzeptieren und sich und anderen einzugestehen, muß er andere piesacken, nerven und runtermachen.

Geht man auf diese erbärmlichen Kreaturen ein, so tut man ihnen diesen Gefallen. Läßt man sich dazu hinreißen, beleidigt oder verletzt zu sein, gar aufzugeben mit seinem Blog oder Forum, dann hat er sein Zeil erreicht. Er kann sich aufgeilen daran, daß er Erfolg hatte mit seiner widerwärtigen Masche.

Don't feed the trolls! Bitte die Trolle nicht füttern!

Ein oft zitierter, aber zu selten beherzigter Spruch. Aber nur, indem der Troll ignoriert wird, läßt man ihn nicht an Macht gewinnen. Nur wenn man ihn ignoriert, bleibt er allein in seiner Jämmerlichkeit. Und nichts anderes hat er verdient.

http://weblog.hundeiker.de/media/1/20091202-150px-DoNotFeedTroll.svg.png

Auch hier

11:10 04.12.2009
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

catweazle

Bj. 1972. Krankenpfleger. Verrückt.
Schreiber 0 Leser 0
catweazle

Kommentare 2

Avatar
wiedehopfin | Community
Avatar
anna- | Community