chrislow

Wenn alle sind, wie sie sind, dann ist es die Normalität?
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RE: „Die Konzerne tun viel zu wenig“ | 22.09.2016 | 10:35

Diese Frage stellt sich wirklich.

Aber landläufig wird mit diesem "Tun" schlicht nur das Anbieten von Arbeitsplätzen verstanden. Das ist für das Attribut "für die Gesellschaft etwas tun" zu wenig.

Durch die nun schon seit etwa 30 Jahren andauernde populistische Strategie bezüglich der Arbeitsplatzerhaltung (oder Neuerstellung) in der die Vollbeschäftigung als schönstrahlendes Ideal, einzige Möglichkeit der Teilnahme an Gesellschaft und eh einzigste Strategie dargestellt wird, scheint man sich wieder landläufig damit zufrieden zu geben.

Leider ist unter den modernen Anforderungen an Effiziens in dieser Vollbeschäftigung keine echte Teilnahme an Gesellschaft möglich. Man ist schlicht Arbeitstier... Sklave. Das Versprechen bezüglich Teilnahme an Gesellschaft wird so nicht eingelöst.

RE: „Die Konzerne tun viel zu wenig“ | 22.09.2016 | 10:22

Zitat:

"Wie geben wir Langzeitarbeitslosen oder auch jungen Menschen ohne Abschluss eine gute Perspektive am Arbeitsmarkt?"

-> Ja, wie kann das geschafft werden? Wie kann diese "Perspektive" gefunden oder erzeugt werden?

Solche Sprüche kann man zu jeder Zeit von irgend jemandem hören. Passieren tut aber leider nie was wirklich erfolgreiches.

Liegt offenbar daran, das man diese erklärte "Perspektive" eben unterschiedlich aufnehmen und verstehen kann. Was für den Einen eine wirklich gute Perspektive sei, ist für den, der die Perspektive nutzen soll, eben doch keine hinreichende "Perspektive".

Zum Beispiel ist "Mindestlohn" wirklich nicht für diese erwünschte "Perspektive" hinreichend. Aber das interessiert niemandem, der operativ an diesen Perspektiven zu arbeiten hat, die da hergestellt werden sollen, damit andere Menschen davon wirklich erfüllend profitieren.

Diese Perspektiven wirklich so zu gestalten, dass die Menschen dann tatsächlich erfüllend profitieren, darauf würde sicher neimand kommen, weil dann die Frage auftaucht, womit die das denn verdient hätten - so viel (Lohn oder Vertragszusgeständnisse oder ähnlich).

RE: Der Hofstaat der Mitte | 22.09.2016 | 10:04

Wie verdreht nimmst du denn die Welt wahr? Selbstverständlich hat die Putzhilfe 1x die Woche mit "dienen" zu tun. Und somit ist die Putzhilfe ein Diener.

Es geht mir nicht um Ausreden, sondern um Argumente gegen Zwangsarbeit. Aber solche Feinheiten nimmt der dumpfe Rezipient nicht wahr...

Ich empfehle dir, dich zum Thema entsprechend zurückhaltend zu verhalten, denn offenbar kommt bei dir nur scheisse bei raus, wenn du den Mund aufmachst.

RE: Der Hofstaat der Mitte | 12.09.2016 | 17:22

Darum geht es ja nicht. Es geht darum, dass neben der Tatsache, dass es solche Jobs offenbar immer mehr gibt, das Szenario sich entwickelt, dass man ja, wenn man sonst keine Arbeit hat, eben solche machen könne... also keine Ausrede mehr hat, wenn man keine Arbeit zu finden scheint. Auf Deutsch: Werde Diener... das geht immer. Es entsteht also der Zwang sich solchen Arbeitsverhältnissen zu unterwerfen.

Wollen wir sowas? Wirklich?

RE: Keine Befreiung, nirgends | 12.09.2016 | 17:05

Mannomann, ... nimm die Email und bleibe im Schatten. Ich will was lernen - weiterkommen. Aber hier wie anderswo kommt keiner zur Sache... weil im Schatten bleiben wollen und solch Ausreden.

Wahrheiten aussprechen ist die einzige Chance.

RE: Perlen der Propaganda (5) | 12.09.2016 | 16:26

Wieso sollte hinter der Zeitung kein kluger Kopf stecken, wenn die Zeitung selbst "Volksverdummung" sei?

Es geht doch um den Prozess des "Verdummens". Also ist entsprechend dem Memes (Kluger Kopf hinter dieser Zeitung) sogar mehr als ausreichend "Verdummungsbandbreite" vorhanden. Auf Deutsch: Dümmer geht immer (und leicht) - schlauer eher weniger umstandslos.

Man stelle sich vor, hinter dieser Zeitung sitze üblicherweise ein beispiellos dumpfer Kopf. Da wäre Verdummung ein unmögliches Unterfangen...

RE: Keine Befreiung, nirgends | 12.09.2016 | 15:32

Und doch scheinst du alles schon analysiert hast.

Die Dinge verändern sich nur dann, wenn ich die Faktoren kenne... und natürlich was dagegen tuhe.

Ich rede hier auch nicht über irgendwelche Widrigkeiten des normalen Alltagslebens, sondern über unsichtbare Manipulationen, die erhebliche Folgen haben. Deine nicht mehr zu steigernde Bitterkeit lässt mich vermuten, dass deine Analyse komplett ist. Kann ja nur.

Oder ist die Bitterkeit nur Ausdruck der vorzeitigen Resignation? Quasi der Beginn des Abfindens mit der Situation?

Wenn ja, dann muß ich dir unterstellen, dass du ein Weichei bist.

Ansonsten kannst du mir schon ein Paar Einzelheiten betreffend deiner Analyse mitteilen. Im Zweifel auch direkt an diese Mail: cgfreeandeasy@arcor.de

RE: Keine Befreiung, nirgends | 05.09.2016 | 07:59

Würdest du noch so sprechen, wenn du der Geschädigte wärest?

Würdest du dann noch so erhaben darüber reden?

RE: Was nach der Burka kommt | 04.09.2016 | 18:59

Na, keine kann das.Verändere die Statistik, in dem nicht geflogene km, sondern Anzahl der Strecken einbezogen wird. Dann bekommst du umgeghend ein anderes Ergebnis.

RE: Kalkulierte Demütigung | 03.09.2016 | 09:27

Genau, nicht entmutigen lassen von so einem merkwürdigen Menschen und seinen pseudo-plausiblen Kommentaren.