chrislow

Wenn alle sind, wie sie sind, dann ist es die Normalität?
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RE: Wow, so sieht das also aus | 27.10.2016 | 17:45

Frau Baureithel, falls sie lesbisch sind, sollten sie ihre Orientierung nicht dazu aufwenden, um dem Gegenteil ihres Liebeszieles zu erklären, wie "scheisse" er doch ist und wie lebensunwert er doch ist. Gemeint sei der Mann, der gemäß einer Lesbe eben nicht das Ziel ihrer Liebe sei. Man (Frau) mag das eine Lieben, deshalb muß man das Andere nicht hassen - so wie sie etwa und viele andere.

Das absurde sei ja, dass die Lesbe mit dem Manne allerhand gemein hat. Gar ohne den Mann gar nicht Lesbe sein könnte.

Und Dunkeldeutschland ist Teil dieser Republik. Auch Menschen und auch soweit zu achten, wie sie es von denen erwarteten. Ich kann nicht leiden, wie Menschen, wie sie, auf das motzen, was sie schon früher nie leiden konnten, obwohl es früher den Grund (Flüchtlingswanderung) noch gar nicht gab. Das ist der Grund, warum die Dunkeldeutschen ihren guten Willen verloren und sich auf den Tod nicht mehr mit diesem Establishment abgeben wollen. Zu oft nämlich wurde von Leuten, wie sie etwa, auf sie herrabgeschaut - auch ohne deren jetzige Hauptkritik an der Deutschen Welt (Flüchtlinge, die willkommener sind, als deutsche).

Vielleicht gehen sie mal insich und rekapitulieren sie ihre Weltsichttendenz. Wäre schön, wenn das gar öffentlich in einem tollen Artikel geschähe.

Anyway, soweit mein Teil dazu.

RE: Der Politik entfremdet | 21.10.2016 | 23:40

und eben auch so angesehen werden - abgehoben, hochnäsig. Das ist mein Gefühl dabei.

Naja, und der versprochene "Aufstieg" und die damit verbundene Besserung deren Lebensinhalte und verhältnisse, die bei ihnen nicht eintreten - die Lüge hier also: Das es für alle möglich sei. Denn das ist es nicht und nur dijenigen, die zuerst kommen schaffen es, woraufhin für den Rest kein Platz mehr ist.

RE: Der Politik entfremdet | 21.10.2016 | 23:30

Das klingt interessant, was Tino Heim dazu erklärt.

Das sich Pegida (und vielleicht auch die AFD) ständig auf Medien und Politikbetrieb stürzen, und dann alles Lüge nennen, versteht sich ja daraus, weil Pegida-Angehörige in den Medien nur als Pöbel und Dunkeldeutsche vorkommen, sie sich aber viel lieber auch als Mitglied der Gesellschaft sähen. Die "Lüge" sei dabei eben die Nichtexistenz ihrer Existenz als gleichberechtigte Mitglieder der Geselslchaft, anstatt als Blitzableiter für elitäre Gutmenschen-aggressionen und als Empfänger arroganter Menschenverachtung und Ignoranz. Der kleine Mann begehrt auf, weil er nicht mehr verachtet werden will - nicht nur wegen der Proteste gegen Zuwanderung, sondern auch im Alltagsmiteinander, in dem die meisten dieser Anhänger am unteren Ende der Nahrungskette am Boden hinter der Schönheit des Gutmenschen herkriechen.

RE: Alle gegen sich selbst | 21.10.2016 | 23:08

Was ist denn das Projekt DiEM25_DE? Ich kann online weiter nichts dazu finden.

RE: "Das Recht des Mannes auf Vollverschleierung" | 21.10.2016 | 23:06

Das die Aktion bei Plasberg eine Art Tiefpunkt der Kommunikation war, beweist allerdings auch, das die Wirkung von Vollverschleierung in der Öffentlichkeit eben destruktiv ist. Sie verhindert Kommunikation - vor allem die nonverbale, weil sie ihrem Gegenüber nicht ins Gesicht sehen können, wie wir das so machen, wenn wir mit anderen sprechen.

Für mich war das also eine nicht zu ersetzende "Performance" zum Thema Zwischenmenschlichkeit.

RE: Augstein und der Friedefürst der Finsternis | 21.10.2016 | 22:55

Das ist aber sehr Visionistisch. Das, was ihr da bezüglich Nordkorea in der Zukunft erwartet. Anyway, ich glaube, das Nordkorea von allen Problemen, die Trump haben wird, am wenigsten interessiert.

RE: Augstein und der Friedefürst der Finsternis | 21.10.2016 | 22:47

Augsteins Vision kommt auch mit seltsam vor. Zwar konnte ich mich in dieser Vision einen Augenblick angenehm hineinfühlen, aber um welchen Preis müsste man das erkaufen? Und überhaupt: Stimmt die Vision überhaupt? Man kann nur hoffen, dass er von den richtigen Beratern umgeben sein wird. Und auch noch auf sie hört.

Hat man bei Trump wenigstens ein Gefühl, das irgendetwas an ihm ein verlässliches Bild ergibt - eine Konstante, die nicht nur aus dem Sprücheklopfen besteht? Etwas, dessen Pfad er nicht verlässt? Ich weiß das nicht, weil ich den Wahlkampf nicht beobachte. Zu viele hohle Aussagen sind mir in Erinnerung - von dem, was ich dennoch mitbekam. Etwa er sei deren Stimme.

Amerika stark machen ist dabei auch so ein Ding, das man derzeit kaum verlässlich verorten kann, was es denn letztlich bedeuten wird. Das kann eben vieles heissen. Das er kein Interesse am Militär hat, sagt es jedenfalls nicht aus.

RE: Von Politik und Tatsachen | 21.10.2016 | 22:03

Ich habe ja bezüglich des Rechtspopulismus eine geheime Hoffnung.

Wenn ich mich erinner, wie das damals anfang der 90´ger gewesen war, als es eine Zeit lang ein ähnliches (aber viel geringeres) Problem mit Rechts-Parteien gab, so war das so, dass diese Zeit damals so 2-3 Jahre andauerte und dann wurde schon nicht meh rdarüber gesprochen - vergessen und wohl auch erledigt war, was gewesen. Echte Lehren daraus gezogen? Wohl nicht, das Problem wurde einfach ausgesessen - neben der üblichen Stellungnahme und Bekundung, ob der Widerwärtigkeit des Ganzen.

Dieses Mal ist es aber etwas anders. Erstens ist es kein reines Deutsches Problem, sondern das ist global, dieser neue Rechtsruck. Mir scheint allein China und Kanada sind da untangiert. Aber China ist da ja wegen des Diktatorischen Beigeschmacks an anderer Stelle zu kritisieren.

Zweitens geht es im Inhalt nicht allein um "Ausländer". Das Problem ist viel komplexer. Es geht um viel mehr. Zuwanderung und die Perspektive einer Islamisierung. Um Kultur und Tradition und um deren Ungestörtheit. Und es geht um (wie oben im Artikel angesprochen) die Fähigkeit überhaupt Imaginieren zu können. Diese Fähigkeit ist irgendwie nahezu schlagartig verschwunden. Oder man hat von den üblichen Imaginationen, die da so in den Medien vorkamen, die Nase voll und will davon endlich nichts mehr hören, bis gewisse Bedingungen erfüllt sind. Etwa die Imagination einer Gemeinschaft - die ja erheblich zerfallen ist, wie man an den vielen Splittergruppen erkennen kann und auch daran, dass es vielleicht tatsächlich eine neue Volkspartei gibt - und nicht nur eine neue Partei, die sich gerade so über Wasser halten kann. Wir hatten sogar noch eine zweite neue Partei. Nämlich die Piraten, die erstaunlicherweise eine bisher für die Politik ganz neue Volksgruppe zugeschrieben werden kann - nämlich einer wesendlich jüngeren Gruppe unserer Gemeinschaft - die Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sowas nach vielen Jahrzehnten politischer Landschaft zu sehen, erscheint wie ein Wunder.

Nun, während die Piraten vielleicht noch Zukunftsvisionen hatten, ist es bei der AFD derzeit noch völlig anders. Deren Inhalte umfassen ausschliesslich die Gegenwart und die Vergangenheit. Also rückwärtsgerichtet. Falls die AFD überleben will, muß sie das zwingend ändern, sonst wird sie in der Versenkung verschwinden, wie die NPD oder die Republikaner in den 90´gern. Und im Grunde hat sie wahrscheinlich auch das Zeug dazu, die AFD, im Gegensatz zu den Pepublikanern damals. Man wird sehen.

Aber meine Hoffnung war, dass sich die Mitte, die da so flegmatisch und willensbefreit dahinvegitiert, aber die Mehrheit repräsentiert, und überheblich von Dunkeldeutschland spricht, als ob es Kellerasseln seien und keine Menschen, mit den Leichen der Gemeinschaft mehr beschäftigt, als ihnen Geistlosigkeit zu attestieren.

Bisher ist das aber noch nicht geschehen. Die Politik scheint es erneut, wie sie es normalerweise immer macht, mit Aussitzen zu versuchen. Ich hoffe, das es dieses Mal nicht funktioniert. Und es ist auch keine produktive Lösung, wenn die etablierten Parteien eine neue Imagination für eine zukünftige Gemeinschaft genauso zu erzeugen versuchen, wie es bisher immer getan wurde. Damit wurden die Leichen im Keller der "Schöne Welt" ideologie leider immer wieder durch die sowieso eintretenen Erfolge nur unsichtbar gemacht und nicht beseitigt.

RE: Die Mär von der Objektivität | 19.10.2016 | 20:48

Es war mir nicht möglich, deinen Beiträgen hilfreich zu folgen. Daher "nicht so gut gelaufen".

ich verstand letztlich auch nicht, wo das Problem liegt.

Was man nicht "abändern" kann, muß man irgendwie anders hinehmen lernen. Oder Möglichkeiten finden, um damit anders umzugehen. Das ist natürlich nur die theorie der Strategie. In der Realität kommt man schnell an seine Grenzen, weil da auch das Kommunikationsproblem besteht - nämlich, dass dich die Leute nicht verstehen können, weil deine Perspektive sich in deiner Schreibe niederschlägt und für Verwirrung sorgt.

RE: Die Mär von der Objektivität | 18.10.2016 | 17:50

Hmja, ich hab schonmal versucht, deine Beiträge zu lesen. Das ist nicht so gut gelaufen.

Wenn es nur um weltliche Ereignisse und Verhältnisse geht, dann kann ich dir kaum folgen, denn die Welt ist voller Probleme und Sonderlichkeiten. Man muß halt mit umgehen lernen.

Falls es etwas besonderes sei, was etwa mit dir selbst passiert ist, das wäre dann doch sehr interessant. Denn mir ist auch allerhand passiert un dich habe interesse an Erfahrungsaustausch.