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RE: 1918: Hindenburgs Gift | 29.12.2016 | 11:41

Sehrinteressant.

Ich für meinen Teil möchte noch auf Sebastian Haffners Buch von 1964 hinweisen. Da haisst es zum Kriegsende

(vhrnologische Abfolge)mals Ludendorf September 1918 den Sieg nicht mehr planen konnte, plante er eben die Niederlage. Und in den Wochen darauf, (bis November) ging es ja auch stolpernd weter. Aber als die Matrosen dann entdeckten, dass sie noch symbolisch für die Marine geopfert werden sollten, haben sie für die (ubd: ihre) Regierugn gemeutert. Bitte selbst nachlesen, Haffner war ein besserer Schreiber als ich, ud seine 120 Seiten über den I.WK sind erhellender als mei Geschreibsel.

Aber über die Leugnung der Realität sehr aufschlussreich.

RE: Der Junge aus dem Bus | 25.02.2016 | 10:09

"„Sie können aber gut Deutsch!“ und stammt von Lena Gorelik."

Und ich dachte, derSatz wäre ein Kapitelüberschrift bei Hatice Akyünin ihrem Buch Ein Hans mitscarfer Sosse von 2004.

(*spässle*)

Zitieren möchte ich nur den letzten Satz des Buches: "Mein besonderer Dank gilt jedoch Brigitte Kruse. Alles wäre anders ohne sie."

Sie hatte nämlich in(der Grossstadt?)) Duisburg dieselben Erfahrungen gemacht wie Sie in Wismar.

Wenn "wir" etwas haben, auf dass wir stolz sein könnten, dann sind es solche Frauen.. Und damit meine ich nicht nur Frau Kruse, sondern auch Frau Akyün.

RE: „Wir müssen uns bekennen“ | 24.02.2016 | 10:04

Da haben Sie natürlich Recht. Aber ein Beispiel beweist nichts,und tausend Beispiele beweisen auch nichts. Die Frage ist doch eher, ob es etwas gibt, Souveränität und Selbstvertrauen aufzubauen und auszustrahlen. Aktiv zu werden! Lärmen und Klagen tun doch die Anderen. Wenn es denn irgend ein "wir" geben soll - etwa: wir, die Anständigen -dann zeichnet ein solches "wir" doch wohl zuallererst aus, dass sie genau dieses unterlassen.

RE: „Wir müssen uns bekennen“ | 24.02.2016 | 09:52

Zu "Verklausulierungen" möchte ich ja auch nicht auffordern (.Allerdings muss ich bekennen, dass ich eine Schwäche für Frauen habe So schaue ich seit Wochen nach einem neuen Betrag von Hatice Akyün.) Woran mir nur gelegen ist,: Räume und Wege schaffen; Neues ermöglichen,Korrekturen und Präzisierungen.

Oder anders:Mein bedarf an Rechthabern ist gedeckt, aber der an neuen Gedanken nicht.

RE: „Wir müssen uns bekennen“ | 24.02.2016 | 09:33

*hust*

"Politiker, Intelektuelle und Medien haben sich - auch was ihre Worte angeht - an diese Vereinbarung mit dem Volk zu halten!" Wer ist denn "das Volk"?

Da denke ich eher als Verbote und gebote und Leitlinien eher an gute Beispiele; da aber sind eher lonkret zupackende Frauen gefragt als die so jämmerlich klagenden und greinenden Männer.

RE: „Wir müssen uns bekennen“ | 24.02.2016 | 09:20

Also die Wortwahl - kann ichaber nicht gut heissen.

In derSache schon eher, wenn wir noch ein wenig um Begriffe streiten. Zum Beispiel eban um "ökonomische Krise".Wenn wir da den gesamten Euro-Raum betrachten, sieht die Sache schon ganz anders aus. Und ganz sicher dann, wenn wir nicht dazu neigen, dass es keine ökonomische Krise geben kann, wo es HartIV gibt.

RE: „Wir müssen uns bekennen“ | 24.02.2016 | 09:08

Ich meinte diesen Beitrag, Veröffentlicht am 13.09.2015.

https://www.youtube.com/watch?v=9cAOnSFaMmg

Wasmich besonders grfreut hat, war die grosse Anzahl Kopftücher. ("Frauen, die sich selbst befreit haben") Wenn man jetzt nach dem Verbindenden fragt, kommt eben ganz etwas anderes dabei heraus als irgendwelcher Religionsmüll.

RE: „Wir müssen uns bekennen“ | 24.02.2016 | 08:59

Werte Frau Naika Foroutan,

ich halte IhreAnalyse zwar nicht geradezu für falsch, wohl aber für unzureichend. Die ganze jetzige Situation ist docj unverständlich, wenn man den Neolieralismus aussen vor lässt: Die Anmassung, man dürfte/sollte/müsste seinen Mit-Menschen Beurteilung eines Menschen nach seinem Gebrauchswert. beurteilen. (Mit allen Folgen, die das hat; so z.B. "Fachkräftemangel" und ähnlichen Müll.) Wenn ich an den Sommer letzten Jahres zurückdenke: "Refugees welcome" war doch ein Akt des Widerstande:Die Flüchtlingsheime brannten doch schon, Heidenau, das war doch schon vorbei. Aber "Machen und nicht quatschen". Etwas wenig Platz hier ... aber ich suche mal einen Fernsehbeitrag aus jenen Tagen heraus- das muss heute nicht mehr stimmen, aber damals.

RE: Versuch's mal mit Konfuzius | 30.01.2016 | 13:17

"Deren Konzepte sind bekannt." Das bezweifele ich aber ...

"Der Starke ist am Mmächtigsten allein" gilt nicht, wenn Ebola (oder die Zika-dingsbums wütet.)

Der Mensch unserer Tage hängt einem neuen Irrglauben an, und dessen Grenzen zeigen sich diese Tage. In einer Gemeinschaftkann manHerausforderungen entgegentreten; allein aber nicht.

"Jeder für sich und Gott für uns alle."

"Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht."

"Wenn es allen gut get, geht es auch mir gut."

RE: Versuch's mal mit Konfuzius | 30.01.2016 | 11:27

BTW:

https://www.youtube.com/watch?v=9cAOnSFaMmg

Normalerweise ist meine Einstellung zu meinen (Mit-Passinhabern (vulgo Mit-Deutschen) ... eher Vverhalten. Angepasst dem Verhalten, was man so in Foren liest. )

Das änderte sich erst mit dem obigen Beitrag. Angesichts der Gender-Verteilung dort wollte ich schon ... aber dann fiel mir Frau Petri ein. Aber Anstand (zwei drei Herren sind ja auch dort zu sehen - ja, das gibnge. Und ich könnte mich bei Damen - wie etwa Ihnen oder in der ZEIT-Redaktion - darum bitten, gewissermassen nachträglich doch als "deutsch" legitimiert zu werden.