Weihnachtsmännlichkeit.

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Der Weihnachtsmann geht mir auf den Sack.
Im Prinzip kann mir das ja egal sein, aber diese Figur hat ja nun so gar nichts mit dem eigentlich ja christlichen Fest zu tun. Am abartigsten finde ich die amerikanische Variante, wo dieser Heini, der seine rote Kutte bekanntlich wegen Coca Cola trägt, auch noch am Nordpol wohnen soll und mit irgendwelchen idiotischen Wichtel und Elfen und Zwergen oder so einem Zeug mit ihm übers Jahr die Geschenke fertigmacht und anschließend mit einem von Rentieren (ausgerechnet!) gezogenen Schlitten durch die Lüfte brettert und durch den Kamin kriecht und Geschenke verteilt. Naja, ist wenigstens konsequent konfessions- und religionsbefreit.
Aber wie erklärt man dann, daß es Kinder auf der Welt gibt, die es eigentlich besonders nötig hätten, aber trotzdem nichts bekommen? Ist dem Weihnachtsmann, wenn er Richtung Äquator heizt, nicht irgendwann zu warm in seinem Kaftan? Und warum stellen die Kinder diese Fragen nicht, warum Reiche viel und Arme wenig bekommen oder gar nichts?

Für das scheinbar religionskompatiblere Christkind gilt insbesondere die letzte Frage auch. Warum ausgerechnet der Religionsstifter den Gerechtigkeitsgrundsatz verletzt, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

Aber wie ist das eigentlich mit dem Christkind?

Rest vom Text

09:27 22.12.2009
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Geschrieben von

catweazle

Bj. 1972. Krankenpfleger. Verrückt.
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