Christian Füller
Ausgabe 4016 | 07.10.2016 | 06:00 93

Akute Todessehnsucht

Linke Ohne Not bricht das Fraktionsduo Wagenknecht/Bartsch einen Machtkampf mit der Partei vom Zaun

Im Moment ihres Berliner Triumphes bei der Landtagswahl scheint die Linkspartei auf Bundesebene von Todessehnsucht befallen zu sein. Die beiden Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch schritten zum Angriff auf die Parteispitze. Das ungleiche Duo will die Linkspartei bei der Bundestagswahl anführen – das zumindest verkündeten sie vergangene Woche. Das selbsternannte Spitzenteam pokert extrem hoch. Denn eigentlich ist es die Sache der Parteivorsitzenden, die Spitzenkandidaten vorzustellen. Ein Analyse in drei Kapiteln.

1. Endlich wieder Politik

Wer sich die Reaktionen zu Gemüte führte, die auf Wagenknechts und Bartschs Attacke im Parteivorstand folgten, den befiel ein Gefühl der Befreiung. Endlich geht es wieder um Machtpolitik in der Linkspartei! Soll heißen, jetzt ist Schluss mit dem gelangweilten Herunterbeten von komplizierten Papieren. Denn Politik besteht nicht nur aus Prozeduren und Positionspapieren, es ist vor allem ein Kampf um die Macht. Oder noch besser: Es geht um den Mut und die Freiheit, den Mitstreitern ein Angebot für eine bessere Politik zu machen. Eine Machtperspektive zu bieten. Was die schlagende Alternative ist oder worin die größte Chance besteht, liegt natürlich stets im Auge des Betrachters. So haben verschiedene Gruppen der Partei die selbsternannten Spitzenkandidaten sogleich mit viel Text beworfen. Allen diesen Äußerungen war eines gleich: Sie waren ehrpusselig und langweilig. Inhaltliche Analyse oder schneidende Replik: Fehlanzeige. Selbst die gehörnten Personen an der Spitze, Katja Kipping und Bernd Riexinger, wirkten wie paralysiert. Es gebe ein verabredetes Prozedere, an das halte man sich – das war zunächst alles, was der überrumpelten Kipping als Gegenoffensive einfiel. Eine Riposte, ein Gegenangriff zum Machterhalt, sieht anders aus.

2. Ein vorbereiteter Putsch

Da wundert es nicht, wenn die Aktion im Parteivorstand der Linken in der vergangenen Woche wie ein vorbereiteter Putsch anmutet. Alexander Ulrich, Linksparteichef aus Rheinland-Pfalz, ergriff das Wort, um zu erörtern, ob nicht die Basis über die Spitzenkandidatur entscheiden solle. Er plädierte dabei für das Duo Wagenknecht/Bartsch, berichteten Teilnehmer der Sitzung. Das konnte niemanden verwundern. Hatte sich Ulrich doch kurz zuvor in Rheinland-Pfalz einen formellen Beschluss seines Landesverbandes vorfabriziert. Nach Ulrich bot Parteichefin Kipping drei Modelle an, wie und wer die Linkspartei in der Bundestagswahl 2017 anführen könnte. Kipping/Wagenknecht, Bartsch/Wagenknecht oder ein Spitzenquartett. Da traf es sich, dass Bartsch und Wagenknecht sich nicht ganz zufällig im Karl-Liebknecht-Haus eingefunden hatten. Sie machten deutlich, dass es für sie nur ein Modell bei der Bundestagswahl geben kann: eine Doppelspitze aus ihnen selbst. Die Ohrfeige für die beiden Spitzenleute der Partei konnte man von der Parteizentrale bis hinüber zur Volksbühne hören. Riexinger, so war zu hören, habe die überraschende Attacke arg mitgenommen. Vielleicht gibt es kein überzeugenderes Testat dafür, dass der Verdi-Kämpfer aus Stuttgart, der bei der letzten Landtagswahl in Baden-Württemberg ein äußerst schmales Ergebnis eingefahren hat, für eine Spitzenkandidatur nicht der Richtige ist. Beim Kampf um die Macht sollte man schwindelfrei sein.

3. Letztes Aufbäumen

Freilich könnte es aber auch sein, dass gar keiner der vier Spitzenleute die Zukunft der Linkspartei darstellt. Der Mut der beiden Angreifer auf die Parteichefs steht in umgekehrtem Verhältnis zu ihrer Machtbasis in der Fraktion. Der stehen sie zwar geräuscharm vor. Aber die Geräuschlosigkeit soll auch mit konzeptioneller und inhaltlicher Armut einhergehen, heißt es. Wagenknecht und Bartsch haben mit ihren Flügeln der Linken und der Reformer nur dann eine Mehrheit, wenn sie ihre eigentlich unvereinbaren Pole zum Zwecke des Machthandwerks zusammenspannen. Bartsch kontrolliert den Fraktionsapparat, die telegene Wagenknecht besorgt das mediale Geschäft. Das Modell der beiden Antipoden wird in der Fraktion Hufeisen genannt. Oder weniger freundlich: Beutegemeinschaft zum Erhalt der Macht.

Die Auftritte Wagenknechts lösen regelmäßig Widerwillen in der Fraktion aus. Damit sind nicht nur ihre stark rechtsdrehenden Äußerungen über das Gastrecht von Asylbewerbern gemeint. Ihr Gespräch mit der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wird irgendwo zwischen Wut und Resignation kommentiert. Das Signal eines solchen Gesprächs mit Frauke Petry wird als verheerend empfunden – da mochte Wagenknecht noch so sehr fauchen, „es gibt keine Überschneidungen, Frau Petry“. Für die Anhänger einer erneuerten Linken zählt das riesige Bild der beiden Spitzenfrauen von Linkspartei und AfD, garniert mit der charmanten Zeile: „Wir sollten öfter miteinander reden.“ Sollte da etwa ein neues Hufeisen heißgeklopft werden?

Die unproduktive Machtteilung zwischen den beiden Fraktionschefs lässt sich auch als letztes Aufbäumen der alten Linken lesen, die aus PDS und WASG zusammengedengelt wurde. Die gesellschaftliche Analyse bei beiden Politstümpfen stimme nicht mehr – weder im Osten noch im Westen. Im Osten läuft der Partei in Scharen ein Teil ihrer Klientel zur AfD davon. „Die werden und wollen wir nicht zurück haben“, sagt ein Bundestagsabgeordneter. Sie trauerten der DDR nach und hätten Angst vor der Moderne. Aber die DDR sei definitiv nicht mehr das Referenzsystem. Es wird verwiesen auf den starken Zulauf junger Parteigänger und Wähler, die Antworten auf die prekären Verhältnisse von einer Million Soloselbstständigen und digitalen Nomaden suchen. Die Formeln von Sahra Wagenknecht, die auf die böse Agenda-SPD gerichtet seinen, passten nicht zu dieser Situation. „Wenn man so will, schauert es auch ihr vor der Moderne“, sagt ein Abgeordneter. „Sie ist nicht zukunftsfähig.“

Aber wo ist das Neue? Beinahe einhellig wird auf ein Papier des Abgeordneten Jan Korte verwiesen, das er kürzlich für die Luxemburg-Stiftung geschrieben hat. Er fordert, „wieder mehr Klassenanalyse in die Strategie der Linken zu bringen“. Aber er bleibt dort – anders als Kipping/Riexinger – nicht stehen, sondern spricht eine Warnung aus. „Keinesfalls darf dabei allerdings der Fehler gemacht werden, in eine dogmatische Sicht des Haupt- und Nebenwiderspruches zu verfallen.“ Kortes Text ist eines jener raren Stücke aus der Linken, die so etwas wie emotionale und intellektuelle Empathie enthalten: Es gibt kein Zurück, schreibt er den Wagenknecht-Anhängern ins Stammbuch, „keinen Bezug auf die Nation, keinen Rabatt bei der Menschenwürde, keine ‚Arbeitertümelei‘ und keine Vernachlässigung von Konflikten jenseits der Lohnarbeit“. Die Linke müsse eine Politik machen, „die die kleinen Träume der Menschen in den Mittelpunkt stellt“. Es gehe um die Verbindung zwischen wackeren Kämpfern für Minderheitenrechte und ökonomisch Depravierten, die dennoch versuchten, „würdevoll durch das Leben zu kommen“.

Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 40/16.

Kommentare (93)

balsamico 07.10.2016 | 09:11

Es wäre gut, wenn sich DIE LINKE ein paar grundsätzliche Gedanken darüber machen würde, wie sie wahrgenommen wird. Ich, z.B., nehme ihr Personal als angepasste Leute wahr, die zwar von sozialer Gerechtigkeit reden, aber nicht sehr überzeugend, diskret gesagt; ein Club von Biederfrauen und Biedermännern, die von sich überzeugt sind und sich v.a. um sich selber drehen. Warum sollte man eine solche Partei wählen? Was würde sich ändern, wenn es DIE LINKE nicht gäbe? M.E. nichts. Eigentlich ist sie überflüssig. Links-sein und danach zu handeln ist etwas anderes als das, was diese Partei vorgibt zu sein und zu tun.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 07.10.2016 | 10:03

Eigentlich ist sie überflüssig.

sehe ich insofern anders, weil unter den gegebenen parlamentarischen verhältnissen ein politischer richtungswechsel nur über die institutionelle linke für mich möglich ist. wenn ich auch das repräsentative system kritisiere, aber was nützt antiparlamentarische fundamentalkritik, wenn sie an real existierenden bedingungen der abhängig beschäftigten nix ändern kann. beides wäre schõn - irgendwie so im abgeänderten sinne der cnt: kämpfe auf der strasse und im parlament für ein gutes leben...und demnächst jenseits des kapitalismus. da sind wir aber meilenweit von entfernt- es sei denn, wir glauben zu wissen, der kapitalismus befinde sich in seinen letzten atemzügen und bräuchten sein absterben nur noch abzuwarten. kurz: ich wünsche mir jetzt eine linke politik und perspektive. ich versuche es mal mit r2g und danach werde ich meckern oder nicht👍👎

nur als ergänzung der peter nowak zu dem interview wagenknecht und petry:

http://m.heise.de/tp/artikel/49/49627/1.html

Pregetter Otmar 07.10.2016 | 10:13

Ja, der Autor liefert ein weiteres Beispiel für "billigen Papageien_Jorunalismus", denn er besteht aus kindlichen Vermutungen + Unterstellungen - ein Zug zur Objektivität als auch einer der Wahrheit dienenden Informtione ist nicht zu erkennen.

Wie man sich diesem Nebenschauplatz "journalistisch" nähern kann - zeigt Norbert Häring auf.

http://norberthaering.de/de/27-german/news/691-selbskroenung-kipping

Irgendwie schade, dass der Freitag es partout nicht schaffen kann (oder will?) , hier in die grosse Lücke der Des_Information der RWMM (right_wing_mainstream_media) zu stossen - und eben eine sachlich korrekte Berichterstattung abzuliefern.

Naja ...

Richard Zietz 07.10.2016 | 10:21

Diese Partei von Seminarschwätzern, Karrieristen und Liquidierer ihrer eigenen Kümmerer-Basisgruppen gehört nicht gewählt. Sie gehört dringendst abgewählt.

Auch im Korte-Papier bleibt es bei Wischiwaschi-Absichtserklärungen der Sorte, nicht näher spezifizierte »kleine Träume« stärker in den Fokus rücken zu wollen. (Vorteil: Träume kosten nichts und kleine entsprechend noch weniger.) Als einzige konkrete Gruppe sind die unterbezahlten und im Akkord schuftenden Paketzusteller benannt – immerhin. Nicht im Visier (und dementsprechend, so ist anzunehmen, für »die« Partei des »Proletariats« nicht von Interesse) sind: Alleinerziehende, Selbständig-Prekäre in- und außerhalb der Hartz-IV-Mühle, in die Sozialghettos Abgedrängte, die Millionen (!) zählende Gruppe der Insolvenzschuldner und in der Schuldenfalle Befindlichen sowie Insass(inn)en von Knästen, Heimen und Psychiatrieanstalten (die dürfen sowieso nicht wählen und sind schon allein deswegen ohne Belang).

Frage ist, warum die Aufgeführten (= lediglich eine Teilmenge) diese Partei wählen wollen – wo noch nicht einmal ihr Vorhandensein als eigenständige Gruppe mit spezifischer Problemlage anerkannt wird? Fazit: Außer 3 Euro mehr Hartz und einem passablen Draht zu den Gewerkschaften hat diese auf Laienschaustellerniveau simulierende »Partei der Geknechteten« nichts auf der Pfanne. Für Leute, die (noch) im Lohnarbeits-System drin (und entsprechend organisiert) sind, ist sie vielleicht wählbar.

Für alle anderen nicht.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 07.10.2016 | 11:54

Bin zu spät:) Genau das wollte ich auch gerade verlinken.

Es ist ein riesiges Dilemma, mit der unsauberen Recherche in unzähligen Medien und der Verbreitung von verdrehten oder lückenhaften Tatsachen, die nur zur miesen Stimmungsmache beitragen - jedoch letztendlich auf die Medienlandschaft selbst zurück fällt. Scheint noch immer ein bißchen zu funktionieren, aber zum Glück immer ein bißchen weniger.

Schade um die wertvolle Zeit, die dabei - mit Zank und Streit und Fehlentscheidungen - vergeht, die mich mehr an "Todessehnsucht" der Kälber erinnert, die ihren Schlächter selbst wählt, weil unfähig zum Nachdenken über die Richtung des Weges und sich (nur) noch im Herdentieb wohlfühlend.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 07.10.2016 | 12:23

Genau. Die "Machtspiele" für den Preis der Selbstverleugnung - gespickt mir Intrigen und Anbiederungsattitüden bei faulen Kompromissen wird ihr Untergang sein. Das kann die AfD besser - die sich klar "Alternative" nennt und zum Sammelbecken einer sonst nicht vorhandenen Opposition entwickelt.

Die Sehnsucht vieler Bürger ist ganz einfach eine Opposition und das ist ja das Merkmal einer Demokratie und unterscheidet sie von einer Diktatur, als welche die Groko von vielen ja empfunden wird, zumindest bei dem gemeinsamen Armenbashing seit Hartz4.

Die AfD ist natürlich keine Lösung, aber ein nutzbares Ventil um aus der riesigen "Partei" der Nichtwähler wieder in die plurale Vielfalt einzusteigen.

Der innerparteiliche Streit in der die LINKE scheint völlig berechtigt keine Alternative zu sein, sondern nur noch ideologische Sentimentalitäten, wie auch bei anderen etablierten Parteien zu bedienen.

Die Bürger sind vielviel klüger, als die Eifelturmbewohner in Politik und Medien bei ihren Selbstlegitimationsbemühungen behaupten. Das sie diesen Zustand verkennen, macht sie so lächerlich, unglaubwürdig, demokratiefeindlich und einflußlos. Ein gutes Beispiel dafür ist die aktiv beworbene Kriegsfreundlichkeit, die trotz zahlreicher Kampagnen einfach nichts daran ändert.

Die Linke zerlegt sich selbst -die Gewerkschaft eine Nullnummer geworden - eine Lobby für die oppositionellen Bürger nicht in Sicht. Gute Chance sich selbst zu emanzipieren von (Partei)Führern jeder Art.

Magda 07.10.2016 | 12:27

Für Leute, die (noch) im Lohnarbeits-System drin (und entsprechend organisiert) sind, ist sie vielleicht wählbar.

Für alle anderen nicht.

Bei Korte wird doch auch darauf eingegangen, auf die anderen Leute in prekären Job- und Lebenslagen.

Ein zentraler Strang linker Politik kann mit dem Begriff der «Planbarkeit meines Lebens» umrissen werden. DIE LINKE ist die Partei, die weiß, welche Ängste und Sorgen es gibt: Bekomme ich einen Anschlussvertrag? Habe ich in drei Monaten noch wegen der Leiharbeit meinen Job? Wird es meinem Kind mal besser gehen? Kann ich die Raten für meine Anschaffung abbezahlen? DIE LINKE muss diesen existenziellen Sorgen eine Plattform, eine Kultur geben. DIE LINKE sollte diejenige sein, die sich darum kümmert, dass die kleinen Träume der Menschen eine Chance auf Realisierung haben (Familie durchbringen, im Alter nicht arbeiten müssen, die Kinder unterstützen, im Viertel wohnen bleiben können etc.). Die fehlende Sicherheit in der Lebensplanung führt in besonderer Weise zu Panik, Frustration und einem Gefühl der Hilflosigkeit.

Das finde ich schon ganz gescheit.

Magda 07.10.2016 | 13:09

Sie sind aber auch ziemlich unbillig, Herr Pregetter.

Sagen Sie mir, wo der Unterschied ist:

Christian Füller schreibt:

Alexander Ulrich, Linksparteichef aus Rheinland-Pfalz, ergriff das Wort, um zu erörtern, ob nicht die Basis über die Spitzenkandidatur entscheiden solle. Er plädierte dabei für das Duo Wagenknecht/Bartsch, berichteten Teilnehmer der Sitzung.

Haering schreibt.

In der (damit eng verwandten) Kandidatenfrage hatte der Landesvorstand Rheinland-Pfalz sich auf die Paarung Wagenknecht, Bartsch festgelegt, und damit ein erstes Pflöckchen eingerammt.

Das ist sich nicht unähnlich und man kann vermuten , dass da jemand in Rheinland-Pfalz schon mal ordentlich "das Feld bestellt" hat, damit es nicht zu sehr nach Selbstkrönung aussieht.

Warum das für Sie nun "Papageienjournalismus" ist, ist mir ein Rätsel. Hingegen sind Sie mit Ihren Zuschreibungen wie "billig" oder auch "kindlich" in Ihren Polemiken reichlich und leider erwartbar eindimensional.

barker 07.10.2016 | 16:44

@Magda

Wir wissen doch, dass die Leute zunächst und dann meist nur die Überschrift und Unterüberschrift lesen und da steht bei Füller:

"Akute Todessehnsucht. Linke Ohne Not bricht das Fraktionsduo Wagenknecht/Bartsch einen Machtkampf mit der Partei vom Zaun"

Wagenknecht ... bricht vom Zaun! Da haben wir's! Das passt doch so schön in die Kette von Unterstellungen und Mobbing gegen Wagenknecht. Irgendwer scheint fürchterlich Angst vor ihr zu haben. Warum wohl?

Pregetter Otmar 07.10.2016 | 17:22

Ja, es gibt noch einige lautere ... Journalisten, einer davon ist sicher Norbert Häring - der Autor dieses Artikels gehört sicher nicht dazu-

Was sagt die Wissenschaft dazu?

Die renommierte LSE (London School of Economics) hat die LÜGEN der RWMM wissenschaftlich nachgewiesen:

from Watchdog - to Attackdog!

Es werden in einem Geschwurble, das ich eben billigen Papageien-Journalismus nenne, einfach

Vermutungen mit

selbst produzierten Meinungen

mit wenig bis kaum Tatsachen zu einem Brei vermengt.

http://www.lse.ac.uk/media@lse/research/pdf/JeremyCorbyn/Cobyn-Report-FINAL.pdf

- - -

Das Ziel - und da ist eben diser Artikel keine Ausnahme - ist immer , eine De_legtimierung der Person herbei zu führen.

Dies gelang Augstein in seiner arroganten Art - wie er Oskar und Sahra in einem Spiegelartikel bewusst abwertete! - eher nicht, weil eben solche "Überdrehungen" den Autor selbst disqualifizeren . . . und dieser Eindruck bleibt dann auch ;)

Avatar
Ehemaliger Nutzer 07.10.2016 | 17:42

Schon meine Oma wußte: Halbwahrheiten sind die raffiniertesten Lügen - und nichts ist oft unglaublicher als die reine Wahrheit.

Ansonsten hat Putin sich heute zu seinem Geburtstag selbst ein Geschenk gemacht und die MSM in Schnappatmung versetzt, weil es nun endgültig mit den Regime Change Plänen des Irrenhauses in Washington zu Ende ist. Die Russen bleiben dauerhaft in Syrien.
https://de.sputniknews.com/politik/20161007/312859510/russland-syrien-basis-abkommen.html

barker 07.10.2016 | 19:31

@ Christian Füller

1. Wenn wahr ist: "es gibt in den Fakten keinen Unterschied zu Haering" -

dann ist die Überschrift falsch: "Ohne Not bricht das Fraktionsduo Wagenknecht/Bartsch einen Machtkampf mit der Partei vom Zaun"

2. Indem Kritik an tendenzöser oder gar kampagnenartigem Journalismus sofort mit der AfD verknüpft wird, denunziert man den Kritiker als rechts und verschleiert zugleich, dass es von links eine mindestens ebenso starke Kritik gibt - zahlreich, vielfältig von hoher Qualität und schwerwiegend.

3. Indem die argumentativ gut untermauerte Kritik von links übergangen wird, mogelt man sich um die Auseinandersetzung mit ihren Argumenten herum.

janto ban 07.10.2016 | 20:18

|| Damit sind nicht nur ihre stark rechtsdrehenden Äußerungen über das Gastrecht von Asylbewerbern gemeint. ||

Brav. Aber Sie sind nicht auf Zack, Herr Füller. Die dickeren Lorbeeren sind zu ernten, wenn Sie Wagenknecht Islamhasserin, Rassistin und/oder gleich Nazi nennen. Rechtsdrehend klingt, als distanzierten Sie sich nur widerwillig. Welches Licht das auf Sie wirft, muss ich Ihnen nicht erklären.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 07.10.2016 | 20:57

Frauke und Sahraaaaaaaaaaa, Ja Ja Jaaaaaaaaaaaaaa

Armer Herr Füller, gegen diese zwei mutigen Powerfrauen, können Sie nur noch mit Ihren gebrechlichen Hochschul-Fremdwörter-Krücken flattern. Ich als alter Esel würde die deutsdhe Staatsbürgerschaft beantragen, wenn Wagenknecht und Petry als Doppelspitze das Kanzleramt erobern könnten. Oder auch Kanzlerin und Vizekanzlerin. Auch wenn grünrote Fanatiker und schwarze Sesselkleber es nicht wahr haben wollen, die AfD, besonders Petry kämpft für die armen Leute UND für die vom Abstieg bedrohte Mittelschicht. Wagenknecht desgleichen.

Beide Superweiber in jedem Sinne haben das bereits erfasst, nur ihre Anhängerschaft noch nicht so ganz.

Natürlich gibt es bei Beiden unvereinbare Gegensätze. Tut nichts zur Sache, wenn die direkte Demokratie eingeführt wird, dann glättet die schweigende Mehrheit die Wogen. Damit meine ich, das Volk wird dann immer den vernünftigen Weg beschreiten. Wagt es, liebe Deutsche und glaubt an Euer eigenes Volk.

janto ban 07.10.2016 | 21:17

Sorry, wusste nicht, dass ich eins brauche. Dachte, es wäre okay, auf einen gefühligen Beitrag gefühlig zu antworten. Wollte nur sagen: Guter Text; aber Wagenknecht nicht weit genug aus der linken Ecke gerückt. Wer von verwirktem Gastrecht spricht, schlägt auch nachts heimlich Bürgermeister mit Kanthölzern bewusstlos und steht applaudierend an Abschiebebahnhöfen. Das hätte noch etwas besser herausgearbeitet werden können, finde ich.

janto ban 07.10.2016 | 21:56

|| Es gibt kein Zurück, schreibt er den Wagenknecht-Anhängern ins Stammbuch, „keinen Bezug auf die Nation, keinen Rabatt bei der Menschenwürde, keine ‚Arbeitertümelei‘ und keine Vernachlässigung von Konflikten jenseits der Lohnarbeit“. ||

Na gut, hier haben Sie ein paar "Argumente":

Total internationalistisch lässt ein bestreiktes Unternehen im Hochsauerland zur Stunde mehr als 100 Menschen (mit total viel Würde) aus einem Schwester-Werk in Portugal einfliegen. Zwar geht's da um Lohnarbeit, aber der Konflikt scheint mir irgendwie auch darüber hinaus zu gehen. So riet der Betriebsrat z.B. davon ab, vor dem Werk zu demonstrieren, während die Portugisen (m/w) herinnen schuften, da das den Anschein von Fremdenfeindlichkeit erwecken und wogar Übergriffe provozieren könnte.

Humankapital wie Viehzeug um den Globus treiben, hinter Entgrenztheit immerwährende Menschenwürde vermuten, dummes Zeug auf Kosten von Leuten lällen, die noch ihre Hände benutzen müssen, um sich über Wasser zu halten, sich mit den wirklich wichtigen Dingen, wie z.B. der Rettung der Deutschen Bank und dem Innogy-Börsengang beschäftigen wollen, alles supi.

Aber nix für ungut, ich halte den Korte für einen Schwätzer - und den eigentlichen Rechten im dreckigen Spiel um die Wagenknecht. Doppelsorry.

Ursus 07.10.2016 | 22:00

Ich hoffe, das bleibt auch so, ich kann nämlich auf auf diese Art Autor (Unternehmensberater und Statistiker)nach Guttenberg-Art sehr gut verzichten.

Auf über zweihundert Seiten zählen die Autoren die Untaten, Konstruktionsfehler bis hin zu den Verbrechen des Kapitalismus auf. Kritik ist ihr eigentliches Element, Kritik, die sich so ziemlich gegen alles richtet, vor allem gegen alle, die nicht ihrer Meinung sind – und dazu gehört unter anderem die ganze Wissenschaft, die sie deshalb auch mit dem Prädikat Pseudowissenschaft abqualifizieren.

.... und es wird noch schlimmer...

Avatar
Ehemaliger Nutzer 07.10.2016 | 22:25

Um so mehr ich den Thread verfolge, wird mir die völlig unprofessionelle Aggro-Haltung des Autoren bewußt. Aber es haben schon andere festgestellt, dass es sich nur um seine private Meinungsäußerung handelt.

Meine entspricht etwa diesem Kommentar:

www.neues-deutschland.de/artikel/227058.linke-vertagt-fuehrungsstreit.html#c20111

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1027916.zwischentoene-auf-nebengleisen.html


Zwei Dinge fallen auf, wenn man sich den Artikel und die Kommentare durchliest.
Damals fanden noch rege Diskussionen statt in dieser Zeitung mit 47 Beiträgen und einer Vielzahl von Disputanten.
Aber viel wichtiger ist, dass die Linkspartei aus dem damaligen Streit nichts gelernt hat. Der Kompromiss aus der Auseinandersetzung war das Duo Kipping/Rexinger und Lafontain zog sich zurück. Einer kurzfristigen Stabilisierung folgte ein Absturz. Wie der Kompromiss heute aussehen wird bleibt abzuwarten. Eines ist aber klar, wird auch noch Wagenknecht gezwungen zurückzutreten, wäre das der letzte Sargnagel der Partei.

Doch er ist damit nicht alleine. Linke Inhalte? Fehlanzeige.

Friedensdemo-Watch @FriedensWatch 1 TagVor 1 Tag

Überraschung: Sahra #Wagenknecht ist nun vollends bei den von Nazis umgarnten #Wichteln angekommen! Blogpost dazu: http://fb.me/1N43TLkix

pleifel 07.10.2016 | 23:57

Da steckte Ironie drin und hat eine Vorgeschichte, die sie (wahrscheinlich) nicht kennen.

In dem Metier haut man sich offensichtlich ziemlich schnell in "die Pfanne", wenn´s mal kontrovers wird. Ich bin sicher, zwischen den Herren gibt es sachlich mehr Gemeinsamkeiten als Differenzen, wie z.B. hier, wo sich beide in der Liste finden.

Es geht besser gemeinsam, scheint aber wohl schwierig zu sein. Ein Thema für sich.

Alter Linker 08.10.2016 | 01:28

"Aber wo ist das Neue? Beinahe einhellig wird auf ein Papier des Abgeordneten Jan Korte verwiesen, das er kürzlich für die Luxemburg-Stiftung geschrieben hat."

Wird das Papier von Jan Korte wirklich so einhellig befürwortet? Ich halte es zwar auch für ein gutes Papier, aber es ist eigentlich "nur" ein kräftiges und fein formuliertes "Sowohl-als-auch". Das wird als Strategie für Die Linke nicht reichen.

Da ist eigentlich wenig "Neues" in dem Text, da sind einige eher kosmetische Korrekturen in der Selbstdarstellung, da wird gefordert mehr Empathie für die Verlierer der Globalisierung zu zeigen (von Empathie können die sich auch nichts kaufen) aber ansonsten bleibt der Grundwiderspruch ohne Lösung.

Für Leser, die das Papier nicht kennen, hier ist der Link: http://www.jankorte.de/de/article/3198063.neuer-aufbruch-radikaler-in-der-analyse-praktischer-im-tun-und-der-kultur.html

Regimekritiker_Dracula 08.10.2016 | 11:01

Diese Diskussion rutscht immer tiefer auf unteres Facebookniveau. Ressantiments, Vorurteile und andere Oberflächlichkeiten werden drastisch polemisiert und dabei (versehentlich?) überlebenswichtigen Inhalte verdrängt.
Was gehen Personalfragen NichtGenossen an? Richtig: Nichts.
Aber die überall kontrovers diskutierten Alternativen zu unserer verfahrenen Politik geraten hier voll ins Hintertreffen.

Macht unseren herrschenden Eliten den Rechten Arm stark, dann klappts auch mit dem WEITERSO!

Pregetter Otmar 08.10.2016 | 11:25

Ja, wie die LSE klar konstatierte und was auch auf diesen Artikel zu Gänze zutifft, ist das "Arbeiten" mit billigen Unterstellungen, das Weglassen der für jedeb Blinden erkennbaren Tatsachen und die Ergänzung mit den eigenen Vermutungen.

Sie hat dies klar und unmissverständlich bei der mit Lügen gespickten Berichterstattung zu Jeremy Corbyn nachgewiesen. Daran gibts eben nichts zu rütteln ... ;)

ad) Putin: beid, er und Obama, sind ja keine echten Sympathieträger, aber mann muss froh sein, dass er und nicht eine russische Hillary oder Trump dort sitzen - dann hätten wir schon längst Krieg und das Schlachtfeld wäre Deutschland - wer sonst ?

Pregetter Otmar 08.10.2016 | 11:25

Ja, wie die LSE klar konstatierte und was auch auf diesen Artikel zu Gänze zutifft, ist das "Arbeiten" mit billigen Unterstellungen, das Weglassen der für jedeb Blinden erkennbaren Tatsachen und die Ergänzung mit den eigenen Vermutungen.

Sie hat dies klar und unmissverständlich bei der mit Lügen gespickten Berichterstattung zu Jeremy Corbyn nachgewiesen. Daran gibts eben nichts zu rütteln ... ;)

ad) Putin: beid, er und Obama, sind ja keine echten Sympathieträger, aber mann muss froh sein, dass er und nicht eine russische Hillary oder Trump dort sitzen - dann hätten wir schon längst Krieg und das Schlachtfeld wäre Deutschland - wer sonst ?

Pregetter Otmar 08.10.2016 | 11:48

@füller: „Lügenpresse“? Ich bezog mich auf die Studie der LSE, die den britischen Zeitungen empirisch nachwies, dass sie in ihrer Berichterstattung über Corbyn gelogenhaben: that`s fact!

Indem Sie die Fakten ausblenden und gleich Ihre inferioren Denunzierungen ... „AfD-Jargon...Wortwahl und Temperatur ist pegidistisch und verschwörerisch“ ... hinterher schieben, haben Sie selbst den Vorwurf hier – Ihr Artikel sie „diffamierend“ – amtlich bestätigt:

Gratuliere!

Pregetter Otmar 08.10.2016 | 11:50

„Lügenpresse“? Ich bezog mich auf die Studie der LSE, die den britischen Zeitungen empirisch nachwies, dass sie in ihrer Berichterstattung über Corbyn gelogenhaben: that`s fact!

Indem Sie die Fakten ausblenden und gleich Ihre inferioren Denunzierungen ... „AfD-Jargon...Wortwahl und Temperatur ist pegidistisch und verschwörerisch“ ... nachschieben, disqulaifizieren Sie sich nur selbst und haben damit auch den Vorwurf hier – Ihr Artikel sie „diffamierend“ – amtlich bestätigt:

Gratuliere!

Pregetter Otmar 08.10.2016 | 11:50

„Lügenpresse“? Ich bezog mich auf die Studie der LSE, die den britischen Zeitungen empirisch nachwies, dass sie in ihrer Berichterstattung über Corbyn gelogenhaben: that`s fact!

Indem Sie die Fakten ausblenden und gleich Ihre inferioren Denunzierungen ... „AfD-Jargon...Wortwahl und Temperatur ist pegidistisch und verschwörerisch“ ... nachschieben, disqulaifizieren Sie sich nur selbst und haben damit auch den Vorwurf hier – Ihr Artikel sie „diffamierend“ – amtlich bestätigt:

Gratuliere!

Pregetter Otmar 08.10.2016 | 11:50

„Lügenpresse“? Ich bezog mich auf die Studie der LSE, die den britischen Zeitungen empirisch nachwies, dass sie in ihrer Berichterstattung über Corbyn gelogenhaben: that`s fact!

Indem Sie die Fakten ausblenden und gleich Ihre inferioren Denunzierungen ... „AfD-Jargon...Wortwahl und Temperatur ist pegidistisch und verschwörerisch“ ... nachschieben, disqulaifizieren Sie sich nur selbst und haben damit auch den Vorwurf hier – Ihr Artikel sie „diffamierend“ – amtlich bestätigt:

Gratuliere!

h.yuren 08.10.2016 | 13:19

wenn ich lese: "ohne not bricht das fraktionsduo einen machtkampf vom zaun..."

wie ist es möglich, so eine these ins publikum zu werfen?

was findet denn in dieser und jeder anderen partei dauernd und unausweichlich statt? ja, klar: eine machtkampf nach dem anderen. wie die partei als ganzes auch im dauernden kampf um die macht mit den anderen parteien liegt.

ist das nicht das ganz kleine einmaleins der politik??

Magda 08.10.2016 | 19:07

Selbstkrönung? - Linke uneins über Spitzenkandidatur

Hier mal wieder Tom Strohschneider. Deutlich wird,dass es schon ganz schönes Hauen und Stechen gibt bei der Linken. Und die zurückgewiesenen Begriffe sind durchaus auch bei ihnen gefallen.

Nun verbindet sich diese Debatte um die Strategie und Ansprache mit der um die Personen. Brandenburgs Landeschef Christian Görke sagt in Richtung Wagenknecht und Bartsch gerichtet, »Selbstkrönungen von Spitzenkandidaten sind weder gefragt noch zu diesem frühen Zeitpunkt hilfreich«. Der Bundestagsabgeordnete Norbert Müller ließ wissen, er denke, die Parteivorsitzenden »werden Spitzenkandidaten vorschlagen, die alle linken Wähler repräsentieren«. Auch Fraktions- und Parteivize Caren Lay pochte darauf, »die Entscheidung darüber, wer Spitzenkandidat wird, liegt bei der Partei«.

Pregetter Otmar 08.10.2016 | 19:27

Sie erinnern mich an Nicks, wie IBAN ... vor 1 Jahr Hr. Weiss ... und usw. etc.

Ihre mit naiv wohlwollend umschriebene Unterstellung - dieser Autor + der Link zu einem gewissen Hr. Gero Jenner ... - wurden hier vor 1 Jahre en detail zerbröselt, https://www.freitag.de/autoren/pregetterotmar/geldsystem-hats-hr-bofinger-verstanden

sind halt nur heisse Luft . . . :-D

Allen, die auch nur am Rande ihres Lebens mal mit (wirtschafts-)wissenschaftlichen B a s i c s . . . zu tun hatten - nein, ich meine nicht Sie ... - war nach 10 Zeilen seines Elaborates klar, welch geistig-einsamer Erguss dies war/ist.

Die Tatsache, dass er unsere Repliken auf seine infantile Denunziation n i c h t online stellte - was ja die Vorbedingung für jeden Diskurs ist! - zeigte allen WissenschafterInnen in diesem Wiener Kreis auf , mit welchen unseriösen Typen sie alle hier konfrontiert waren.

Viele hatten Mitleid mit ihm, weil unser Buch ein Bestseller wurde . . . und seine ein Ladenhüter blieb.

- - -

Sie passen mit Ihren haltlosen, billigen Unterstellungen ... sehr gut zu einer gewissen Gruppe hier, die ich so beschrieb.

https://www.freitag.de/autoren/pregetterotmar/dfc-ueber-s-vernadern-luegen-denunzieren

- - -

Sie und ihr Fanclub ... können sich weiter selbst beweihräuchern und gegenseitig den Blütenstauf zufecheln ... jeder halbwegs vernunftbegabte Mensch nimmt sie sowieso nicht für "voll".

In diesem Sinne - noch ein schönes WE.

thinktankgirl 08.10.2016 | 20:28

"Der Text hat zuverlässige Quellen ..."

Da muß ich Ihnen leider widersprechen. Ihr Text bringt mir keine Informationen darüber, wer was sagt, also Quellen und Zitate aus diesen.

Erst nachdem ich dem hier von Foristen eingestellten Link zu Tom Strohschneiders Artikel vom 29.09.2016 im Neuen Deutschland " »Selbstkrönung«? Linke uneins über Spitzenkandidatur" gefolgt bin, habe ich die Informationen (mit Quellenangaben) gefunden, die ich eigentlich in Ihrem Artikel erwartet habe.

Insofern ist die Kritik nicht ungerechtfertigt, daß Ihr Text mehr Stimmungsmache denn fundierter Journalismus ist.

Diese Kritik als AfD-Jargon und pegidistisch zu bezeichnen, setzt Ihre generelle Argumentationsweise fort.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 08.10.2016 | 20:46

Ihre Meinung teilen noch viele andere - doch auch der Freitag ist wohl bei Wagenknecht geteilt, wie die Linke ja auch. Was mal Einheitsfront hieß, heißt heute Querfront.

Wo hinter dieser Beschreibung der Vorgänge im Karl-Liebknecht-Haus sich ein Putsch versteckt, ist wahrlich ein Rätsel. Allzu lange nachdenken sollte man darüber aber nicht. Denn, mit Journalismus hat dieses Stück von Christian Füller nichts zu tun. Ihm geht es lediglich darum, eine Politikerin, deren politische Positionen ihm gegen den Strich gehen, persönlich zu diffamieren. In einem Wort: Ein versuchter Rufmord im Gewand eines Artikels. Ein Rätsel bleibt dann aber doch: Was hat eine solcher Anschlag auf die Integrität von Sahra Wagenknecht im „Freitag“ zu suchen?

https://makroskop.eu/2016/10/wagenknecht-muss-weg/

Pregetter Otmar 08.10.2016 | 21:33

Danke - so ist es.

Nun ist schon The Guardian bei seiner Berichterstattung zu Corbyn auf eine sehr de_legitimierendes Fahrwasser geraten, die vielen verärgerten Poster machten um die 80-90 % je Artikel aus!, und hier "passiert" dies auch - immer öfter ... immer wieder.

- - -

Stimmt - mit Journalismus hat dies nichts mehr, mit persönlicher Denunziation aber sehr viel zu tun.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 08.10.2016 | 21:44

Stimmt - mit Journalismus hat dies nichts mehr, mit persönlicher Denunziation aber sehr viel zu tun.

Vielleicht hab ich nur noch nicht begriffen, dass dies die neue "Werteordnung" (ich meine die sich in materielle Werte umschlagende "Medien-Agenda" ist. Eine unabhängige und neutrale Information über Tatsachen bzw.Hintergründe oder Zusammenhänge würde sich nicht rechnen).

Denuzieren und noch damit Geld verdienen, ist da doch viel cleverer und erfolgreicher - sinnvolle Arbeit wird eh nur mit Mindestlohn bezahlt, wenn sie nicht ehrenamtlich ist.

wwalkie 09.10.2016 | 09:36

Was mal Einheitsfront hieß, heißt heute Querfront.

Das möchte ich - kurz und darum vereinfacht - korrigieren. Unter Einheitsfront verstand man in der Weimarer Republik die Vereinigung sozialdemokratischer/sozialistischer und kommunistischer Arbeiter und ihrer politischen Parteien gegen die Herrschenden (Kapitalisten und Aristokraten). Einheitsfront ist also ein Mittel im "Krieg" Klasse gegen Klasse. Reih' dich ein in die Arbeitereihheitsfront/Weil du auch ein Arbeiter bist! Die Volksfront bezieht die "fortschrittlichen" Teile der Bourgeoisie mit ein (Frankreich '35f).

Querfront war das zu verschiedenen Zeiten der WR auftauchende Konzept des gmeinsamen Kampfes von Teilen der radikalen Rechten und der radikalen Linken aufgrund bestimmter gemeinsamer Ideologeme, und unter Schleicher ein klassenübergreifendes korporatives Regimen-Konzept Einbeziehung linker NS-Gruppen und nationaler Kommunisten.

Verkürzt, aber nicht falsch, wie ich glaube: Wagenknecht steht heute zwischen diesen traditionellen, aber abgeschwächten Fronten. Irgendwie "in Stahlgewittern" der medialen Moderne.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 09.10.2016 | 12:24

Natürlich kenne ich die Unterschiede - nur der Begriff "Einheitsfront" wird nicht mehr verwendet (nur der Rest "Front") bleibt rudimentär und als Gegenteil von "Einheit". "Quer" wird ja auch nicht mal ansatzweise positiv besetzt, was ja auch im Sinne von (einigen) Kontroversen innerhalb einer einheitlichen Front gegen Krieg und Ausbeutung als normal - aber nicht hauptrangig - leicht zu verstehen wäre.

Ja, richtig! Wagenknecht steht nicht auf der fundamentalen reinen Machtoption - ihr jedoch etwas braunes anzuhängen oder sie in diese Ecke zu rücken - unter dem Begriffsverweis aus der Historie, finde ich sehr gefährlich und sachlich völlig daneben, wie eine generelle Nazi-Behauptung an AfD -und nun auch Linke-Führungskräfte mit einem gesamten Wählerpotenzial von ca. 30% der Bevölkerung.

Alles Nazis - vor allem aus dem deutschen Osten? Erkannt vor allem aus den alten Westen? Für mich sieht dies vor allem wie ein Nichtverstehen der östlichen Sozialisierung aus, welche auch als Emanzipation gelesen werden konnte - wenn nicht genau diese Emanzipation der Bürger der größte Schreck für kapitalistischen Eliten wäre. Die feigen und ängstlichen Menschen jedoch, welche sich auf die noch Schwächeren in der Gesellschaft stürzen gibt es in beiden Teilen D - es gibt keinen Grund, Begriffe zu verwechseln - Gauck wurde von "Westen" installiert und seine schmierige Elitenzuwendung ist ein großes Übel für den inneren Frieden.

Wagenknecht steht für ein anderes Deutschland und ob sich die Linke mehrheitlich selbst emanzipiert oder sich und die Haltung kreuz und quer selbst zerlegt und somit für mich die wahre "Querfront" mit den Regierungsparteien zusammen als "Siegerfront" installieren will - wir werden es sehen.

Wahrscheinlich haben Sie wenig Vertrauen in die Emanzipation der Menschen?

... Diese durchgreifende Gewaltlosigkeit im Vollzug einer grundstürzenden Revolution ist die eigentliche Erbschaft der staatssozialistischen Gesellschaften. Sie deckte gleichzeitig mit der Inkohärenz der politischen Konstruktion auch die soziale Kompetenz ihrer Mitglieder auf. Die sofort einsetzende Generalaussprache in der Gesellschaft war auf die Bildung einer eigenen Öffentlichkeit aus und darauf zwingend angewiesen. Der Fortgang der deutschen Einigung verengte diesen Prozeß thematisch und brach ihn 1992 gänzlich ab, in dem die notwendigen Institutionen aufgelöst oder umbesetzt wurden. Sämtliche Medien, jede TV-Anstalt, jeder Radiosender, jede Chefredaktion einer großen Zeitung, waren seitdem altbundesdeutsch dominiert. Auf dieser Basis konnte nie mehr als ein öffentliches Selbstgespräch der Westdeutschen über die Ostdeutschen entstehen.
Zu der industriellen Enteignung trat die mediale Entfremdung hinzu. Daraus ergab sich keine Öffentlichkeit, die den Umbrüchen seither gewachsen gewesen wäre, die dem Nachdenken auf die Sprünge hätte helfen können und die neuen Umstände durchsichtig machte. Besteht kein Zugang zur Herkunft, entsteht auch keine Offenheit für die Zukunft – ein doppelter Verschluß der Perspektiven. Das politische Gespräch ist wieder aufs Privatgespräch heruntergedrückt. Ganz im Gegensatz zu dem Lamento der etablierten Parteien über die jüngste Neugründung im Spektrum spricht es durchaus für uns, daß hier nur 15% den Ausweg an der falschen Stelle suchen. Die Zahl zeigt eben die Menge des Gifts an, das sich in der Gesellschaft angesammelt hat.
Unsere Revolution wird als Konterrevolution dargestellt. Statt der Emanzipation, die sie für uns in Wahrheit war und ist, wird die unendliche Geschichte von der Repression erzählt. Diese Erzählung nennt sich „Aufarbeitung“. Von unserm alltäglichen Widerstand kann sie nur eine „durchherrschte Gesellschaft“ erkennen. Aber 89 war kein Aufstand, sondern eine Bewegung. Eure Muster treffen unsere Erfahrung nicht. Die Frage ist, was wird aus unserer Erfahrung in dieser Einsamkeit?

http://www.volksbuehne-berlin.de/deutsch/denkzeichen/

Pregetter Otmar 09.10.2016 | 12:32

Widerspruch - zu Ihrem letzten Absatz: "Wagenknecht steht heute zwischen diesen traditionellen, aber abgeschwächten Fronten. Irgendwie "in Stahlgewittern" der medialen Moderne."

Wo steht Wagenknecht + La Fontaine "zwischen den Fronten"?

Nehmen wir das Beispiel Euro:

nur weil Wagenknecht/La Fontaine für die Auflösung der Währungsunion - so wie übrigens mehr als 40 Nobelpreisträgerinnen im August 2014 in Lindau präzise feststellten, dass eine Erholung der südeurop. Länder innerhalb dr Eurozone nicht möglich ist (was mich freut, zumal ich schon 2012 stark gegen den Euro auftrat) - sind, wie urspünglich eben auch Prof. Lucke, sind sie deshalb "rechts" ?!

Die FPÖ war als einzige Partei - wie etliche echte Linke !- auch gegen den ESM (dass H.C Strache kein Wirtschaftsversteher ist, wissen alle - die FPÖ wurde aber von Prof. Hankel korrekt in den ökonomischen Zusammenhängen "geschult") - sind jetzt die Linken auf einmal FPÖ-Parteigänger?

Ja - es gibt Positionen die die Rechte von den Linken abgeguckt ... hat, weil sie zumeist später "draufkommt" - aber deshalb eine gedankliche, oder gar ideologische Nähe ? - zu attestieren, ist ziemlich abwegig.

Erklären Sie anhand dieser beiden Beispiele, wie Ihr letzter Absatz zu verstehen ist.

Pregetter Otmar 09.10.2016 | 12:59

"Denuzieren und noch damit Geld verdienen, ist da doch viel cleverer und erfolgreicher - sinnvolle Arbeit wird eh nur mit Mindestlohn bezahlt, wenn sie nicht ehrenamtlich ist."

Ja, ein sehr erfolgreiches Geschäftsmodell, das auch für die TV-Anstalten gilt: man gönnt sich auch sonst nichts...

Bemerkenswert dabei ist, dass sobald neue (online-) Medien auftreten, auch diese sofort als "pfui-kack" am besten ins rechte Ecke gestellt werden - damit man weiter seinen Media-Spin fahren kann. Dumm dabei ist allerdings, dass sie bei Print in einigen Jahren hohe 2-stellige %uelle Einbußen erlitten - und ca, 80% der Online Kommentare sich auch nicht mehr diesem Schema F folgen.

Gute Aussichten für mehr Demokratie und einen Umkehrschwung ;)

Avatar
Ehemaliger Nutzer 09.10.2016 | 13:03

Bei den Gegnern von Wagenknecht kommt meiner Meinung nach so einiges zusammen -was sich nicht einfach mit "Neid" oder lustvoller Abwertung zur Eigenaufwertung erklärt werden kann, obwohl es für mich vordergründig genau diese abstoßende Wirkung erzielt, hat mich noch kein Vertreter seiner Position anziehen können - selbst Gysi nicht, den ich für noch einen besseren Rhetoriker als S.W. halte - dem stellt die eigene Eitelkeit ein Bein und dummerweise sieht er deshalb in S.W. Konkurrenz und keine Bereicherung - so wie die linke Rechthaberei ihre größte Schwäche ist und sie die auch noch mit Stärke verwechseln.

+++

Es gibt schon immer eine latente Intelligenzfeindlichkeit, die man an fehlenden Fakten durch die Kompensierung von Nebensächlichkeiten und deren Aufblasen erkennt.

False Flag ist heute überall unterwegs.

Pregetter Otmar 09.10.2016 | 13:18

Aha, wie ich lese, treten sie nun im Doppelpack mit Ursus auf : also Ursus/Pleifel oder umgekehrt? Egal, jeder sucht sich seine Freunde selbst aus ... :-D

Ich habe einen furchtbaren Verdacht:

Sie sind ein Cyber_Stalker.

Allein dass Sie eine Liste ausgraben ... wo mein Name gemeinsam mit 971 anderen Personen aufscheint ... und dann einen Zusammenhang aus dem Universum a la - ich zitiere: " Ich bin sicher, zwischen den Herren gibt es sachlich mehr Gemeinsamkeiten als Differenzen, wie z.B. hier, wo sich beide in der Liste finden." ... herleiten, hinterlässt den Eindruck großen Obskurantentums.

Sehr seltsam . . . womit Menschen so ihre Zeit verplempern.

Pregetter Otmar 09.10.2016 | 13:31

Intelligenzneid und - feindlichkeit: d` accord.

Sieht man überall - sofort man vom naiven Mainstream abweicht, seine Gedanken auch noch stringent und schlüssig herleiten, vielleicht auch noch rhetorisch besser als die anderen Mainstreamvertreter über die Rampe bringt - ist man verdächtig und wird vom ersten Moment an bekämpft.

Ich sah dies 1 : 1 als La Fontaine in Wien war und Fischler (ex-Eu-Kommissar) nicht an ihn "ran" kam, ihn nicht abwerten konnte...

köstlich!

Bei Sahra kommt eines noch stark dazu: sie ist eine Frau . . . und nachdem sie diese "vorgebene Rolle" auch nich dahingehende konterkariert, dass sie diese nicht betont - und überdies ihrem Mitdiskuntanten mehr oder weniger haushoch intellektuelle überlegen ist - also d a s geht dann gar nicht!

Und da bleibt nur mehr der untergriffige, persönliche Angriff - das Denunzieren wird zur eigenen Notwehr hoch stilisiert, gleichwohl man sich selbst damit disqualifiziert.

Blöd gelaufen.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 09.10.2016 | 15:50

Endlich einer auf meinem tiefen Niveau

Freut mich, dass Sie meinen Text gelesen haben, vielleicht sogar bis zum Schluss. Wenn ein so uralter Mann wie ich sich noch für Frauen entflammt, dann muss er ein alter Esel sein. Nur

1. Das sind Prachtsfrauen die mutig gegen zum Teil äusserst bösartige, verbohrte Menschen ihre Meinung vertreten.

2. Esel sind gutmütige, geduldige Arbeitstiere, nur dumme Menschen sehen in ihnen etwas Negatives.

Aber um Sie wieder etwas aufzuheitern: In Deutschland gibt es aktuell wirklich kompetente und ehrliche Politiker. Ich kenne davon nur einige wenige. Zum Beispiel Kretschmann, Seehofer, Petry, Wagenknecht. Ich hoffe sie haben sich wieder beruhigt und grüsse Sie mit einem herzlichen JJJJJJJJJJJJJJJJJJJAAAAAAAAAAAAAAAAA

Manfred Fröhlich 09.10.2016 | 18:10

Worum es geht? Parteiinterne Machtkämpfe langweilen. Neue PolitikerInnen sind gefragt, die zuerst Mensch sind und Mensch bleiben - vor und nach den Wahlen.

Meine Empfehlung für Die_Linke wäre. Holt ein neues Gesicht nach vorne, das für soziale Gerechtigkeit steht und die Versäumnisse der „SPD“ wettmachen könnte: Inge Hannemann.

Die Linke sollte dabei auf eine direkte Wählerumfrage vertrauen, die BTW2017. - Innerparteiliche Mitgliederbefragungen und Selbstbeweihräucherungen sind ebenso kontraproduktiv wie „Selbstzerfleischung“.

namreH 10.10.2016 | 23:36

Ach ja: „Lügenpresse“….das lief gerade aktuell bei dem jämmerlichen „Bericht“ im Fernsehen über die Antikriegsdemo in Berlin und Sarah Wagenknechts Auftritt dort ....und zwar durch das Mittel des Weglassens.

https://www.facebook.com/oskarlafontaine/?hc_ref=NEWSFEED.

Ein Auftritt, der übrigens mein altes „Friedensherz“ labte, wenn ich an die Friedensdemos in den 70igern denke (Menschkette zwischen Stuttgart und Ulm und Bonner Hofgarten). Immerhin kam es damals nicht zu einem Aufschaukeln der (Atom)-Kriegsgefährdung…natürlich nicht nur durch die Aktionen für den Frieden bei uns in Deutschland, sondern letztlich global.

Ich hoffe, dass es wieder zu solchem übernationalem Protest gegen das „Spielen“ mit dem Krieg kommt…….letztlich mit der Wiederentdeckung jener Maxime, die auf Willi Brandt zurückgeht bei der Verleihung des Friedennobelpreises.

Willy Brandt zum Thema „Friedenspolitik in unserer Zeit“ in der Universität Oslo am 11. Dezember 1971 anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises.

http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/peace/laureates/1971/brandt-lecture-t.html

„Krieg ist nicht mehr die ultima ratio, sondern die ultima irratio. Auch wenn das noch nicht allgemeine Einsicht ist: Ich begreife eine Politik für den Frieden als wahre Realpolitik dieser Epoche….Der Krieg darf kein Mittel der Politik sein. Es geht darum, Kriege abzuschaffen, nicht nur, sie zu begrenzen. Kein nationales Interesse läßt sich heute noch von der Gesamt­verantwortung für den Frieden trennen. Jede Außenpolitik muß dieser Einsicht dienen. Als Mittel einer europäischen und weltweiten Sicherheitspolitik hat sie Spannungen abzubauen und die Kommunikation über die Grenzen hinweg zu fördern.“

Avatar
Ehemaliger Nutzer 11.10.2016 | 10:52

Meine Grenzdebilitaet ist schon laengst erreicht, im Gegensatz zu vielen Kommentarschreibern hier die zu faul sind die Schreiber persoenlich kennenzulernen, obwohl sie im Radius von 2 - 500 Km zu erreichen sind habe ich mir bei einigen Schreibern mal die Muehe gemacht 10000 Km + 500Km hoch und runter abzugrasen um zu sehen ob wirklich dahintersteckt was im Freitagskommentar draufsteht, zumindest bei denen die mich interessiert haben, und siehe da, "HUCH", da steht ja wirklich drin was draufsteht.

Reisen seiert nicht, es bildet halt.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 12.10.2016 | 08:05

Ich schliesse mich der sinnfreien Polemik des Herrn Zietz an,

als Mallokaflieger (29 Euro Ryanair Frankfurt - Hahn) incl. ohne Treibstoff und Samsung Note 7 im Handgepaeck sollte da nicht viel schiefgehen.

Ich sollte evtl. nicht alle 4 Jahre Sonntags ein falsches Linkes Kreuz machen sondern mich lieber beim Gate 44 bekreuzigen wenn ich einsteige, das, da haben Sie Recht, ist dann meine Privatsache.

Gruss