cleptocracy

es konkurrieren mainstreammedien, wahrheitsbewegungen, verschwörunsgtheorien, esoteriker, pr-agenturen, politiker und natürlich ganz viele blogger…… jeder proklamiert die wahrheit für sich, dabei gibt es diese als solche gar nicht. es gibt verschiedene realitäten und fakten.
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RE: Gebt denen, die haben | 06.07.2012 | 16:22

desweitere schreibt der autor "Wer die Differenz zwischen dem Kreditzins der EZB und den gegenüber den Schuldenstaaten erhobenen Zinsen errechnet, weiß um den Gewinn der Banken."

wer zumindest das erkennt, sollte dann aber im selben atemzug fragen, wo diese gewinne bleiben? vor zwei wochen wurden global sämtliche, auch die grössten derivatezocker abgestuft. fast alle 40 panel-banken... auch die deutschee bank.

zwei der 5 grössten weltweit (JP MORGAN, GOLDMAN SACHS, HSBC; BANK OF AMERICA, CITIBANK) wurden gleich um zwei ganze stufen herabgestuft. fast auf ramschstatus.

bereitet sich die branche hier mit ihren PR-instrumenten S&P und MOODYs auf die nächste runde hand aufhalten vor, trotz der vom autor erwähnten gewinne?

WO GEHT DAS GANZE GELD HIN?

die staaten heben die hände. die banken, glaubt man den neuen ratings, kämpfen mit der pleite. aber es sind keine spielchips mehr auf dem tisch zu sehen...

immer wieder dasselbe. ach ja, kann das etwas damit zu tun haben, dass die vermögen der superreichen alleine in den letzten 3 jahren um 30% zugelegt haben? das ist aktuell der einzige geldberg, der kontinuierlich wächst, während alles andere in der versenkung verschwindet... okay, einen berg gibt es noch: den schuldenberg. der wächst auch extrem.

unser finanzsystem ist also doch nichts anderes als ein riesiger umverteilungsmechnismus?

ich fage ja nur, evtl. hat ja der autor eine antwort auf diese fragen, oder noch besser, evtl. möchte er diese fragen selbst hinaus in die welt tragen?

RE: Gebt denen, die haben | 06.07.2012 | 15:55

nun denn... der autor scheint ja aus dem was er so hier und da liest fast verstanden zu haben, wie der hase läuft...

wieso aber zieht er nicht die richtigen schlüsse daraus und nennt das kind beim namen, dass dieses system ABSURD ist?

wieso stellt er nicht die relevante frage: weshalb die staaten das leistungsversprechen SCHULD (nichts weiter ist geld) nicht direkt gegenüber der notenbank eingehen können?

wieso drucken die staaten nicht über ihre gemeinsame notenbank ihr eigens geld? bzw. weshlab kauft nicht die notenbank grundsätzlich anleihen auf? weil die PR-MASCHINISTEN und SPIN-DOKTOREN der bankenlobby sagen, das würde den euro schwächen? wer sagt, dass das stimmt?

weshlab geben die notenbanken geldkonzenrtat aus, das dann zudem im interbankenhandel auf basis der manipulierten LIBOR (siehe BARCLAYS skandal) und EURIBOR leitzinssätze zuätzlich um den faktor 50 (im falle des europäischen geldsystems, in den USA ist es nur der faktor 10) gestreckt verliehen werden kann um damit NOCH MEHR anleihen zu finanzieren?

wieso sieht der autor nicht, dass ES MEHR ALS GENUG geld gibt???

vor LEHMAN lag der durchschnittliche INTERBANKEN zinssatz LIBOR für 12monatige kredite bei 3%... kurz nach LEHMAN bei fast 5%... um seitdem auf aktuell lächerliche 1,1% zu fallen?

http://www.guardian.co.uk/news/datablog/interactive/2012/jul/03/libor-rate-fixing-bank-submissions?fb=native

sieht so eine geldknappheit aus?

das geld hat denselben ursprung. die druckerpresse der notenbank...

WIESO ALSO DIESER UMWEG, der nicht mehr funktioniert?

WIESO DER UMWEG über banken anstatt die staaten direkt zu finanzieren?

WIESO STELLT NIEMAND DIESE FRAGEN?

nehmen wir nur mal europa: von der notenbak bekommen banken das geldkonzentrat für 0,75%. gegenseitig leihen sie es sich dann, nachdem es virtuell multiplizeirt wurde, aktuell bei 12monatiger laufzeit für 1,2%.

ein schelm, wer denkt, dass vereinzelt angeschlagene staaten, die langsam am markt vor sich hin siechen ein lukrtaives geschäftsmodell darstellen...

ist das evtl. der grund der massiven front, die neoliberale kräfte gegen gesamtschuldnerische konzepte der EU auffahren?

in der wildnis funktioniert das auch so. da greifen die predatoren auch nur vereinzelte, aus der herde extrahierte beute an...

und hier mal eine liste der aktuellen anleihezinsen für 2jährige anleihen, stand heute 15.10 uhr... mit australischen, spanischen und italienischen anleihen lassensich auf basis des günstigen geldes gute deals machen...

und selbst wenn etwas verrutscht, und der wert der anleihen sinken sollte, dann sind ja immer noch EZB oder rettungsschimre da, die dann helfen können...

wie im casino, da gewinnt die bank auch immer.

DJ 2-Yr Benchmark Govt Yields - Germany vs Other Nations

Germany 0.006 %

Australia 2.519 %

Belgium 0.400 %

Canada 1.015 %

Denmark -0.204 % -

France 0.198 %

Italy 3.807 %

Japan 0.112 %

Netherlands 0.072 %

Spain 4.827 %

Sweden 0.753 %

U.K. 0.216 %

U.S. 0.294 %

Source: Tullett Prebon via Six Telekurs

(END) Dow Jones Newswires

July 06, 2012 09:10 ET (13:10 GMT)

RE: Im Namen der Austerität | 05.07.2012 | 18:00

man muss sich einfach nur mal fiktiv vorstellen, was wäre, wenn manche anfangen würden sich gegenseitig oder anderen in den netzwerken angeschlossenen corporations auf basis des oben genannten mechanismus gelder zu leihen...

kaum vorstellbar, oder?

und vielleicht gerade deshalb eine interessantes theoretisches denkmodell?

zur geldschöpfung gehört auch: durch kredit geschaffenes geld wird wieder aus dem system gelöscht, sobald es zurückbezahlt wird. das verschweigen z.b. VTheoretiker gerne, die den prozess der geldschöpfung nur verkürzt darstellen.

wenn gelder jedoch nicht zurückbezahlt werden, können sie theoretisch auch nicht aus dem system gelöscht werden. gründe für eine nicht rückführung gibt es theoretisch gesehen einige.

RE: Im Namen der Austerität | 05.07.2012 | 17:56

als sicherheitsmechanismus, der die lizenz zum geld "drucken"/schöpfen, die die privaten kreditinstitute haben, limitieren soll, gibt es die sogenannte mindestreserve...

ich zitiere die bundesbank: "Wie kann das Eurosystem sicherstellen, dass die Geschäftsbanken nicht übermäßig viel Giralgeld schaffen und darüber das Ziel Preisstabilität gefährden? Ein wichtiges Instrument dazu ist die sogenannte Mindestreserve. Das Eurosystem kann die Geschäftsbanken verpflichten diese zu halten. "

nun,

wie hoch ist denn diese sicherheitsmassnahme? die reserve? sensationelle 2%... in den USA ist diese 5 x so hoch: 10%...

weiter im text der bundesbank:

"Derzeit beträgt der Mindestreservesatz im Eurosystem zwei Prozent. Das bedeutet: Hat eine Geschäftsbank ihren Kunden insgesamt 100 Millionen auf Girokonten gutgeschrieben, muss sie zwei Millionen Euro als Mindestreserve halten – und zwar in Zentralbankgeld, also als ein Guthaben auf ihrem Konto bei der Zentralbank. In der Praxis des Eurosystems kann sich eine Geschäftsbank das benötigte Zentralbankgeld zur Erfüllung der Mindestreservepflicht in erster Linie NUR dadurch beschaffen, >>> dass die Zentralbank ihr – wie oben beschrieben – einen Kredit gewährt."

das bedeutet, mit 2 millionen, die sich ein kreditinstitut bei der zentralbank leiht (die nur und erst durch diese buchung entstehen!), kann es 100 millionen auf kundenkonten buchen... kaum zu glauben? ist aber so.

lesen >>> bundesbank, seite 71, 1. spalte...

http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Service/Schule_und_Bildung/geld_und_geldpolitik_kapitel_3.pdf?__blob=publicationFile

RE: Im Namen der Austerität | 05.07.2012 | 17:49

wieso spricht nie jemand das eigentliche problem an? wieso muss der EURO immer wieder als prügelknabe für ein absurdes geldsystem herhalten, das überall aus den fugen gerät? auch in den USA?

diese schulden werden NIEMALS und von NIEMANDEM beglichen werden... das geht systemisch gar nicht. in einem system, das darauf angewiesen ist, sich selbst durch immer neue hinzugabe seines antriebs- und schmiermittels geld zu stabilisieren, bedeutet austerität den exitus.

ist dieser rosa elephant so gross, dass sich da niemand herantraut? wieso spricht nie jemand das problem des fehlenden inneren oder realen wertes unseres geldes an? geld ist nichts weiter als ein leistunsgversprechen aus der zukunft. dieses versprechen wird aber von allen playern immer wieder gebrochen und unser geld somit ad absurdum geführt. geld erhält erst einen realen wert, wenn es zurückbezahlt wird. was häufig einfach nicht mehr geschieht.

so wird immer mehr neues geld generiert/geschöpft. den kreditinstituten wird es viel zu einfach gemacht neue gelder zu generieren, die dann unter anderem in undurchsichtigen corporation netzwerken versickern. und zum beispiel abgeschrieben werden, weil der eine oder andere spekulant bankrott anmeldet, nachdem er frisch geschaffenes, per kredit entstandenes geld verspekuliert hat. das trifft sicher nicht auf mittleständische banken, wie die sparkassen oder volksbanken zu. aber auf genügend andere markteilnehmer.

WO GEHT ALL DAS GELD HIN, wenn staaten und banken regelmässig vor der pleite stehen? erst vor zwei wochen wurden global die grössten player am finazmarkt abgewertet.

in den USA beläuft sich die summe der bailouts mittlerweile auf knapp 17 BILLIONEN US dollar. und die märkte werden zusätzlich immer weiter mit geld geflutet. und dennoch sind alle immer wieder klamm? erst zum jehreswechsel haben sich 800 europäische banken 1.050 MRD EURO bei der EZB geliehen. wieder bei der EZB einbezahlt, lassen sich daraus im maximalfall 50.000 MRD EURO verleihen.

WO GEHT ALL DAS GELD HIN?

die staaten müssen aufhören über die zentralbanken geldkonzentrat AUS DEM NICHTS an banken zu verleihen, das diese wiederum um den faktor 50 gestreckt an andere markteilnehmer wie z.b. hedge funds oder andere banken weiterverleihen können, damit diese sogenannten investoren es den staaten wiederum zurückleihen indem sie staatsanleihen kaufen...

WIE ABSURD IST DAS DENN BITTE???

RE: OCCUPY DEEPER! ihr kratzt nur an der oberfläche... | 27.10.2011 | 18:36

‎1948 betrug das startkapital, das jeder einzelne bürger erhalten hat, 60 DM. das entsprach damals 25% der pro kopf neu geschaffenen geldmenge. seither hat sich die geldmenge durch die bekannten schuldgeld- und fiat- bzw. zinsmechansimen jährlich um 10% erhöht. aber die reallöhne eben nicht.

möchte man die reale kaufkraft damals und heute ermitteln, muss man sie in korrelation zu bevölkerung, geldmengenentwicklung und löhnen stellen. tut man dies, dann entprechen die 60 DM von damals heute 15.000 EUR. soviel zum thema kaufkraftverlust und ENTEIGNUNG, die permanent stattfindet.

wieviele leute verdienen denn heutzutage 15.000 EUR monatlich? dieser betrag entspricht 25% der prokopfgeldmenge. so wie damals die 60DM. damals lag der durchschnittliche bruttoarbeitslohn bei ca. 1.- DM pro stunde. d.h. die 60 DM konnten locker monatlich durch arbeit erreicht werden.

wie ist das heute? wie lange muss man dafür arbeiten um 15.000 .- EUR zu verdienen????

und wie hoch ist der durchschnittliche bruttoarbeitslohn heute?

um der kaufkraft von damals zu enstprechen müsste der durchschnittliche bruttoarbeitslohn heute sensationelle 128.- EUR betragen.

das bestehende geldsystem ist nichts weiter als ein monopoly spiel, bei dem alle chips irgendwann in eine ecke wandern. und dann muss das system/spiel neu gestartet werden.

RE: OCCUPY DEEPER! ihr kratzt nur an der oberfläche... | 27.10.2011 | 18:27

dieses statement empfinde ich als besonders bedenklich, lebowski schrieb: "Die Himmelfahrt des Geldes begann mit dem Ende des Fordismus, in dem das Wachstum durch die hohen Löhne angetrieben wurde."

also, davon kann nun seit ein paar jahrzehnten wirklich keine rede mehr sein. das geldmengenwachstum ist in den USA ebenso exponentiell wie hier bei uns auch. und selbstverständllch halten die realen löhne nichtmal ansatzweise mit! seit 1948 hatten wir in deutschland einen jährliches wachstum der geldmenge um 10%. wenn die löhne nicht proportional dazu steigen findet de facto ein kaufkraftverlust statt. eine schleichende enteignung! von hohen löhnen weit und breit keine spur!

RE: "...verdammt nochmal...mein leben hat einen wert!" | 27.10.2011 | 12:08

die ismen, die du als utopien des 2 jahrtausends bezeichnest sind alle gescheitert weil sie entweder auf konkurrenz basierten, oder im falle, dass sie dies nicht taten durch konkurrenz zerstört wurden.

eine nachhaltige und vernuftbegabte gesellschaft wird erst dann möglich sein, wenn das grundprinzip der konkurrenz durch das der kooperation ersetzt wird.

RE: "...verdammt nochmal...mein leben hat einen wert!" | 27.10.2011 | 12:04

...sehr gern geschehen lieber ullrich! und vielen dank.

RE: "...verdammt nochmal...mein leben hat einen wert!" | 25.10.2011 | 19:09

hallo angelia... da ich die plattform hier noch nicht so gut kenne, habe ich meine antwort als seperaten kommentar gepostet...sorry...