Chrisliegtindersonne

Bei herrlichem Sonnenschein, nettem Vogelgezwitscher und dem Rauschen eines kleinen Baches im Hintergrund einfach herumliegen, gequält von 1001 Fragen mit der Befürchtung, dass auch 1001 Nächte mir keine 1001 Antworten bringen
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RE: Chávez und die Medien-Terroristen | 13.09.2009 | 12:57

Ich bin kein grosser Kenner Venezuelas und der dortigen Presselandschaft, ich wollte nur davor warnen einfach nach dem Motto "der Feind meines Feindes ist mein Freund" zu verfahren. Wir sollten Chavez nicht immer nur verteidigen, sondern seinen Weg auch kritisch kommmentieren (z.B. sein Verhältnis zu Ahmadinedschad).
Zu Lenin: Ja er wurde zensiert, ja es wurde gegen die deutsche Linke gehetzt. Doch man sollte bedenken, dass Lenin schließlich selbst Zensor war, die alleinherrschaft der Partei brutal durschsetzte und die Tscheka gründete. Damit leitete er den Stalinismus quasi ein.
Das man keine Junge Welt am Kiosk bekommt, stimmt erstens nicht und zweitens würde eswenn daran liegen, dass sie einfach niemand kauft. Im kapitalistischen Kiosk wird nichts angeboten, was keine Nachfrage hat

RE: Chávez und die Medien-Terroristen | 12.09.2009 | 14:27

Ich find das seltsam.
In dem Artikel werden Ereignisse beschrieben, die vermutlich, die vermutlich so oder so ähnlich stattfanden. Diese Ereignisse haben durchaus brisanz und sind es wert darüber zu diskutieren und die eigene Meinung kundzutun. Stattdessen passiert hier folgendes: Es wird nicht ansatzweise über das Ereigniss gesprochen, es wird nur darüber geredet, wie einseitig die Medien darüber berichten. Über einseitige, parteieische Berichterstattung sollte man reden, aber man sollte hierbei doch bitte nicht die Ereignisse aus den Augen verlieren.
Vieleicht ist das so nicht ganz korrekt, aber für mich ist das was Chavez macht Lenin 2.0.

RE: Ihr sollt gestalten, nicht regieren! | 12.09.2009 | 13:50

Kapitalflucht ist ein hartes Wort. Narürlich wird nicht alles Kapital nich bei einem Prozent das Land verlassen, aber ein antiproportionaler Zusammenhang zwischen anwesendem Kapital und Besteuerung ist doch vorhanden. Da kann man eben nicht sagen:" Wir haben Kapital X im Land und wenn wird das mit Y besteuern bekommen wir Z", weil eben Y dafür sorgt wie sich X verhält.
"Ich halte es eh grundverkehrt, allen den roten Teppich auszurollen, die "Kapital" versprechen."
Natürlich ist das grundverkehrt, weil die Gesellschaft grundverkehrt ist. Aber damit ist eben auch ein Mitspielen im Standortwettkampf und Börsenlotto schon falsch. Du bist bestätigst in meinen Augen, die These das dieLinke die Globalisierung nicht wahrnimmt. Da du das Wort Propagande so schon einsetzt sollterst du vieleicht bedenken, das es nicht nur Neoliberale Propaganda gibt

RE: Ihr sollt gestalten, nicht regieren! | 10.09.2009 | 20:44

Generelles: Ich bin erstens grad inden erstn zivi-wochen und muss sehr viel arbeiten und bin dannachsehr erschöpft und gehe früh ins Bett. zweitens ist mein rechner vorhin futsch gegangen und ich werde die nächsten tage keinen eigenen rechner haben. Daraus folgt ich werde eventuell verspätet auf Beiträge antworten.
@ mh:
mit jeder Steuer die die Linke einführt, wird weiteres Kapitaldas Land verlassen, eben globalsisiertes Kapital und Standortwettkampf

RE: Ihr sollt gestalten, nicht regieren! | 10.09.2009 | 20:13

Ich habe Albrecht Müller sehr lange gelesen,und auch er wiederholt sich immer wieder, plappert nach, sich selbst, Keynes, Brandt, und was weiss ich wen noch.
Okay ich gebe es zu, ich bin 19 Jahre alt, habe schon viele Sachen geglaubt und glaube jetz noch Sachen die falsch sind. Ich bin mittlerweile der Ansicht, Müllers Ansatz, der sozialdemokratische Ansatz ist falsch. Das liegt nicht daran, dass ich nicht drüber nachgedacht habe undauch nicht daran das ich zuviel Focus gelesen habe. Es ist vielmehr so das ich der Ansicht bin,dass erstens der sozialdemokratische Ansatz nicht weit genug geht: der kapitalismus hat weit mehr als eine Gerechtigkeitslücke. Und zweitens kann die Linke eben diese Gerechtigkeitslücke, die sie ohnehin zu keinem Zeitpunkt wirklich im Griff hatte, jetzt umso weniger schließen, weildas Kapital eben international ist, und da kann Lafontaine noch so zetern,es wird daran nichts ändern.
Die Linke behauptet im Feldzug gegen den Neoliberalismus, einfach plump das Gegenteil, von dem was der Neoliberale sagt.Da werden Schulden eben einfach mal positiv, weil es eben ja noch viel zu wenig ist,wenn man nur 30% des Staatshaushaltes oder so für den Schuldendienst aufwenden muss, freilich ohne auch nur einen Cent zurückzuzahlen. Das Programm der Linken ist jediglich die andere Seite der kapitalistischen Medaille. Die Geschichte wird zu einem ewigen Kampf zwischen den "bösen" Kapitalisten und dem "guten" Arbeiter. Eine Alternative wird so von der ach so großen "Alternative" selbst undenkbar gemacht. Die Linke erkennt nicht wie der Sozialstaat durch eine permanente, vor allem technologisch bedingten Erhöhung der Arbeitslosen und der zunehmende Standortwettkampf, unmöglich und damit das Programm der Linken überflüssig wird. Das heisst aber nicht den Kopf inden Sand stecken, sondern wirkliche Alternativen schaffen, in denen Menschen LEBEN können

RE: Ich gestehe: Ich bin schuldig | 28.08.2009 | 23:57

ich hoffe doch so weit ist es noch nicht gekommen, und wenn doch.. tja... dann wander ich eben aus :P

RE: Ich gestehe: Ich bin schuldig | 28.08.2009 | 23:56

naja ich bin ja kein asket, ich wollte nur diesen Konsum der nicht mehr dazu da ist WIRKLICHE Bedrürfnisse zu befriedigen sondern einfach nur noch zur Rettung der Konjunktur gepredigt wird zu kritisieren, weil da einfach zeigt wie wen ig die Ökonomie noch mit den Interessen der Menschen zu tun hat

RE: Flimmern und Rauschen | 11.08.2009 | 21:35

Ich denke in der Hinsicht hast du recht. Mein Beitrag wäre vor 20 Jahren wohl aktueller und zutreffender. Aber ähnliches wie ich es hier für den Fernseher geschildert habe, trifft mindestens genauso auch z.B auch für Videospiele aller Art zu. Genauso wie viele ältere Menschen vor dem Fernseher hängen, verbringt ein großer Teil der Jugend ihre Zeit mit Videospielen ( ich selbst war eine Zeit lang süchtig nach einem Online-Rollenspiel namens Guild Wars, in das ich mehr als 2000Stunden geschmissen habe). Die Videospieler sind zwar im Gegensatz zum Fernsehenden auf eine seltsame Art und Weise aktiv "handelnd", aber eben in einer Welt aus Bites.
Chat und Handy sind auch tolle Sachen, sie können super zur Absprache und so weiter verwendet werden, aber wenn dafür das wirkliche Zusammentreffen und wirkliche Unternehmungen flöten gehen, dann habe ich die Befürchtung, dass das ganze zu einem Fluchtpunkt, einem bloßen Zeitbertreib wird, der mehr und mehr gesellschaftliche Aktivität und Praxis verhindert. Es spricht eben auch nichts dagegen z.B. ein Online-Spiel zu "zocken"; dies kann echt gesellig sein, nur muss eben von Anfang an klar sein, wo die Grenzen sind damit eben der Draht zur gesellschaftliche Umwelt nicht verloren geht.
Ich bin kein Feind von Technik, nur ich bin der Ansicht, das Technik negative Tendenzen aufweisen kann.
Was ich auch noch bemerken möchte ist, dass für viele das Leben mehr und mehr aus einem Kreislauf aus Pflicht ( Arbeit, Schule) und Zeitvertreib besteht, aber aktives Gesellschaftliches Handeln und Schaffen ( welches zum Teil auch in Zeitvertreib und Pflicht enthalten sein kann, aber nicht nur) sehe ich nur noch wenig und dies ist nicht zuletzt auch Resultat eines falschen Gebrauchs von Technik, der natürlich auch im Kontext gesellschaftlicher Verhältnisse steht

RE: Vegan = human | 19.07.2009 | 18:05

also heute wird es von nettem Personal aus großen Behältern in Schalen gefüllt und man nimmt es sich dann. ich gebe zu nicht wie im 5 Sterne Restaurant oder wie Zuhause bei Mutti, aber durchaus eine wohlschmeckende Mittagsspeise

RE: Vegan = human | 19.07.2009 | 16:54

es ist nicht brechts wort, es sind die Worte die er Peachum in den Mund legt