Christian Rosenbaum

JG 62, Vater von 3 Töchtern, Rechtsanw, SPD-MG aus Gewohnheit, Hobbys: Familie, Lesen, Wandern, Reisen, Leidenschaft: meine Frau, die Nordsee
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RE: Risikogruppe Dienstleistungsproletariat | 23.05.2020 | 20:10

Es geht doch auch um das DienstleistungsPROLETARIAT!

RE: Einmal Corona und zurück | 10.05.2020 | 14:02

Bundesoberbehörde, blöde Autokorrektur

RE: Bizarre Blüten | 01.05.2020 | 21:45

Mir ist nach wie vor nicht klar, woher Sie die "exorbitante Mortalitätsrate" nehmen.

RE: Volksgemeinschaftsmoral, bitte | 17.04.2020 | 18:47

Es gibt noch einen weiteren Aspekt: die aktuelle Krise ist doch eine Blaupause für eine erneute Machtergreifung von rechts. Man stelle sich vor, wir hätten einen erkrankten Kanzler, einen Vizekanzler von der AfD und Demonstrationsverbote etc...

Mir persönlich hat da schon ein Söder zuviel Macht!

RE: Das Klitorismodell ist da | 08.10.2016 | 20:08

Hatte von Hagens die nicht schon plastiniert?

RE: Matera: Urlaub bei den Höhlenmenschen | 19.01.2015 | 21:39

SchönerArtikel, aber Ihr Bild zeigt gerade nicht die Höhlenwohnungen,sondern den doch eher konventionellen (aber auch sehenswerten) Ort.

RE: Was wir wollen | 24.09.2013 | 11:20

Das Programm leidet daran, dass es Machbares und Wünschenswertes mit nicht realisierbaren Utopien vermischt: das Grundeinkommen wird genausowenig durchzusetzen sein, wie die pazifistische "Bundeswehr"

Auf der anderen Seite fehlen wesentliche Dinge: wir brauchen dringend eine umfassende Föderalismusreform mit einer deutlichen Reduzierung der Anzahl der Bundesländer und mehr zentralstaatlicher Kompentenz; wir brauchen eine umfassende, zentralstaatliche gelenkte Bildungsreform mit dem Ziel einer Modernisierung des Lernstoffes und der Lehrmethoden und dem Umbau der Schulen zu Dienstleistern deren Mitarbeiter sich einer Leistungs- und Erfolgskontrolle unterwerfen müssen und wir brauchen eine umfassende Finanz- und Steuerreform mit dem Ziel einer deutlichen Vereinfachung bei Wegfall von Subventionen und Ausnahmetatbeständen, mehr Gerechtigkeit und Belastung nach Leistungsfähigkeit.

Die Verfassung ist wohl mit einem direkt gewählten BP nicht zu retten. Warum das Schweizer Modell direkter Demokratie rundheraus abgelehnt wird, erschließt sich mir nicht.

Was wir brauchen ist jedenfalls eine Begrenzug der Macht der Parteien durch zusätzliche Mitbestimmungselemente, aber eben nicht nur in der Bundesversammlung.

Daneben brauchen wir rechtsstaatlich einen Reset auf frühere Standards: seit Einführung der Notstandsgesetzgebung sind Bürgerrechte immer nur beschnitten worden, der jüngste Abhörskandal ist schon vergessen und wird folgenlos bleiben, alles läuft weiter, die angeblichen Bedrohungen des Rechtsstaates werden zu immer weiteren Freiheitsbeschränkungen führen.

Das alles würde eine breite gesellschaftliche Diskussion voraussetzen, für die die Bürger zu satt und zu träge und die Entscheidungsträger zu .... satt und zu träge sind. Die Parteien legen sich zudem wie ein zäher Schleim über alles und verhindern zunehmend selbst das Drehen an kleinsten Stellschrauben.

Der europäische Kontext fehlt dabei noch völlig, allerdings kann man davon ausgehen, dass der europäische Entscheidungsträger noch satter und noch träger ist und die Bürger auf europäischer Ebene noch lustloser.

Die Geschichte zeigt, dass sich blühende Gemeinwesen nur äußerst selten (nie?) aus sich selbst heraus erneuern, sondern nach einer augusteischen Phase jeweils in stetem Niedergang begriffen sind.

Zu einer grundlegenen Neuorientierung bedarf es meistens einer größeren Katastrophe. Auf europäischer Ebene kann der sich abzeichnende Niedergang (Griechenland, Spanien, Italien und Portugal sind nur der Anfang) durchaus noch eine Dekade oder länger anhalten, aber er wird auch vor Deutschland nicht haltmachen und nach meiner festen Überzeugung zu einem Zerbrechen der EU und in eine große Katastrophe führen.