Chewbacca

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RE: Dürfen Männer ausgeschlossen werden? | 26.03.2014 | 09:33

Da hier zwei Merkmalsausprägungen aufeinandertreffen, wird besonders offensichtlich wie individualrechtsfeindlich solche Quoten sind. Die beste Lösung, die im Gegensatz zu AGG keinen Zwang bedarf, wäre natürlich die komplette Abschaffung des AGG, da Privateigentümer das Recht haben zu diskrimineren und voll über ihr Eigentum verfügen dürfen, sonst wäre es kein Privateigentum bzw. für die taz genossenschaftlicher Besitz. Oder anderes herum: Gäbe es kein AGG, könnte die taz einstellen wen sie wollte und wenn ihre Genossinnen von Gender- und Diversityansätzen bei der Personalpolitik überzeugt sind, haben sie das volle Recht nur nicht-weiße, junge, nicht-hetereosexuelle Frauen, die behauptete oder reale Benachteiligung erfahren, einzustellen. Sie müssten dann natürlich mit den Folgen ihrer Entscheidung leben, z.B. öffentlicher Protest aufgrund von Diskriminierung oder sinkendes Niveau aufgrund unzureichender Qualifikation der Bewerberinnen. Genauso hätte ein Vegatierier das Recht nur Vegetarier einzustellen, genauso wie der Evangelikale keine Homos einstellen müsste, was sein volles Recht ist, natürlich ethisch-moralisch eher fraglich und höchstwahrscheinlich geschäftsschädigend.

RE: Ist echt schwierig, mit der Freiheit | 07.08.2013 | 09:40

Sie haben richtig beobachtet, Frau Gesche Joost hat überhaupt keine Ahnung von Internet (gut vielleicht etwas mehr als der analog-schlechtgelaunte Peer der Bär Steinbrück) und Netzpolitik, schon gar nicht von IT-Sicherheit. Das hat Herr Raab ja auch geschrieben, dass Joost nur "Designprofessorin" ist. Was die so als Designprofessorin macht, hier schönes Bild und nicht unsympathisch, leider lässt es die Ahnungslosigkeit erahnen: http://www.pressestelle.tu-berlin.de/fileadmin/a70100710/Medieninformationen/2008/TUB-Joost_Dr.Gesche109.jpg Am Besten ist Hadmut Danischs Kommentar zur Berufung von Frau Joost, der selbst Informatiker und Spezialist für Kryptologie ist: "Denn erstens kam – ich find die einfach zu lächerlich – Peer Steinbrück ja in seinem „Kompetenzteam” mit der Designprofessorin Gesche Joost als „Netzexpertin” daher, die offenkundig Quotenweibchen ist, Handys mit Glitzerfolie beklebt, und bis heute kein konkretes Wort gesagt hat und – wenn überhaupt – nur auswendig gelernte Sätze seichtester Allgemeinplätze auf blutigstem Laienniveau bringt und eigentlich überhaupt keine Ahnung hat. Will Steinbrück allen Ernstes mit einer ahnungslosen Designerin auf dem Gender-Trip als Internetministerin in diesen Spionagesumpf stechen? War Steinbrück (der ja bekanntlich auch kaum Ahnung vom Internet hat) die Tiefe des Problems nicht bewusst, hat er das Thema Internet so völlig falsch eingeschätzt, dass er es für ein Kaffeekränzchen-Thema hielt? Ideal um an eine Quotentussi vergeben zu werden, die er ja ohnehin ins Team nehmen musste, während die wichtigen Aufgaben an Männer gehen? Wo es ja – vermeintlich – eh nur um New-Age-Blabla und ein reines Jugend-Thema geht, und man damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann, der Jugend ihre Frauenquote und ihr Internetministerium, um Stimmen zu holen?" Die gute Frau ist ja sogar für eine Frauenquote in Talkshows...das erklärt alles über ihren geistigen Zustand und bedarf keiner weiteren Kommentierung. Links: http://www.danisch.de/blog/2013/07/01/die-spd-und-die-nsa/ http://www.danisch.de/blog/2013/07/03/die-krypto-geheimwaffe-der-spd-gegen-die-nsa/

RE: Flexiquotendämmerung? | 15.04.2013 | 11:35

"Jeder und Jede, die auf dem Feld der Geschlechterpolitik halbwegs "singen und beten" können, sieht, dass es eine Quote braucht. Die anderern randalieren, dass die Frauen jetzt wieder bevorzugt....jaja, kennt man schon. Progressiv-linke Männerkreise geben zu bedenken, dass Frauenförderung nur Eliten fördert und machen sich auf einmal zum Anwalt der armen unterprivilegierten Frauen, haha."

Nur weil jemand singen und beten kann und dabei noch etwas sieht, heißt das leider "Gottes" noch lange nicht, dass dies Prämissen oder Gründe zur Begründung von einer Frauenquote sind. Beim Freitag werden religiöse Handlungen doch sonst so kritisch beäugt. Des Weiteren stellt weder die Zuschreibung "progressiven-linken Männerkreise" noch die möglicherweise sogar richtige Bemerkung, dass dieselbigen sich zum Anwalt der armen Frauen machen, relevante Größen zur argumentativen und logischen Überprüfung mit deren Thesen dar.

RE: AfD gegen "Multikulti-Umerziehung" | 10.04.2013 | 16:06

Ist Ihr Buch "Die Maskulisten" in der Belletristik zu verorten?

RE: AfD gegen "Multikulti-Umerziehung" | 10.04.2013 | 15:46

Ich wollte Ihnen nichts unterstellen! Meine Güte...ich dachte, Sie seien von einem User zur Diskussion bei der AfD eingeladen worden(wo Sie gleich mit der Austrockung des brauenn Sumpfen drohen) , aber nehmen Sie meinetewegen Andreas Kemper gleich mit. Was heißt "wie Ihnen? Ich bin ganz und garnicht für die AfD, schon garnicht für einen Slogan a la "Multikulitumerziehung". Ich behaupte nicht, ich finde den Artikel von Herrn Kemper noch in Ordnung. Ist ja seine Meinung. Nur wird es dann bei seinen Büchern schon kritischer...da wird dann die Wissenschaft in Geiselhaft genommen.

RE: AfD gegen "Multikulti-Umerziehung" | 10.04.2013 | 14:42

Sollte ich Ihnen das Wort im Mund umgedreht haben, tut es mir leid. Feuer mit Feuer bekämpfen ist sonst nicht meine Art...! Spaß beiseite, ist doch eine nette Geste so eine Einladung.

RE: AfD gegen "Multikulti-Umerziehung" | 10.04.2013 | 14:22

Nein, dies war vllt. (oh nein) sogar nichts rechtsradikales von den Rechtsradikalen, sondern einfach eine zu tiefst demokratische Einladung zu einer Debatte (von Angesicht zu Angesicht), in der Argumente ausgetauscht werden, ein Für und Wider, ein Abwägen, ein Nichtpauschalieren, Verständnis für das Argument eines anderen, auch wenn es einem persönlich nicht passt...ganz im Sinne einer deliberativen, partizipatorischen Demokratie. Da wird dann sogar miteinander geredet, nicht nur über den anderen.

RE: AfD gegen "Multikulti-Umerziehung" | 10.04.2013 | 14:01

Bitte Herr Kemper, ich teile sogar einige Auffassungen von Ihnen respektive Bildungswesen. Aber bitte lassen Sie diese billige Rhetorik.

Die Linke und Grünen behaupten doch auch ganz dreist sie seien demokratisch!

RE: AfD gegen "Multikulti-Umerziehung" | 10.04.2013 | 13:20

Oder um die Argumentationslogik zu illustrieren, die zugrunde liegt:

Rechtsextreme hassen Großkonzerne.

Die Linke, Die Grünen, Andreas Kemper, der Familienunternehmer Schneider und der bayrischer Almbauer Hammerl hassen Großkonzerne.

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Die Linke, Die Grünen, Andreas Kemper, Familienunternehmer Schneider und bayrischer Almbauer Hammerl sind Rechtsextreme.

RE: AfD gegen "Multikulti-Umerziehung" | 10.04.2013 | 12:58

Angenommen Sie haben mit Ihren Behauptungen die AfD betreffend recht (ich finde die Formulierung auch nicht sehr toll), was ist dann damit erreicht? Eine meinetwegen populistische Forderung bzw Argumentation "Gegen Multikulti-Bildung" wird ja nicht dadurch entkräftet, dass dies auch jemand anderes fordert. Danach dürften Die Grünen, Die Linken bzw. alle Parteien im Bundestag nichts mehr sagen. Man sollte sich mit den Pros und Cons auseinandersetzen. Das wäre doch das richtige Gegenmittel für von Ihnen betitelte "Rechte".