RE: Das nächste Scherbengericht | 23.10.2018 | 05:00

Die Russen haben längst reagiert indem sie ihre Luftabwehrsysteme (S-500) so überlegen entwickelt haben dass eine Masse anderer Nationen, inklusive NATO-Partner Türkei und US-Partner Saudi Arabien, "schlange Stehen" um den Russen ihre Altsysteme (S-400, S-300) abzukaufen.

Da wird kein neues Wettrüsten draus. Da wird sich höchstens die USA finanziell beim Versuch ruinieren ihren vermeintlichen Status als "einzig verbliebene Supermacht" aufrecht zu halten.

RE: Schrumpft euch gesund! | 23.10.2018 | 04:36

Apropos "Gesund": Der nichtparitätische Sonderbeitrags für Arbeitnehmer zur Krankenkasse in Höhe von 0,9 Prozent kam am 1. Juli 2005 als Teil des Gesundheits- modernisierungsgesetzes von der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt(SPD) unter Kanzler Schröder(SPD).

Dass die SPD jetzt die Wiederherstellung der paritätischen Finanzierung als Beleg verkauft, dass sie Politik für das Volk macht, ist daher tatsächlich ne grandiose Volksverarschung.

Die SPD müsste sich stattdessen beim Bürger entschuldigen für die inzwischen 13 Jahre einseitige Beitragserhöhung, ausgerechnet zugunsten der bekanntlich "bitterarmen Deutschen Arbeitgeber"(tm).

RE: Magisches Denken | 18.10.2018 | 00:21

Der konservative, politische Flügel in der EU verliert mit den neo- bis erzliberalen Briten ein sehr wichtiges Schwergewicht, welches fast immer verlässlich und kategorisch sein veto einlegte wenn alle anderen Konservativen wegen dem öffentlichen Druck umknickten. Beispiel EU-weite Finanztransaktionssteuer.

Bleibt daher abzuwarten ob die konservative Mehrheit in der EU noch irgendwas aus dem Ärmel zaubert um das eigentlich unveränderbare Protokoll und den angeblich unabwendbaren Austritt abzuwenden oder die Verhandlungen mit gleichem Ziel zumindest um ein Jahr zu verlängern.

RE: Wandel durch Abschreckung | 16.10.2018 | 05:31

Es sind parteiübergreifende, große Mehrheiten, nicht die Regierungschefs!

Im US-Kongress, im Bundestag, im House of Commons in England, in Frankreich, Spanien und in Polen sowieso, würde keinem etablierten Mitglied dieser großen Mehrheit einfallen "Brücken" zu Russland zu bauen.

Trump, Merkel, Macron oder May sind ohne ihre Regierungs- oder Parlamentsmehrheit "lame Ducks", wie sich regelmäßig zeigt wenn sich die politischen Verhältnisse ändern wie bei den Midterms, im Bundesrat oder wenn wie bei Frau May die eigene Fraktion querschiesst.

Es ist verständlich sowas für einzelne Entscheidungen zu "Trump hat.." zu vereinfachen aber spätestens im Versuch einer systematischen Analyse wird es unzureichend.

RE: “Ein Symbol des Machtungleichgewichts” | 27.09.2018 | 03:24

Wie ist die Wohnraumpolitik überhaupt in das Innenministerium gekommen?

Darüber hinaus, wieso ausgerechnet zu Seehofer, der ja als bayrischer Ministerpräsident hauptamtlich für die Situation in München jahrelang die Verantwortung hatte.

Lobbyisten sind nicht das Problem sondern Politiker die aus ideologischen oder sogar privaten Gründen nach der Agenda dieser Lobbyisten regieren. Leider war das ja schon immer ein herausragendes Merkmal der CDU/CSU. Deswegen erneut die Frage:

Wie kam ausgerechnet dieses Themenfeld ausgerechnet unter Seehofer? Wieso ist sozialer Wohnungsbau plötzlich Sache des Innenministeriums statt des Bundesministerium für Arbeit und Soziales?

RE: Arbeitskreis Luftschlösser | 23.09.2018 | 03:35

Den Verteidigungshaushalt will die CDU/CSU doch bis 2025 auf JÄHRLICH 60 Milliarden steigern.

2017 betrug der 37 Milliarden. Also 8 Jahre Steigerung mal 23 Milliarden. Als Steigerung noch geteilt durch 2 macht 92 Milliarden Zuschuss bis 2025.

Wohnungsnot 5 Mrd mehr bis 2022.

Verteidigungshaushalt 92 Mrd mehr bis 2025.

(Ironie) Also diese 5 Mrd gegen Wohnungsnot bis 22, dass sind ja sogar über 1 Mrd mehr pro Jahr. Da übertreiben die nu aber wirklich!

RE: Noch liefert Kanada | 21.09.2018 | 02:30

P.S:

Zitat: "Für Ablieferung der ganzen Dolden ist der Arbeitsaufwand ähnlich wie bei Tabak. Bei der Ablieferung nur der Blüten entsteht ein Mehraufwand von ungefähr 15 Stunden pro kg nur für das Herrichten der Blüten. Bei einem Ertrag von 4 dt (400 kg) /ha ergibt dies ein Mehraufwand von 6’000 Akh. Dies ergibt ein Total von 7’200 Akh."

http://www.chanvre-info.ch/info/en/Industriehanf-und-die-Preise-der.html

RE: Noch liefert Kanada | 21.09.2018 | 02:12

Der legale Handel zieht mit seinen Fantasiepreisen die Verbraucher und Krankenkassen total über den Tisch.

Einerseits enttarnt der Anbau von Industriehanf mit seinen frei zugänglichen Statistiken diesen Betrug sofort. Beim Ernteergebnis pro Hektar findet man da z.B. 400 Kg(!) Dolden und Blüten, die in der Apotheke dann plötzlich 25€ pro Gramm kosten.

Pro Hektar Anbau also 400.000 Gramm a 25€, macht 10 Millionen Euro. Der durchschnittliche landwirtschaftliche Betrieb hat überigens 58 Hektar anbaufläche und Hanf wächst praktisch überall schneller als Unkraut.

Cannabis könnte das Kilo für 2,99€ auf dem Wochenmarkt verkauft werden und die Bauern würden damit noch Gewinn machen.

Wer steckt sich die 10 Millionen € pro Hektar ein und warum machen die Krankenkassen diesen sagenhaften, total offensichtlichen Betrug schon seit Jahren mit obwohl sie gesetzlich verpflichtet sind die Beitragsgelder effizient zu verwalten.

Ich will das Kilo roh für 2,99. Die Blüten suche ich mir dabei gerne selber raus wenn ich dabei 24.997,1 € spare.

RE: Krise als Dauerzustand | 16.09.2018 | 23:25

Leider hat sich Genosse Scholz vor 2 Tagen bei mir viel "verscherzt" indem er behauptete die Finanzkrise hätte den Bund bislang lediglich 30 Milliarden gekostet.

Zum einen ist das fraglos sehr oberflächlich gerechnet und z.B. Kosten der Kurzarbeit, Abwrackprämie, Steuerausfälle und ähnliches unter den Teppich kehrt.

Zum anderen hat Scholz höchstselbst die HSH-Nordbank verscherbelt und alleine dabei geschätzte 13 Milliarden € Steuergeld versenkt.

Letzteres betraf zwar tatsächlich nicht den Bundeshaushalt sondern primär den von Hamburg und Schleswig-Holstein. Dass er darüber garnicht mehr mit der Presse reden will, ist schon bedenklich für einen Bundesfinanzminister. Nu mit der Milchmädchenrechnung zu den Kosten des Bundes ist aber das Bedenken zur Gewissheit geworden.