Janne Schra - Meisiesdiva und Kunstenares

Pop und mehr Janne Schra kennen in Holland viele Menschen. Ihre Stimme öffnet Ohren und Herzen. Warum nicht auch bei uns? Heureka, nun singt sie auch Gedichte der berühmten Vasalis

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Janne Schra- Meisiesdiva, Supernova, Kunstenares*

Jenseits der täglichen Melange aus Marketing und Anbiederung

Warum bleibt inhaltlich dünn, was uns TV- und Presse- Leitmedien an Kultur aus unseren europäischen Nachbar- und Partnerländern und vom Heimatmarkt so vorstellen?

Klar, Arte und ein paar Spartenkanäle mühen sich täglich, es besser zu machen. Ja, liebevoll und ernsthaft produzierte Texte stehen auch noch im Feuilleton, weiter hinten. Aber Promi-Testimonials und – Interviews, zu häufig aus „Slots“, jenen getakteten Gesprächszeiten, den Laufhäusern des Journalismus stammend, bestimmen das Geschäft. - Eine mediale Verweigerung gegenüber diesem Vorgehen ist hierzulande kaum erkennbar.

Daher gleichen sich Medieninhalte, sogar formatübergreifend! Alles wirkt, auf wundersame Weise synchronisiert, wie eine endlose Gratiswerbung, ein immerwährendes Marketing, für die mit der entsprechenden Abteilung im Rücken und schon bestehender Aufmerksamkeit.

Ganze Heerscharen an Feuilletonisten orientieren sich am Weltmarkt. Der wird von der US- Unterhaltungsindustrie, was die Musik angeht, auch ein wenig von Großbritannien, bestimmt. Hierzulande pflegt man den ewigen Marius, die unverwüstlichen Udos, tot oder lebendig, die Helene Fischerin, den unendlichen Sangesschrecken Grönemeyer, die eintonale Schreiröhre Ina Müller, Heino als Rockertravestie, diverse sogenannte Rap- und Techno- Größen, als entabuisierte Mainstream- Jugendkost, dazu ein paar Smoothie- Jazzer und den Musikantenstadl.

Erstaunlich, wie viele intelligente Rezensenten und Feuilletonisten, meist mit bester geisteswissenschaftlicher Ausbildung und durch Journalistenschule entsprechend sozialisiert, immer noch Menschen auffordern, sich unbedingt die musikalisch lange schon hängengebliebenen Stones anzutun oder gar zu anderen Oldie- Konzerten zum Beispiel in die alte Oper zu marschieren. - Es gilt, was Ron Sexsmith einst lästerte: Michael Bublé, -der ja wenigstens noch singen kann-, Sexsmith nennt ihn „Bubbles“, verkauft 10.000.000 Kopien, von einem seiner gecoverten Songs. Er, der Singer, Gitarrist, Texter und Komponist, darf froh sein 10.000 davon zu verkaufen (http://www.youtube.com/watch?v=banLXmX9ml4). - Die Welt ist nicht gerecht, ich will sie ein wenig gerechter machen.

Meine Reise geht, ohne Interview, Testimonial und Wissen um Charts, zu unseren niederländischen Nachbarn. Die haben, auch in der populären, nur bei uns so herabmindernd titulierten Sparte, ein mächtiges Häuflein Künstler, die es mehrfach verdienten, vor ewigen Nuschlern, alternden Rockern, schlechten SängerInnen, miesen Liedchenträllerern und Gewohnheitsjugendlichen, bei uns bekannt zu sein.


http://4.bp.blogspot.com/-TVcIDwM5BzI/VRRANBbXqRI/AAAAAAAABHU/OFeQp0Qw24A/s1600/Defi%2Bf%C3%BCr%2BMontage6%2C250514-001.jpg

Defilove, C. Leusch

Ik droomde, dat ik langzaam leefde, langzamer dan de oudste steen.“ (M. Vasalis, das ist Margaretha Droogleever Fortuyn-Leenmans, aus ihrem Gedicht „Tijd“(Zeit), Ich träumte, das ich langsam lebte, langsamer als der älteste Stein; https://www.youtube.com/watch?v=XlA3o2WSWRo, aus dem Gedichtband „Parken en woestijnen“(Parks und Wüsten, 1940)

Janne Schra, eine Schradinova für Europa

In den Niederlanden hat die Hochschulbildung für Populärkunst eine gute und gefestigte Tradition. Das gilt auch für Janne Schra, das ist Janneke Maria Ali (Janne) Schradinova, eine Jazz- und Allroundmusikerin aus der Utrechter Universität.

Diese Musikschule ist eine der größten ihrer Art in Europa. Kein Wunder also, dass in den Niederlanden mehr gut ausgebildete und kreative Unterhaltungsmusiker geboren werden, als bei uns, dem großen, satt und vorurteilsbeladen wirkenden Nachbarn.

Was man nicht an Musik-, Kunst- und Medienhochschulen lernen kann, sondern als Gabe besitzen muss: Die schöne Frau mit der flexiblen Stimme steht gern auf der Bühne und performt für ihr Publikum. Fast ist es ein Widerspruch zur Medienrealität. Sie hat dazu auch noch ein ästhetisch anspruchvolles Gehirn (Plattenladengig im Concerto, Amsterdam, 2015, https://www.youtube.com/watch?v=l9plW0hPs7c ).

Noch während des Studiums in Utrecht gründete sie 2001 mit Bandleader und Komponist Arriën Molema, Tony Roe, Lucas Dols und Maarten Molema die Jazz-Formation „Room Eleven“ (Dayna Kurtz cover „Day of Atonement 2001“,https://www.youtube.com/watch?v=HcX7VxvoUmo; „Ode“,https://www.youtube.com/watch?v=SSefldW3Rtc; Making of „Mmm...Gumbo“, https://www.youtube.com/watch?v=Y9y5xxG8TsQ ). Trotz des bald einsetzenden Erfolgs, ging man nach vielen Auslandsauftritten in Europa, Japan, Kanada, 2009 auseinander. Die Alben „Six White Russians and a Pink Pussycat“ und „Mmm... Gumbo?“, sind weiterhin höchst empfehlenswert.

Seither trieb Janne Schra mit Schradinova, ihrer eigenes Band- Projekt voran. Neben den Keyboarder Tony Roe, den Gitarristen Stef van Es, Lucas Dols am Bass und Philippe Lemm, trat Sietse van Gorkom (Red Limo String Quartet) als Violinist hinzu. Schra erweiterte das Repertoire ihrer Band, das nun von Jazz -Standards in eigenen Arrangements, bis zu selbstgeschriebenen Pop-Songs, Liedern und perfekt arrangierten Coversongs reicht.

Seit 2012 veröffentlicht sie ihre Musik vor allem unter ihrem Pseudonym, Janne Schra. So hieß folgerichtig auch das erste Soloalbum.

Bekannt ist Janne Schra/Schradinova für ihre wahrlich allumfassende Zusammenarbeit mit anderen niederländischen Musikern: Z.B. mit Torre Florim und deStaat; mit dem virtuosen Obstkistengitarristen und Liedermacher Goslink, mit iET, das ist Lisa Van Viegen, einer innovativen Singer-Songwriterin und Multiinstrumentalistin, die in ihrem „Küchenstudio“ die Frauen(über)macht in der niederländischen Populärmusik vereint und arrangiert; mit dem Liedermacher und Independent-Pop- Musiker Blaudzun, dessen grandiose Alben, „Seadrift soundmachine“, „Heavy flowers“, „Promises Of No Man's Land“ in den Beneluxstaaten Kultstatus genießen; mit dem Hip-Hopper Kyteman und seinem Orchestra, mit den Happy Campers, einer völlig unabhängigen Supergruppe ( https://www.youtube.com/watch?v=Cr6OC2susGU ). Mit dem Jazz- Saxophonisten und Komponisten Benjamin Herman und dem Keyboarder, Elektronica- Spezialisten und Komponisten Jelte Heringa reiste sie nach Shanghai, für ein gemeinsames Vinyl- Plattenprojekt „Made in China". Mit dem Gypsy Musiker Robin Nolan und seinem Trio spielte sie eigene Songs und Jazz- Standards ein, die so perfekt vorgetragen, einfach nur noch Staunen auslösen (https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=CsalPJWz3wA ).

Es fehlt nur noch ein Gemeinschaftsprojekt mit Roos Rebergen /Roosbeef (aktuelles Album: „Kalf", meine besondere Empfehlung, das 2011er Album, „Omdat Ik Dat Wil"), der derzeit sprachmächtigsten, niederländischen Liedermacherin.

Ganz offensichtlich kennt sich Frau Schra mit den materiellen Grundlagen der Musik-Produktion gut aus. So gelingt es ihr, regelmäßig eine große Familie an befreundeten und gleichgesinnten Musikern für ihre Projekte zu mobilisieren, und sie wirkt selbstverständlich bei deren Vorhaben mit. Nebenbei entwirft sie einen Teil ihrer Plattencover selbst und stellte sie sich 2013 die Reste des untergegangenen transsilvanischen Adels in Malereien vor, nachdem sie Jaap ScholtensKameraad Baron. Een reis door de verdwijnende wereld van de Transsylvaanse aristocratie“ gelesen hatte (http://janneschra.com/nl/art ).

India Lima Oscar Victor Echo You

Das 2010er Schradinova- Album, „India Lima Oscar Victor Echo You“(Zusammenschnitt der Live- Präsentation: https://www.youtube.com/watch?v=UnhrwYrvhPg ; Titelsong auf der CD: https://www.youtube.com/watch?v=ofWA95B2_Gw ) versammelt Jazz, Rock, und Pop- Elemente, die von den exzellenten Fähigkeiten der Begleitmusiker ebenso profitieren, wie von der scheinbaren Leichtigkeit, mit der Janne Schra sich als Sängerin praktisch jeden Stil aneignen kann, jeden Rhythmus aufnimmt und Melodielinien fein aussingt.

Einmal spielt sie die Diva, die sich, einst auch von Ella Fitzgerald gesungene Standards und musikalische Späße (A tisket a tasket) vornimmt, einmal agiert sie als Fusion-Musikerin, dann wieder, ist sie Clam-Pop-Queen, die sich, an Michael Jackson angelehnt, in einem eigenen Video als einmalige Marke präsentiert ( Janne Schra, Schradinova, „Different“, http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=rYak6-gDM7k ).

http://3.bp.blogspot.com/-3nsrp9bMOik/VRRAlzcaeYI/AAAAAAAABHc/I7f4cghYwZU/s1600/False%2BArt%2CSkakespeare%2Ckorr2%2C250514.JPGThus is his cheek the map of days outworn, Foto C. Leusch

Alles Ponzo, also nutze den Tag

Mit Torre Florim produzierte Schra nun ihr neues Album „Ponzo“(2015), das Liedermachen mit Pop und Rock ideal verknüpft. So entstand ein Travelogue**, auf dem auch ein paar melancholische Traumgeschichten erzählt werden.

Durch alle Titel, trägt die Stimme der Sängerin. Dieses Mal aber, fallen die Arrangements weniger Bass drum getrieben, kantig und kontrafaktisch aus, als für das Schradinova- Album. Wie üblich, mischen die Musikerfeunde Schras kräftig mit.

Die reale Ponzo- Illusion, eine geometrisch- optische Täuschung, die das Große klein und das Kleine groß wirken lässt, obwohl beides die gleiche Größe hat, gab die Anregung zu einer fast schon Brechtschen Dialektik: „Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine“. - Ich finde, das passt zum neuen Album (Trailer: https://vimeo.com/112151803 ; eleganter und anregender zur Vorstellung der Vielfalt, eine Weltreise mit Schra-Songs: https://www.youtube.com/watch?v=u-vXVJ2kEOM ).

Es bleibt bei der enorme Bandbreite, von der lyrischen Ballade „Little Bamboo“, über Rock, Pop und New Folk, bis zu Jazz Elementen. Aber vor allem hat Janne Schra ihre ganz eigene musikalische Stimme nicht verloren. Wer ein Radio anschaltet und sie zufällig hört, der erkennt sie sofort wieder, egal welcher Musikrichtung oder deren Mischungen sie sich gerade annimmt. - Keine Frage, „Ponzo" ist ihr bisher reifstes Solo- Werk.

http://2.bp.blogspot.com/-3H47ZRD4iRk/VRRHCSbAB8I/AAAAAAAABHs/V3_SYdW54k8/s1600/Seligenstadt%2CS%C3%A4uleneiche%2CQuercus%2Brobur%2CFastigiata%2Cpola%2C170114.jpgQuercus robur fastigiata, C. Leusch

Margaretha Vasalis- Die Kraft, die Bäume aus der Erde wringt

Endgültig überzeugt hat mich Frau Schradinova, als sie nun, zusammen mit Reinout Douma und dem Noordpool Orkest, ein Margaretha Vasalis Projekt umsetzte (https://www.youtube.com/watch?v=XlA3o2WSWRo).

Tijd

Ik droomde dat ik langzaam leefde...
langzamer dan de oudste steen.
Het was verschrikkelijk: om mij heen
schoot alles op, schokte of beefde,
wat stil lijkt. 'k Zag de drang waarmee
de bomen zich uit de aarde wrongen
terwijl ze hees en hortend zongen;
terwijl de jaargetijden vlogen
verkleurende als regenbogen...
Ik zag de tremor van de zee,
zijn zwellen en weer haastig slinken,
zoals een grote keel kan drinken.
En dag en nacht van korte duur
vlammen en doven: flakkrend vuur.
- De wanhoop en welsprekendheid
in de gebaren van de dingen,
die anders star zijn, en hun dringen,
hun ademloze, wrede strijd...
Hoe kón ik dat niet eerder weten,
niet beter zien in vroeger tijd?
Hoe moet ik het weer ooit vergeten?

Zeit
Ich träumte, dass ich langsam lebte...
langsamer als der älteste Stein.
Ein Schrecken wars: um mich drein
wuchs alles auf, zuckte und bebte,
was still liegt. Ich sah die Kraft warum
sich Bäume aus der Erde wringen.
derweil sie heiser und stockend singen;
derweil die Jahreszeiten flogen
verblassten, wie ein Regenbogen....
Ich sah das Gezeitenbeben der See,
ihr Schwellen und hastig neues Schwinden,
so wie eine große Kehle kann trinken.
Und Tag und Nacht von kurzer Dauer
entflammen und verlöschen: flackernde Feuer.
-Die Ratlosigkeit und Vieldeutigkeit
im Verhalten von Dingen,
die fremdartig starr sind, und ihr Drängen,
ihr atemloser, grausamer Widerstreit....
Wieso konnte ich das nicht eher wissen,
Nicht klarer sehen zu früherer Zeit?
Wieso soll ich das je wieder vergessen?


(Übersetzungsversuch, C.L.)

Bei einem Auftritt Schras und Doumas in der öffentlichen Bibliothek Assen, kann sie selbst in einer taghellen Atmossphäre eine einfühlsame, empathische und völlig passende Stimmung für die Vasalis- Gedichte herbeizaubern. Das hat sich die Dichterin ausdrücklich so gewünscht. Ihre Gedichte sollten gesungen und von Musik begleitet sein ( https://www.youtube.com/watch?v=nklVGsxQ3x0 ).

Margaretha Vasalis, kurz M. Vasalis, ist das Schreiberinnen- Pseudonym der Margaretha Droogleever Fortuyn-Leenmans. Die 1998 verstorbene Psychiaterin zählt zu den ganz großen niederländischen und europäischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Ihr erzählerisches und lyrisches Werk blieb schmal, fiel dafür aber sprachlich außergewöhnlich aus. Von ihren einhundert Gedichten, ein paar Neue aus dem Nachlass sind jüngst hinzugekommen, kennt in Holland jedes Schulkind ein paar Zeilen oder wenigsten einen Gedichttitel: Tijd, Sotto voce, October, De idioot in het bad (https://vimeo.com/58023747), Afscheid, Het Ezeltje (das Eselchen), Phoenix II, Rebus in de bus,Fanfare-Corps, Oud und besonders Afsluitdijk.

Letzteres Gedicht spielt mit seinem Titel auf den großen Abschlussdeich des IJsselmeeres an. Es geht um eine nächtliche Busfahrt auf der Deichkrone. „De bus rijdt als een kamer door de nacht/de weg is recht, de dijk is eindeloos,/links ligt de zee, getemd maar rusteloos,/wij kijken uit, een kleine maan schijnt zacht.(...) (Der Bus reist wie ein Zimmer durch die Nacht/der Weg ist klar, der Deich liegt endlos,/längs liegt die See, gezähmt doch rastlos,/wir schauen raus, ein kleiner Mond scheint sacht.(...)“.

Aus dem Bild der geschützen Reise auf dem Deich, im rollenden Zimmer, entwickelt Vasalis dann eine lange Lebensreise durch die Nacht. Wer viel in solchen geschützten Kammern reist, ohne auf den Weg achten zu müssen oder Gesellschaft zu haben, die unterhalten werden will, kennt diese Stimmung, in der plötzlich Einsichten erwachsen, die durch das schiere Ausblicken entstehen.

Derzeit bahnt sich eine Vasalis- Renaissance an, weil aus dem Nachlass neue Gedichte veröffentlicht werden konnten (De oude kustlijn), eine einfühlsame Biografie ( Maaike Meijer, M. Vasalis. Een biografie) zu dieser außergewöhnlichen Frau erschien und deren Briefwechsel mit Geert van Oorschot, ihrem Freund, Verleger und Schriftstellerkollegen bekannt wurde.

Leider ist weder eine deutsche Übersetzung ihrer Erzählungen und Gedichte, noch der eleganten Biografie greifbar. Ein fast unverzeihlicher Mangel.

Christoph Leusch

Kunstenares*- niederländisch, Künstlerin

Travelogue**- Ich meine damit, Entwicklung durch eine Reise und den persönllichen Bericht dazu. Janne Schra macht das mit Musik. Ein unvergessliches Vorbild, Joni Mitchell, Travelogue. Solche Fahrten sind immer auch eine Reise zum und durch das eigene Ich.

Roos Rebergen/Roosbeef: Zu ihr hätte ich genau so enthusiatisch schreiben können. Was ihre Liedtexte angeht, hat sie sogar mehr von Vasalis und der Zunft der Dichter. - Kommt Zeit, kommt Gelegenheit, das Versäumte nachzuholen.

C. Leusch

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