RE: Zurück auf Grexit | 09.03.2016 | 19:04

Griechen, seid stark und tapfer wie 1941, die EU wird sich des "Flüchtlingsproblems" annehmen müssen, oder es wird keine EU mehr geben...dann allerdings habt ihr ein Problem...

RE: Vater aller Whistleblower | 05.03.2016 | 16:39

Geschmackloslos und dumm, der Kommentar.

Natürlich werden "Verräter" in autoritären Strukturen gnadenlos liquidiert. Das ist ja genau der Punkt. Sind die USA dort angelangt? Dort wo Verräter liquidiert werden oder auf unabsehbahre Zeit in KZ's wandern? Und wie stellt sich Europa dazu?

RE: Für einen sozialen Aufbruch | 02.03.2016 | 17:36

Es geht nicht mehr so weiter - gut- wenn es nicht so weiter geht, dann wird es nicht mehr so weitergehen. Aber offenbar geht es so weiter.

Und es muß so weitergehen, bis es nicht so weitergehen kann...

So lange die Menschen die Umverteilung des Wohlstands von unten nach oben aktzeptieren, so lange sollen sie umverteilen. Selber schuld.

Wehrt Euch. Wer sich nicht wehrt, hat es nicht besser verdient.

RE: Merkels Mission | 29.02.2016 | 23:09

Die technische Umsetzung wäre relativ einfach, die Finanzierung wäre günstiger als die Bankenrettung, die 2 Mio Flüchtlinge die momentan in der Türkei leben, könnten dem Obertürken abgenommen werden, womit ihm sein Erpressungsinstrumentarium genommen würde. Die 3 Milliarden, (und die Folgegelder) die an Erdogan fließen/fließen sollen, können sinnvoller investiert werden!

RE: Merkels Mission | 29.02.2016 | 22:43

"Und wenn in diesem System GR die EU Außengrenze nicht sichern kann, fällt es aus dem Schengen Raum."

Ja, so simpel ist das.

Griechenlands Grenzen können von den Griechen nicht "gesichert" werden. Die haben dafür nicht die ausreichenden Mittel. Sie könnten schießen, sonst nichts. Wenn Griechenland zu Europa gehört, muß Europa die griechischen Grenzen sichern. Sehr teuer!

Vorschlag zur Güte: Alle diese Menschen, die vor dem Tod flüchten, haben ein Menschenrecht auf Hilfe/Beistand aber kein Recht auf Immigration in andere Kulturräume. Warum kann Europa nicht ein paar Milliarden aufbringen, alle gefährdeten Menschen aus den bekannten umliegenden Krisengebieten auf sichere "schwimmende Inseln" einladen, umgebaute Containerschiffe von denen hunderte günstig zu haben sind, dort sind sie in Sicherheit vor Bürgerkrieg etc. Auf diesen "Rettungsinseln" können Asylanträge gestellt werden, können die europäischen Staaten geeignete Einwanderer auswählen und ansonsten ist der finanzielle Druck der Finanzierung dieser "Rettungsinseln" ein permanenter Ansporn für die Regierungen, die Fluchtgründe zu beseitigen, damit die Geretteten irgendwann heimgeführt werden können.

RE: Betrogener Betrüger | 19.02.2016 | 17:31

Hat natürlich einen gewissen Charme, Putin literaturwissenschaftlich eintüten zu wollen. Aber die Stoßrichtung ist doch offensichtlich: Aleppo in die Steinzeit bomben...Front National finanzieren...russische Soldaten auf der Krim...man weiß nicht, was er als nächstes tut...böse böse böse!

Also so was, es ist doch ganz klar zu erkennen: Putin wird genau das tun, was er glaubt, im Interesse des Erhalts der Russischen Föderation tun zu müssen. Er hat den Fehdehandschuh aufgenommen, den der Westen ihm hingeworfen hat. Er hatte jahrelang um die Gunst des Westens gebuhlt und jetzt ist er im Kampfmodus. Ukraine militärisch zum Westen darf Russland nicht erlauben, die Marinebasis in der Krim evtl abknipsen darf Russland nicht erlauben, Syrien zu kapern darf Russland nicht zulassen, die Islamisten in Syrien stärken um das Land vollends ins Chaos zu stürzen darf Russland nicht erlauben. Wenn die Finanzierung des Front National und anderer denn hilft, den expansiven Westen zu destabilisieren und zu schwächen, dann ist das ein legitimes Mittel der russischen Außenpolitik. Da hat er doch nur von den USA gelernt, die mit Hilfe vieler Milliarden die Ukraine destabilisiert haben indem sie u.a. die ukrainischen Nazis gefördert haben. Die USA haben noch ganz andere Verbrecher finanziert (in Syrien) wenn sie glaubten es nutze ihrer Politik.

RE: Der Irrglaube der Deutschen | 28.01.2016 | 17:09

Vollkommen richtig. Das Problem ist die ungleiche Verteilung des Wohlstands. So lange wir uns beteiligen an der Auspressung der dritten Welt zur Bewahrung und Mehrung unseres Wohlstandes, so lange wir (die "reichen westlichen Länder") Afrika und anderen Handelsverträge aufzwingen, die es ihnen nicht ermöglichen, auf einen grünen Zweig zu kommen, so lange wir (verkürzt gesagt) Waffen und Fertigprodukte für Rohstoffe geben, werden sie ihr Heil bei uns suchen, und wir haben nicht mal das moralische Recht, sie daran zu hindern. Das wird dann, wenn unsere Länder weiterhin die bestehenden (Flüchtlings)-Gesetze respektieren, dazu führen, dass Millionen und Abermillionen in die reichen Länder der Erde drängen, getrieben von (Verteilungs)-Bürgerkriegen, Naturkatastrophen etc. Dieser Prozess beginnt erst: die Verteilungskriege wurden mit der Zerschlagung der ölreichen Staaten durch die USA/UK/und Willige erst begonnen, er wird weitergehen. Wo es heute 60 Millionen Flüchtlinge weltweit gibt (UNO-Statistik), wird es in nicht allzuferner Zukunft hunderte von Millionen geben. Wenn die reichen Länder nicht alle Anstrengungen unternehmen, die Lebensbedingungen der ärmeren Länder zu verbessern, werden die Armen der Welt weiter ihr Heil in den reichen Ländern suchen, so lange (sie wären auch blöd, wenn sie das nicht täten) bis der Lebensstandard und die Verhältnisse in den heute reichen Ländern so weit herunter gekommen sind, dass eine Flucht in diese Länder nicht mehr attraktiv sein wird. Oder aber die reichen Länder werden sich zum internationalen Klassenkampf bekennen müssen und ihren Reichtum mit der Waffe in der Hand, mit Mauern, Stacheldraht und Selbstschussanlagen gegen die Armuts/Bürgerkriegs/Klimaflüchtlinge verteidigen müssen. Dieses Szenario mag sich jeder vorstellen wie er will.

RE: Obergrenze? Nein Danke! | 26.01.2016 | 16:23

Selbstverständlich dann, wenn ihm eine Anklage drohen würde, die eine Verurteilung zur Todesstrafe nach sich ziehen könnte

RE: Obergrenze? Nein Danke! | 26.01.2016 | 16:21

Doch, ich meine es sehr wohl ernst. Sind die Menschen aus Afghanistan/Syrien/Irak nicht verpflichtet, den Schlamassel in ihrem Land aufzuräumen, zur Not mit der Waffe in der Hand? Würde es nicht genügen, den Alten, den Frauen und Kindern zu helfen? Sollten nicht alle waffenfähigen Menschen ausgebildet, bewaffnet und zurückgeschickt werden? Was machen die tapferen Kurden/Kurdinnen in Rojava - syrisch Kurdistan? Sie kämpfen für ihre Freiheit! Selbstverständlich mit dem Risiko, sterben zu müssen. Das ist so in einem Krieg.