Blickpunkt Arbeitsmarkt

Philosophie Darf man Philosophie und Wirtschaft in einen Zusammenhang bringen? Will man einen Gewinn darin sehen außerhalb von reinen wirtschaftlichen Interessen?
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Arbeitsmarkt - was wird verlangt - welche Köpfe rollen dort so umher?

Ich stellte mir gestern Fragen zum Thema Arbeitsmarkt, weil ich im Freitag auf einen interessanten Artikel eines Geisteswissenschaftlers gestoßen bin, der über seine persönlichen Erfahrungen bei der Suche nach einer neuen Arbeit berichtet hat. Ich finde, dass der Artikel so glänzend und interessant verfasst war, dass ich mich frage, ob er nicht einen kleinen Buchband sogar mit diesem Test hätte herausgeben können. So ein kleines Büchlein, wie man doch in Buchhandlungen findet, so wäre wenigstens etwas Geld für den Schreiber herausgesprungen. Oder ist der Buchmarkt schon so überschwemmt? Vielleicht, weil sich mit den dringenden Fragen aus Wirtschaft, Philosophie, Lebensfragen, Arbeitsmarkt etc. die Regale und Foren im Netz ja mit unendlichen Datenmengen anfüllen. Ist das wertlos?

Aus ökonomischer Sicht kann man Bücher schreiben so viel man möchte. Aber die Konkurrenz auch dort. Konkurrenz ist das Zauberwort, das die Wirtschaft belebt und von der sie lebt.

Lesenszeit ist Lebenszeit oder auch nicht und will man wie was zur Verfügung haben. Welche Interessenten und Bedürfnisse sind da angesprochen? Wer will lesen und wer findet das Zeitverschwendung, weil das Lesen fremder Texte auch an Erwartungen geknüpft ist, sonst würde keiner lesen. Dient es nur der Ablenkung wäre es ja eher ein Konsumieren im Sinne von "heute lese ich und habe Spaß dabei, aber auf meine eigene weitere Lebensführung braucht das gar keinen Einfluss zu haben, außer nur den einen, dass ich mir ein paar nette Gedanken oder Phantasien darüber machen konnte." Meist noch viel weniger hat es doch einen effektiven Einfluss auch auf das effektive und effiziente Interesse der Leser. Das Buch landet irgendwann im Regal und wird unter anderen Büchern verstauben, weil es nur ein alter Film war, den man sich mal im Kino angeschaut hat.

Was anderes sind die Fachbücher, die man beruflich braucht, um sich ständig fortzubilden. Die Menschen rennen nur noch den Karotten hinterher, die sie meinen in ihrer Werthaftigkeit noch vor den Konkurrenten zu verbergen. Großes Betriebsgeheimnis oder was sonst? Das führt mich zu der Frage: Welches Fachwissen, inklusive Universitätsabschluss, wird heutzutage verlangt und ist unabdingbar, um sich auf dem Arbeitsmarkt als Arbeitnehmer oder auch unternehmerisch als Selbständiger/Unternehmensgründer auf lange Sicht zu etablieren. Es führt mich aber auch zu der Frage in die Vergangenheit. Was ist mit den früher Etablierten, die nicht mehr mithalten können oder konnten? Diese Personengruppe, so sehe ich es, steigt an. Da sind also ältere Personen angesprochen ebenso wie die jüngeren Personen, die sich noch finden müssen, um keine falsche Entscheidung bezüglich der späteren beruflichen Ausbildung zu treffen. Ja es fehlt ja dann noch die Personengruppe, die auf dem Arbeitsmarkt wie auch immer etabliert ist, aber sich vielleicht schon als Wackelkandidaten sieht, weil die Anforderungen und die Konkurrenz undurchschaubar und hoch ist. Fehlt noch die Personengruppe der Gewinner, die die Verlierer auch nicht im Blick haben müssen oder sogar nicht mehr - sogar aus vielleicht nachvollziehbaren Gründen - im Blick haben können.

Der Arbeitsmarkt konzentriert sich also auf diesen harten Kern der Gewinner. Die Wackelkandidaten, die ihre Deadline schon nahen sehen oder die noch Suchenden oder die gänzlichen Verlierer, die sich nur noch als Tagelöhner oder besser als Hungerlöhner tummeln, tummeln sich ja nicht mehr, weil ausgeschieden, obwohl die Bio das nicht hergibt, weil das Rentenalter noch lange, oder über kurz oder lang nicht erreicht ist.

Was mich enorm interessieren würde, dass ich nicht hinter die Köpfe blicke, wie man über Arbeit und Erfog denkt, was jeder persönlich damit verbindet. Ist es nur viel Geld zu machen, egal mit was, der Grund zeigt sich ja dann hinter dem Geld - hinterher? Die Optionen dafür waren vor etlichen Jahren ja für die neuen Juppies (oder so ähnlich) voll vorhanden. Machen wir viel Geld. War das der Slogan einmal? Kam dieser Slogan nach der Öko- und Friedens- oder Hippie- Flower-Power- oder Schicki-Micki-Bewegung und was für Bewegungen es denn sonst noch so alles gegeben hat?

Ich schrumpfe das alles mal zusammen auf die Frage: Wie mache ich oder verdiene ich Geld und sehe darin auch noch einen Nutzen. Denn der Nutzen am Geldmachen ist mir zu abstrakt. Werde Datenspezialist, werde Ökonom, werde Facharbeiter. Berufe und Berufsbilder ändern sich aber, heute Hü und morgen Hott. Und zwar bitteschön in den Bereichen die gefragt sind, und das scheinen ganz wenige Bereiche zu sein, aber diese wenigen Gebiete sind in zahlreiche Fachbereiche aufgesplittet. Es bleibt doch nur der Weg über das richtige Studium basierend auf der richtigen Abitursnote und nicht zu vergessen; der weitere berufliche Werdegang fängt erst nach dem Studium so richtig an. Am besten Studium und Ausbildung gleichzeitig und so nebenher auch die Berufserfahrung mitnehmen. Alles keine Zeitfrage. Wer schnell und klug und tüchtig ist. Wie man das macht, wird nicht von mir selbst bewertet und darf auch nicht. Da merkt einer sehr schnell erst danach, nein immer in der Gegenwart als Druckmittel, ob er den richtigen Studiengang und die richtige Fachrichtung gewählt hat.

Wie groß ist die Auswahl / die Selektion nach Qualität der Arbeitskraft. Sie ist total beschränkt, weil man das ja an der großen Nachfrage nach Arbeitskräften und unbesetzten Stellen sieht. Die Firmen suchen die Arbeitskraft, die es nicht gibt, und die Arbeitskraft findet angeblich die Firman nicht, sonst hätten wir keine Arbeitslosen, alle hätten sichere Arbeit, Lohn und Brot, die einen mehr Erfolg/Geld, die anderen weniger, aber dennoch so, dass keiner sich Sorgen um den anstehenden Verlust um den Arbeitsplatz machen muss. Auch nicht, dass zahlreiche Personen vergeblich auf Arbeitssuche sind.

Ich sehe eine Dunkelziffer und ein Missverhältnis von Beschäftigten und Nichtbeschäftigten, über das keiner offen sprechen kann. Warum nicht? Weil man als Arbeitnehmer, vielleicht ja auch Unternehmer, gar keine Möglichkeit hat, über Befürchtungen oder Probleme mit der Arbeit zu sprechen. Hat verständlicherweise auch mit der Diskretion gegenüber den Personengruppen im Zusammenhang mit der Arbeit zu tun. Sicher besteht auch die Gefahr der falschen Einschätzung aus falsch verstandenem Konkurrenzdenken, man will die Probleme gar nicht mehr gemeinschaftlich sehen, denn fällt mein Konkurrent raus, bin ich auf der sicheren Seite. Geht das eventuell sogar so weit, dass man sich über die Ausfallszeiten des Kollegen aus Krankheitsgründen freut, sich dann über die Überbelastung beklagen kann. Aber es wird einem dann ja selbst irgendwann zu viel. Oder was für geheime Absprachen eventuell oder so können auch nur Gerüchte entstehen.

Dieses Problem: DER KONKURRENT, diesem Problem würde ich wirklich mal gerne den Zahn ziehen. Dann sähe der ganze Arbeitmarkt wieder menschlicher/humanistischer aus. Letztlich schadet diese ganze Angst auch dem Unternehmen.

Oder schadet die Angst nicht. Aber das bedeutet, dass die Angst egal ist, weil mit Angst eine gute Arbeit abgeliefert wird. Fehler: Abliefern, das war mal. Man muss den Chef und die Kollegen übertrumpfen, der Organisator, alles eine Frage der richtigen Organisation. Heißt dann aber auch, dass, wenn der eine dem anderem das Wasser abgräbt, dass das völlig normal ist und es auch immer schon war. Ich kann darin keinen Sinn erkennen, außer die Erkenntnis, dass das ja dann in dem Sarkasmus endet oder dem Zynismus, der dort anzutreffen ist. Ich wende ihn in diesem Text ja selbst an, weil ich den Blickwinkel daraus gewonnen habe, druchaus, ganz ehrlich, einen zynischen Blickwinkel.

Der Sinn von Arbeit, außer dem Sinn, sein Geld zu machen, ist abhanden gekommen. Du hast keine Anerkennung oder persönlichen Nutzen, denn du wirst bezahlt dafür. Die Tätigkeit ist sogar unwichtig, weil es nur gute Leute gibt. Alle sind gut, denn sonst hätten wir die Arbeit nicht. Die Grenze ist klar gezogen, wer dazugehört und wer nicht. Was sollen also diese ganzen Fragen, die sich so macher, wie ich, draum macht?

Nur, weil ich gestern den Artikel über Arbeitsmarktentgeisterung im Freitag gelesen habe? Nur weil der Schreiber - sogar einer mit Universitätsabschluss - über seine eigenen Erfahrungen, sehr trefflich für mich selbst auch, berichtet hat, mache ich mir jetzt Gedanken? Weil ich ganz ähnliche Antworten vernommen habe? Man muss sich halt selbst neu erfinden, sonst ist es das gewesen. Lulle das Unternehmen am besten mit den kreativsten aller kreativen Ideen ein und verkaufe dich gut. Sich verkaufen muss man können. Das ist die Antwort, die ich selbst auch schon erhalten und nicht vergessen habe. Das ist alles, was ich dazu zu sagen habe. Was man wert ist ist das Geld, das man mit der Leistung verdient, die des Geldes auch wert ist.

Andere Leistungen sind nichtig. Sozialkompetenz ist auch über das Geld nur noch definiert. Wer in Vollbeschäftigung ist, ist in Vollbeschäftigung dort, wo er eben vollbeschäftigt ist. Wozu sich noch für andere Bereiche wie das Philosophieren darüber, ob und was sonst noch Sinn machen könnte, interessieren, wenn es nichts bringt. Denn man ist ja dann zu wenig auf den Erfolg des Unternehmens fokussiert. ICH MUSS DER UNTERNEHMER SELBST SEIN, wenn ich gesehen werden möchte. Sonst ist es bald AUS mit dem Anschluss und den guten Verbindungen. Das gedankliche Aussteigen in ganz andere Gebiete, die rein gar nichts mit den unternehmerischen Interessen zu tun haben, könnten Wasserquallen oder sonst was sein, aber auch nur die Philosophie oder sonstwelche dummen Gedanken, die der Geldvermehrung im Weg stehen, all das dumme Nebensächliche, lenkt nur ab und man vergeudet wichtige Ressourcen. Der Rest an Zeit reicht auch bei weitem nicht aus, denn die Tageszeit ist begrenzt in Arbeitszeit und Schlafenszeit und Allgagserledigungen und evtl. noch das Kümmern um die Kinder, die noch Hilfe benötigen.

Wozu sich über Interessen und Spannungsfelder Gedanken machen, wenn Arbeit und Familie die Spannungsfelder doch sind. Da gibt es sonst nichts. Warum? Weil vor lauter Betriebsamkeit und Ablenkung (etwas Shoppen oder Kino oder Kulturveranstaltungen) nicht die Zeit bleibt, sich eindringlicher Gedanken zu machen. Gestern war gestern und heute und die Woche ist nur das Thema, das ich in der Firma und Familie und Alltag zu lösen habe und lösen kann. Die Uhr ist die Uhr und ändert sich nicht wegen einer Person. Was soll denn da noch sein, fragt sich die gewiss normale und als so normal auch nachvollziehbare Gesellschaft. Die Philosphen mit ihren spinnerten Gedanken. Und die Dichter oder Denker. Soll man sich ein Buch darüber kaufen, und nachher geht es ja doch wieder im Rad und Trott des Lebens weiter. Denn Gedanken sind geldlos und damit auch wertlose Luft. Die vielen Bestseller gehen fast auch schon unter und der Rest ist ja dann die brotlose Kunst. Und das ist ja langweilig, weil auch noch unsichtbar nach außen. Oder man gründet dann eben diese speziellen Treffen nur für die ganz Spezialisierten, das kann dann möglich sein, aber man muss schon was drauf haben. Also Dummschwätzer oder Bierzelt oder die hohe Intelligenz. Wieder: Ein Dazwischen ist gar nicht da.

Wie wäre es mal mit einer Auszeit? Das ist als Vollbeschäftigter nicht möglich. Die müßte öfters und länger verordnet oder gestattet werden. Dann fängt man an so global zu denken. Das globale Denken, von dem immer geredet wurde. Dabei sind es doch nur globale Wirtschaftsinteressen. Ob es den Menschen gut oder schlecht geht, das ist egal, wenn man doch alle Möglichkeiten hat, sich so zu verwirklichen, in einem freien Land. Alle sind frei, auch in der Arbeit, es herrscht gar kein Zwang. Alles ist nur Einbildung. Es sei denn man lebt in einer Sklaverei oder wird in ein Gefängnis geworfen. Aber das ist nicht da.

Also macht Geld immer noch am meisten frei und unabhängig?

Die Antwortet lautet für mich: Ja UND Nein. Aber sie wird immer als nur JA ausgelegt. Das ist der Fehler, warum die Freiheit keine echte ist, sondern eine künstliche, wenn ich mich nicht irren sollte.

Das Verhältnis von Arbeitszeiten und Freizeiten könnte von mir aus völlig umgekrempelt werden. Aber dann verliert die Wirtschaft ihr Fundament, das dieses ist, dass der Arbeitnehmer mit dem Unternehmen eine Ehe eingeht auf bis der Tod euch scheidet. Scheinehe oder Heiratsschwindler. Dann gibt es ja auch die Freizeit, die sogar (neuerdings) ganz großzügig vergeben wird. Aber da muss schon dann auch wieder der volle Input für das Unternehmen hinterher - nach der Freizeit-/Denk- oder Experimentierpause - herausspringen. Der Input und der Output. Was man inputtet, nur diesen Wert kann Unernehmen auch ausputten. Und echte Freizeit geht ein Unternehmen rein gar nichts an. Aber wer glaubt da noch dran? Die völlig dem Arbeitgeber unbekannte Privatperson, die sich privat für das Unternehmen null und nimmer interessiert? Das ist unerhört!!! Pfui!!! Dann kennt mich ja der eigene Arbeitgeber/Ehegatte/-gattin nicht. Ich mache mich auch noch darüber lustig. Weil ich es gerade mal wieder so sehe. Und nochmal Pfui!!! Wie kann ein Jemand nur so denken. Pfui!!! So kann ein Niemand nur denken!

Ich lästere darüber, weil ich nicht dazugehöre. Ich gehöre nicht zu diesem Extrem, das sich"breit gemacht" hat. Ich werde bei Bewerbungen oder künftigen Bewerbungen erzählen, dass ich während meiner Arbeitssuche, außer die Bewerbung zu verfassen, viel faulenze und nur über das Leben sinniere. Die Absage ist 100%ig gewiss. Und alle haben was zu lachen, wie dumm solch ein Mensch eigentlich nur sein kann. Da kann man gleich in das Casino gehen oder Lotto spielen, da hat man sogar noch die größere Chance. (So weit ist es aber nicht, es ist natürlich gar nicht zu empfehlen, eine Bewerbung so abzufassen, ist als Krücke zur Veranschaulichung des Problems gedacht).

Jeder hofft lieber auf den Hauptgewinn. Weil das Eine (Geld) nur der Haupgewinn ist. Die Gebundenheit an das Eine (Geld). Wer sich davon zu trennen wagt, ist ein Narr. Außer die paar ganz wenigen Exoten und Lebenskünstler. Sind aber uninteressant, weil nicht die Gemeinschft, die inzwischen doch auch keine mehr ist, außer eine Konkurrenzgemeinschaft.

Ich sage, wer immer noch glaubt, dass es da einen goldenen MITTLWEG zwischen diesen beiden Extremen gibt, genau derjenige IST der NARR. Wieviele Narren es gibt, darüber kann man lächeln oder sich ärgern oder auch nur zehn Minuten darüber nachdenken. Das neutralisiert den Geist wieder.

Die Hauptzahl der Leute braucht das Korsett der Tagesstruktur und der Tagesplanung. Das ist nur Erziehung. Ohne Kontrolle sind die Leute verloren. Man fängt sich sogar an ständig gegenseitig zu kontrollieren. Man ist sich dessen nicht einmal bewusst, denn sonst würde ja die ganze Struktur, die man sich aufgebaut hat, zerplatzen.

Es ist kein Mittelweg möglich. Entweder das volle Strukturprogramm oder vielleicht sind da schon eine große Zahl Menschen ausgeschieden, die gar nichts voneinander wissen, weil jeder denkt, dass die Überzahl voll in der Struktur lebt. Außer Struktur ist sonst nichts, (große geistige Leere), weil die Struktur die Existenz sichert. Das ist es, was zählt, das andere (außerhalb von Geldinteressen) und wie groß dieser Anteil der Bevölkerung wirklich ist? Geht nicht, gibt es nicht passt immer zum Gelddenken. Oder wer schon in der Bedrohung lebt, dass das vielleicht nur noch für immer weniger Leute so zu klappen scheint über kurz oder lang oder ja darüber völlig ahnungslos ist und dann doch eines Tages auf der Liste steht, die es kalt erwischt hat. Er erfährt es dann von einem schlauen Arbeitsberater, was er falsch gemacht hat, aber nicht wie es jetzt noch zu retten ist. Zwei Personen, die sich gegenseitig dann als Hornochsen ansehen. Da stimmt beim Arbeitsberater und beim Arbeitssuchenden von beiden Seiten die Sympathie nicht, geschweige denn sonst irgend etwas. Der Arbeitnehmer ist schuld, weil er es nicht begreift, um was es jetzt gehen muss. Oder wer gar nicht sieht, wie sich das Verhältnis immer mehr verschiebt. Oder wer es sieht und sich sagt. "Ich habe keine Lösung. Warum damit Leute belästigen, wenn ich die Lösung doch auch nicht bieten kann."

Schuld ist niemand dran. Man muss immer die Schuld bei sich selbst finden. Ich klage mich selbst an, dann mache ich gewiss keinen Fehler. Oder ich sehe, dass sich immer mehr Leute nur noch gegenseitig anklagen, so als ob das Jüngste Gericht in die Gesellschaft eingezogen wäre.

14:26 08.09.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

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